Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 999 cc
- Leistung
- 202.0 ch @ 11500 tr/min (135.0 kW)
- Drehmoment
- 117.0 Nm @ 10000 tr/min
- Motortyp
- In-line four, four-stroke
- Kühlung
- Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 13.2:1
- Bohrung × Hub
- 76.0 x 55.0 mm (3.0 x 2.2 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection. Fuel injection with Ride-by-Wire throttle bodies
- Steuerung
- Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC)
- Schmierung
- Wet sump
- Starter
- Electric
Fahrwerk
- Rahmen
- Twin-spar made of five cast sections
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Kupplung
- Wet, multi-plate
- Vorderradaufhängung
- Inverted telescopic, coil spring, oil damped
- Hinterradaufhängung
- Link type, single shock, coil spring, oil damped
- Federweg vorne
- 120 mm (4.7 inches)
- Federweg hinten
- 130 mm (5.1 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Double disc. Brembo 4-piston. ABS.
- Hinterradbremse
- Single disc. Nissin-1 piston. ABS.
- Vorderreifen
- 120/70-ZR17
- Hinterreifen
- 190/50-ZR17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 825.00 mm
- Radstand
- 1485.00 mm
- Bodenfreiheit
- 130.00 mm
- Länge
- 2075.00 mm
- Breite
- 705.00 mm
- Höhe
- 1145.00 mm
- Tankinhalt
- 16.00 L
- Gewicht
- 202.00 kg
- Neupreis
- 19 999 €
Übersicht
Stellen Sie sich ein begehrenswertes Objekt vor, das schon bevor es unsere Straßen erreicht, dazu bestimmt ist, ein Sammlerstück zu werden. Genau das ist diese GSX-R1000R Anniversary 2021, eine Maschine, die zwei Jahrzehnte der Herrschaft in der Welt der Hypersportler auf prächtige und gewisse arrogante Weise abschließt. Suzuki, euphorisch nach einer historischen Grand-Prix-Saison, beschließt, sein hundertjähriges Bestehen mit einer auf 70 Einheiten für Europa limitierten Version zu feiern. Die Botschaft ist klar: Es ist ein letzter Tanz, ein technologisch einwandfreier Abschied, bevor die Euro5-Normen ein Ende dieser Generation markieren.

Die Lackierung ist ein direkter Tribut an die Erfolge von Alex Rins, dieses elektrische Blau und Silbergrau, das an das siegreiche MotoGP-Prototypen in Aragón erinnert. Man hätte sich einen Carbon-Auspuff oder Unterschriften der Fahrer wünschen können, um die Hommage zu perfektionieren, aber Suzuki hält die Füße auf dem Boden. Das Wesentliche steckt unter dieser Lackierung: ein Twin-Spar-Rahmen, der als Fundament für eine 999 cm³-Maschine dient, die immer noch so gierig ist. Mit 202 PS bei 11.500 U/min und einem Drehmoment von 117 Nm bei 10.000 U/min hat der Vierzylinder nichts von seiner Wut verloren. Das SR-VVT-Variablesystem sorgt für eine explosive Reaktion, sobald der Tacho sich dreht, ein Gefühl, das Konkurrenten wie die Yamaha YZF-R1 oder die Honda CBR1000RR-R noch in Bezug auf die Laufruhe erreichen müssen.
Offensichtlich ist der Buchstabe „R“ in ihrem Namen nicht zufällig. Er steht für eine Upside-Down-Gabel mit externen Patronen und einen hochwertigen Monodämpfer, Federungen, die mit chirurgischer Präzision mit dem Asphalt interagieren. Die Elektronik ist zwar weniger üppig als bei einer BMW S 1000 RR, aber dennoch sehr effektiv: Traktionskontrolle mit 10 Stufen, Kurven-ABS, Anti-Stoppie, bidirektionaler Quickshifter und drei Fahrmodi. All das bei einem Gewicht von 202 kg vollgetankt, eine Masse, die angesichts des aktuellen Trends zu immer leichteren Hypersportlern wettbewerbsfähig bleibt.
Für wen ist sie gedacht? Nicht für Anfänger, ganz gewiss. Dieses Raketen ist das ultimative Spielzeug für den erfahrenen Streckenrennfahrer oder den leidenschaftlichen Sammler. Mit einem 16-Liter-Tank und einem Sitz in 825 mm Höhe ist sie nicht für lange Reisen ausgelegt, sondern für Runden auf der Rennstrecke oder explosive Ausflüge, bei denen jede Beschleunigung ein Ereignis ist. Ihr Preis von 19.999 Euro katapultiert sie in die Liga der Großen, eine Investition, die durch ihren Status als Kleinserienmodell und ihre rohe Leistung gerechtfertigt ist.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die GSX-R1000R Anniversary nicht nur eine Weiterentwicklung ist. Sie ist das Ende einer Ära, ein Konzentrat von allem, was Suzuki in zwanzig Jahren der Dominanz gelernt hat. Sie hat die Mängel ihrer Kategorie – eine radikale Ergonomie, eine begrenzte Reichweite – aber ihre Qualitäten sind unbestreitbar: eine Mechanik von seltener Treue, ein Fahrgestell, das Vertrauen inspiriert, und ein rasses Attribut, das bei neueren Modellen manchmal fehlt. Sie verschwindet vielleicht, aber sie hinterlässt eine tiefe Spur in der Geschichte der Sportmotorräder.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : Carrera ABS
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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