Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 660 cc
- Leistung
- 95.0 ch (69.9 kW)
- Drehmoment
- 60.8 Nm @ 5100 tr/min
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12.47 : 1
- Bohrung × Hub
- 76 x 48.5 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- périmétrique en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 41 mm, déb : 110 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 124 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 310 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Hinterreifen
- 180/55-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 810.00 mm
- Tankinhalt
- 17.40 L
- Trockengewicht
- 168.00 kg
- Neupreis
- 8 700 €
Übersicht
Was bewegt Triumph dazu, einen spezifischen Motor zu entwickeln, anstatt einfach ein bestehendes Aggregat zu drosseln? Genau darin liegt die Besonderheit der Triumph 660 Street Triple S A2, Jahrgang 2019. Während die Konkurrenz sich in der Regel mit einer restriktiven Kennfeldabstimmung auf einem Vollleistungsmotor begnügt, hat Hinckley einen eigens konzipierten Dreizylinder mit 660 cc geschaffen, mit reduzierter Bohrung und Hub (76 x 48,5 mm). Das Ergebnis: 95 PS, also die gesetzliche Obergrenze vor A2-Drosselung, und ein Drehmoment von 60,8 Nm, das bereits ab 5.100 U/min anliegt. Ein ehrlicher Ansatz, der die Frustration eines gezügelten Großmotors vermeidet und eine Leistungskurve bietet, die dafür gedacht ist, genau so genutzt zu werden.

Täuschen Sie sich nicht, diese Street Triple teilt weit mehr als nur den Namen mit ihren großen Schwestern in 765. Der Aluminium-Brückenrahmen ist derselbe, die Schwinge ebenfalls, und die scharfe Linie mit dem schmalen Blick übernimmt die Designsprache der Familie. Auch an der Bordelektronik wurde nicht gespart: ABS, Traktionskontrolle und zwei Fahrmodi, Rain und Road, bilden ein beruhigendes Arsenal für frische Führerscheinbesitzer. Der 17,4-Liter-Tank ermöglicht eine ordentliche Reichweite, und die auf 810 mm angesetzte Sitzbank bleibt für die meisten Körpergrößen erreichbar. Mit 168 kg trocken bewegt sich die Maschine in derselben Gewichtsklasse wie die Yamaha MT-07 oder die Kawasaki Z650, ihre natürlichen Rivalinnen im A2-Segment.
Was das Fahrwerk betrifft, hat Triumph pragmatische Entscheidungen getroffen. Die 41-mm-Upside-down-Gabel von Showa erfüllt ihren Zweck ohne Einstellmöglichkeit, und das Federbein beschränkt sich auf eine Vorspannungseinstellung. Das ist weniger schmeichelhaft als die Ausstattung der R- und RS-Versionen, aber es passt zur Bestimmung der Maschine. Die Bremsanlage folgt derselben Logik: zwei 310-mm-Scheiben mit Nissin-Zweikolben-Sätteln vorn, eine einzelne 220-mm-Scheibe hinten. Ausreichend für den Alltagsgebrauch und Sonntagsausfahrten, aber die Bissigkeit einer Brembo-Anlage darf man nicht erwarten. Die Bereifung in 120/70-17 und 180/55-17 bietet einen vielseitigen Kompromiss zwischen Grip und Langlebigkeit.
Der wahre Trumpf dieser Triumph 660 Street Triple S A2 ist ihr Charakter. Der Dreizylinder besitzt jene Persönlichkeit, die die Paralleltwin der japanischen Konkurrenz nur schwer nachbilden können: einen rauen Klang, einen strukturreichen Drehzahlaufbau, ein feines Drehmoment im unteren Bereich, das die Stadt angenehm macht, ohne Überlandstraßen zur Pflichtübung werden zu lassen. Mit 8.700 Euro positioniert sie sich oberhalb einer MT-07, aber unterhalb einer gedrosselten Ducati Monster, mit einem gewichtigen Argument: der mechanischen Noblesse dieses kleinen Triples. Die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h bestätigt, dass die Leistung trotz des zurückhaltenden Hubraums großzügig bleibt.
Diese Street Triple erhebt nicht den Anspruch, ein Geschoss zu sein. Sie richtet sich an Motorradfahrer im Aufbau, an jene, die auf einer soliden Basis lernen wollen, ohne auf den Fahrspaß zu verzichten. Wenn der A-Führerschein kommt, erfolgt der Übergang zu einer 765 S, R oder RS ganz natürlich, wobei die auf der 660 erworbenen Erfahrungen als solides Fundament dienen. Genau darin liegt vielleicht die cleverste Rechnung von Triumph: den Fahrer ab seinen ersten Runden zu binden, indem man ihm eine Maschine bietet, die nie den Eindruck erweckt, ein Nebenprodukt zu sein.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
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