Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 2458 cc
- Leistung
- 182.0 ch @ 7000 tr/min (133.9 kW)
- Drehmoment
- 225.0 Nm @ 4000 tr/min
- Kühlung
- liquide
- Bohrung × Hub
- 110.2 x 85.9 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
- Euro-Norm
- Euro 5+
Fahrwerk
- Rahmen
- struture en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Cardan
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 47 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 107 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Brembo Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Brembo Ø 300 mm, étrier 4 pistons
- Vorderreifen
- 150/80-17
- Vorderreifendruck
- 2.90 bar
- Hinterreifen
- 240/50-16
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 773.00 mm
- Tankinhalt
- 18.00 L
- Gewicht
- 317.00 kg
- Neupreis
- 25 295 €
Übersicht
Wer braucht schon 2458 cm3 unter dem Sattel? Niemand, genau. Und genau das ist der Reiz dieser Triumph Rocket III R Storm 2025. Diese Maschine existiert nicht, um ein Bedürfnis zu erfüllen. Sie existiert, um daran zu erinnern, dass der größte jemals in Serie in ein Serienmotorrad verbaute Motor eine britische Angelegenheit bleibt, keine amerikanische. Zwanzig Jahre nach der Geburt des Konzepts legt Triumph mit einer Version nach, die an Muskeln und Finsternis zulegt.

Das Herzstück spielt sich unter dem 18-Liter-Tank ab. Der längs eingebaute Dreizylinder steigt von 167 auf 182 PS bei 7000 U/min – jene 15 PS, die bisher nur die streng limitierte TFC-Version bot. Um das zu erreichen, haben die Ingenieure in Hinckley das Verdichtungsverhältnis überarbeitet, die Steuerzeiten revidiert und die Nockenwellen modifiziert. Auch das Drehmoment klettert, auf 225 Nm bereits ab 4000 U/min. Übersetzt: Das ist die Art von Schub, die einen in den Sattel presst wie ein Katapultstart. Gegenüber einer Ducati Diavel V4 mit ihren 168 PS oder einer BMW R 18 mit ihrem Twin und 91 PS spielt die Rocket III in einer statistischen Liga, die ihr allein gehört. Und das alles unter Einhaltung der Euro-5+-Norm, was bei einem Aggregat dieser Kubikzahl beinahe an eine Meisterleistung grenzt.
Bei der Optik hat Triumph den schwarzen Farbtopf herausgeholt. Auspuff, Bremshalterungen, Schutzbleche, Gabelbrücken, Lenkerklemmungen, Heckrahmen: Alles wird dunkel. Nur der Tankdeckel und der Rückenstreifen entgehen der Behandlung. Das Ergebnis erinnert an die Sonderserie Black von 2021, mit einem Farbakzent an der Tankflanke, um völlige Strenge zu vermeiden. Die Botschaft ist klar: Diese Storm will aggressiver, roher sein als die Standard-R.
Am Fahrwerk hat Triumph das Rezept nicht umgekrempelt. Der Aluminiumrahmen bleibt identisch, die 47-mm-Upside-down-Gabel von Showa ebenso, genau wie das hintere Federbein. Die eigentliche Neuerung sind die neu gestalteten Felgen, um ein Kilo leichter, bestückt mit Metzeler Cruisetec in 150/80-17 vorn und 240/50-16 hinten. Bei 317 kg fahrfertig braucht es ernsthafte Bremsleistung: Brembo liefert mit Stylema-Vierkolben-Sätteln an 320-mm-Scheiben vorn und einem Vierkolben-Sattel an einer 300-mm-Scheibe hinten. Der Sattel liegt auf 773 mm Höhe und bringt den Fahrer in eine kämpferischere Position als bei der GT – gerader Rücken, Füße auf den Rasten, bereit, die Drehmomentwelle zu beherrschen. Die Fußrasten lassen sich um 15 mm in der Höhe verstellen.
Die Bordelektronik ändert sich gegenüber der Vorgängergeneration nicht. Vorhanden sind ABS, schräglagenabhängige Traktionskontrolle, Tempomat, Berganfahrhilfe und vier Fahrmodi. Der Quickshifter bleibt optional, was bei diesem Preisniveau etwas stört. Denn die Rechnung beläuft sich auf 25 295 Euro. Das ist der Preis eines Motorrads, das keine direkte Konkurrenz hat – eine Maschine, gedacht für alle, die das Größte, das Stärkste, das Eindrucksvollste wollen. Kein Alltagsgerät, kein rationales Werkzeug. Ein mechanisches Monument auf Rädern, das trotz seiner Ozeanriesen-Dimensionen 240 km/h erreichen kann. Und das nach zwei Jahrzehnten immer noch denselben Effekt auf Parkplätzen auslöst: Alle bleiben stehen und schauen.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
- Nombre de mode de conduite : 4
- ABS Cornering
- Jantes aluminium
- Indicateur de vitesse engagée
- Régulateur de vitesse
- Bluetooth
- Prise USB
- Aide au démarrage en côte (Hill Hold Control)
- Démarrage sans clé
- Contrôle de traction
- Embrayage anti-dribble
- Repose-pieds réglables
- Centrale inertielle
- Commodes rétro-éclairés
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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