Schlüsselleistung
Technische Daten
- Leistung
- 106.0 ch @ 10000 tr/min (76.4 kW) → 106.0 ch @ 10000 tr/min (78.0 kW)
- Drehmoment
- 82.0 Nm @ 8000 tr/min → 82.4 Nm @ 8000 tr/min
- Zündung
- TCI → Digital TCI: Transistor Controlled Ignition with 32-bit ECU
- Vorderradaufhängung
- Telescopic fork, adjustable compression and rebound. → Telescopic fork, adjustable compression and rebound, 5.1-in travel
- Hinterradaufhängung
- Single shock, adjustable preload and rebound damping. → Single shock, adjustable preload and rebound damping, 5.1-in travel
- Federweg vorne
- 130 mm (5.1 inches) → —
- Federweg hinten
- 130 mm (5.1 inches) → —
- Vorderradbremse
- Double disc. Hydraulic disc. Optional ABS. → Double disc. Hydraulic disc.
- Hinterradbremse
- Single disc. Optional ABS. → Single disc
Motor
- Hubraum
- 779 cc
- Leistung
- 106.0 ch @ 10000 tr/min (78.0 kW)
- Drehmoment
- 82.4 Nm @ 8000 tr/min
- Motortyp
- In-line four, four-stroke
- Kühlung
- Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 12.0:1
- Bohrung × Hub
- 68.0 x 53.6 mm (2.7 x 2.1 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
- Steuerung
- Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC)
- Zündung
- Digital TCI: Transistor Controlled Ignition with 32-bit ECU
- Starter
- Electric
Fahrwerk
- Rahmen
- Cast aluminum frame and Controlled-Fill aluminum die-cast swingarm
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Vorderradaufhängung
- Telescopic fork, adjustable compression and rebound, 5.1-in travel
- Hinterradaufhängung
- Single shock, adjustable preload and rebound damping, 5.1-in travel
Bremsen
- Vorderradbremse
- Double disc. Hydraulic disc.
- Hinterradbremse
- Single disc
- Vorderreifen
- 120/70-ZR17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 180/55-ZR17
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 815.00 mm
- Radstand
- 1461.00 mm
- Bodenfreiheit
- 140.00 mm
- Länge
- 2141.00 mm
- Breite
- 770.00 mm
- Höhe
- 1064.00 mm
- Tankinhalt
- 17.03 L
- Gewicht
- 211.80 kg
- Neupreis
- 8 399 €
Übersicht
Wer erinnert sich noch an die Yamaha FZ8? Eingeklemmt zwischen der MT-09, die alles aufmischen sollte, und der FZ1, deren Architektur sie übernahm, erhielt dieses vielseitige Sportmotorrad nie die Anerkennung, die es verdiente. Dabei korrigierte der Jahrgang 2013 in der Race-Blu-Lackierung endlich die beiden größten Kritikpunkte, die der Maschine seit ihrer Markteinführung 2010 vorgehalten wurden.

Der erste betraf die Dämpfung. Bei den Vorgängerversionen litt die Yamaha FZ8 unter zu einfachen Federbeinen im Vergleich zu Konkurrentinnen wie der Kawasaki Z800 oder der Suzuki GSR750, die serienmäßig besser ausgestattet waren. 2013 wird die Telegabel einstellbar in Druck- und Zugstufe, ebenso wie der hintere Stoßdämpfer, der nun eine Vorspannungs- und Zugstufeneinstellung bietet. Auf holpriger Straße oder bei zügiger Fahrt durch Kurvenkombinationen spürt man den Unterschied sofort. Die Yamaha FZ8 2013 setzt ihre 211 kg fahrfertig endlich mit einer Stabilität auf, die die Jahrgänge 2011 und 2012 nicht boten. Der Aluminiumgussrahmen und die Schwinge bleiben identisch, doch mit abgestimmten Federbeinen gewinnt das Gesamtpaket eine völlig neue Dimension. Der zweite Fortschritt betrifft den Auspuff, der für einen volleren Klang und eine gefälligere Hecklinie überarbeitet wurde. Eine Kleinigkeit, werden manche sagen. Nur zählt bei einem Roadster ohne Verkleidung jedes Bauteil für die Silhouette.
Auf der Motorseite hat sich am Reihenvierzylinder mit 779 cc nichts geändert, und das ist auch gut so. Seine 106 PS bei 10.000 U/min und 82,4 Nm Drehmoment bei 8.000 U/min positionieren die Yamaha FZ8 in einem zugänglichen, aber keineswegs langweiligen Bereich. Der Schub ist ab mittleren Drehzahlen kräftig, das Sechsganggetriebe arbeitet präzise, und der Kettenantrieb bereitet keinerlei Wartungsprobleme. Mit einem Verdichtungsverhältnis von 12:1 und einer Bohrung/Hub von 68 x 53,6 mm setzt dieser Motor klar auf Drehfreude statt auf Drehmoment im unteren Bereich. Der angegebene Verbrauch von 6 Litern auf 100 km bleibt für einen Vierzylinder vernünftig, und der 17-Liter-Tank ermöglicht eine ordentliche Reichweite zwischen zwei Tankstellen. In der Spitze sind 230 km/h drin, womit sie im guten Durchschnitt des Segments liegt.
Die Race-Blu-Lackierung, inspiriert von den M1 der MotoGP, die beim Grand Prix von Misano enthüllt wurden, setzt auf Mattgrau mit blauen Akzenten an Felgen, Radnaben und Ventildeckel. Ein feiner Zierstreifen verläuft von den Flanken bis zum Heck. Die Wirkung ist gelungen, eher urban als sportlich, und verleiht der Maschine eine Präsenz, die die vorherigen Farbgebungen nicht boten. Die Sitzhöhe von 815 mm, der Radstand von 1.461 mm und die Bodenfreiheit von 140 mm ergeben eine ausgewogene Ergonomie, die sowohl für die Stadt als auch für Wochenendausfahrten geeignet ist. Für die Montage eines Topcasehalters Yamaha FZ8 lässt sich der Soziusgriff leicht abschrauben, und Yamaha-FZ8-Teile sind auf dem Markt weiterhin problemlos erhältlich.
Zum Neupreis von 8.399 Euro bei Markteinführung stellt die Yamaha FZ8 2013 heute ein hervorragendes Angebot auf dem Gebrauchtmarkt dar. Allerdings ist die Maschine in der Standardversion nicht für den Führerschein A2 zugelassen. Vor dem Kauf einer Yamaha FZ8 gebraucht sollten Sie den Reifendruck bei 120/70-ZR17 vorne und 180/55-ZR17 hinten, den Zustand der Bremsscheibe und der Batterie prüfen – Schwachpunkte nach einigen Betriebsjahren. Die Version Yamaha FZ8 Fazer mit ihrer Halbverkleidung wird Vielfahrer ansprechen. Die FZ8 S oder SPR bleibt hingegen die bei sportlich ambitionierten Fahrern meistgesuchte Variante. Wer das Datenblatt der Yamaha FZ8 studiert, erkennt, dass diese Maschine nur einen echten Nachteil hatte: Sie kam kurz vor der MT-Revolution. Yamaha-FZ8-Zubehör ist nach wie vor leicht erhältlich – ein Beweis dafür, dass die Community rund um diesen zu Unrecht vergessenen Roadster weiterhin aktiv ist.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS en option
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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