Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 765 cc
- Leistung
- 94.0 ch @ 10100 tr/min (69.1 kW)
- Drehmoment
- 70.6 Nm @ 8750 tr/min
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 13,25 : 1
- Bohrung × Hub
- 77.99 x 53.4 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- périmétrique en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 41 mm, déb : 115 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 133 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Brembo Ø 310 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons (M4.32)
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Brembo Ø 220 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Hinterreifen
- 180/55-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 826.00 mm
- Tankinhalt
- 15.00 L
- Gewicht
- 189.00 kg
- Neupreis
- 10 495 €
Übersicht
Wer hätte gedacht, dass Triumph den A2-Führerscheininhabern eines Tages wieder einen Platz in der Garage der Street Triple einräumen würde? Seit dem Verschwinden der 660, die auf dem kommerziellen Altar der Trident geopfert wurde, mussten sich die Inhaber des kleinen Führerscheins mit dem braven Roadster aus Hinckley begnügen. Schluss mit dem Frust. Für 2025 legt der britische Hersteller mit einer 765 Street Triple R nach, die auf 35 kW zugeschnitten ist – und diesmal handelt es sich nicht um ein Sparmodell.

Der Dreizylinder mit 765 cc ist strikt identisch mit dem der R in der offenen Version. Gleiche Bohrung von 78 mm, gleicher Hub von 53,4 mm, gleiches stratosphärisches Verdichtungsverhältnis von 13,25:1. Vor der Drosselung leistet der Motor 94 PS bei 10.100 U/min bei einem Drehmoment von 70,6 Nm bei 8.750 U/min. Man liegt also genau zwischen den 81 PS der Trident und den 120 PS der Standard-R. Mit eingesetzter Drossel stehen 47,5 PS bei 8.000 U/min und 62 Nm bei 7.750 U/min zur Verfügung, was für einen A2-Roadster mit 189 kg fahrfertig durchaus respektabel ist. Der 15-Liter-Tank ermöglicht eine ordentliche Reichweite, und die Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h in der offenen Version lässt erahnen, was den Fahrer am Tag der Entdrosselung erwartet.
Genau darin liegt die ganze Cleverness dieses Angebots. Triumph hat beim Fahrwerk nichts verwässert. Der Aluminium-Brückenrahmen, die 41-mm-Upside-Down-Gabel mit 115 mm Federweg, das hintere Zentralfederbein mit 133 mm Federweg, die radial verschraubten Brembo-M4.32-Sättel an 310-mm-Scheiben, die Reifen in 120/70-17 und 180/55-17: Alles wurde identisch von der ungedrosselten Version übernommen. Der Fahranfänger sitzt also auf einer echten Sportmaschine und nicht auf einer abgespeckten Version, die auf Kosteneinsparung getrimmt wurde. Nur die RS, die erfahrenen und rennstreckenhungrigen Piloten vorbehalten ist, bietet innerhalb der Baureihe mehr.
Die Elektronik folgt dem gleichen Prinzip der Großzügigkeit. Vier Fahrmodi, abschaltbare Traktionskontrolle, Anti-Wheelie, schräglagenabhängiges ABS, bidirektionaler Quickshifter. Das per Bluetooth verbundene TFT-Display erfüllt seinen Zweck, auch wenn seine Ergonomie im Vergleich zur japanischen Konkurrenz in diesem Segment eine Auffrischung vertragen könnte. Zudem muss man das Zubehörmodul einplanen, um die Konnektivität voll auszuschöpfen – ein etwas knausriges Detail bei einem Motorrad mit einem Preis von 10.495 Euro. Gegenüber einer Yamaha MT-07 oder einer Kawasaki Z650 fällt die Rechnung deutlich höher aus. Doch die Street Triple spielt nicht in derselben Liga: Ihre Streetfighter-Persönlichkeit mit Biss, ihre auf 826 mm thronende Sitzbank und ihr aufbrausendes Temperament richten sich an jene, die schon jetzt den Nervenkitzel kosten wollen, ohne zwei Jahre zu warten.
Das Risiko der Kannibalisierung mit der Trident scheint diesmal unter Kontrolle. Der Abstand bei Hubraum, Preis und Charakter zwischen beiden Motorrädern ist groß genug, damit sie nebeneinander existieren können, ohne sich gegenseitig ins Gehege zu kommen. Die Trident bleibt die vernünftige, vielseitige, unkomplizierte Wahl. Die Street Triple R A2 zielt auf frische Führerscheininhaber, die sich nicht mit Vernunft zufriedengeben und ein Motorrad wollen, das sie sechs Monate nach der Entdrosselung nicht wieder verkaufen möchten. Auf diesem Terrain trifft Triumph ins Schwarze.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
- Nombre de mode de conduite : 4
- ABS Cornering
- Jantes aluminium
- Shifter
- Indicateur de vitesse engagée
- Bluetooth
- Prise USB
- Contrôle de traction
- Contrôle anti wheeling
- Embrayage anti-dribble
- Centrale inertielle
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
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