Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 656 cc
- Leistung
- 85.0 ch @ 10500 tr/min (62.5 kW)
- Drehmoment
- 61.8 Nm @ 8900 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.5 : 1
- Bohrung × Hub
- 65.5 x 48.7 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- Double berceau tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche télescopique Ø 41 mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 126 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 310 mm, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 240 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 160/60-17
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 770.00 mm
- Tankinhalt
- 19.00 L
- Gewicht
- 243.00 kg
- Neupreis
- 6 949 €
Übersicht
Wie viele Motorradfahrer haben ihre ersten Erfahrungen auf einer Bandit gesammelt? Seit Mitte der 90er Jahre trägt die Suzuki GSF den Ruf eines erschwinglichen Schweizer Taschenmessers mit sich, und die Version 2013 im verkleideten S-Gewand führt diese Tradition fort, ohne das Rezept umzuwerfen. Der Hersteller aus Hamamatsu begnügt sich damit, die Linienführung zu verfeinern, die Frontverkleidung zu überarbeiten und eine Scheinwerfereinheit einzuladen, die mit jener der GSX-R 1000 verwandt ist, um einer Silhouette, die langsam in die Jahre gekommen war, wieder etwas Biss zu verleihen. Der Motorblock wechselt zu Mattschwarz, die Flanken werden weicher, und ein neuer Tacho tauscht seine altmodischen Grafiken gegen eine saubere Anzeige mit Ganganzeige.

Unter der Verkleidung bleibt der wassergekühlte Vierzylinder-Reihenmotor mit 656 ccm, der seit seiner Häutung 2007 flüssigkeitsgekühlt ist, sich selbst treu. Er leistet 85 PS bei 10.500 U/min und liefert 61,8 Nm bei 8900 U/min – Zahlen, die auf dem Papier nicht schwindelerregend sind, aber völlig ausreichen, um die 243 kg vollgetankt in Bewegung zu setzen. Die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h bestätigt eine bewusst tourenorientierte Ausrichtung ohne sportliche Ambitionen. Beim Fahrwerk findet man den unverwüstlichen Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen, eine konventionelle 41-mm-Gabel und ein hinteres Monofederbein, alles darauf kalibriert, Kilometer zu schlucken, statt Kurven zu schnitzen. Die vordere Doppelscheibenbremse mit 310 mm und Vierkolben-Bremssätteln erledigt ihre Arbeit ordentlich, und das ABS bleibt optional, was für einen Jahrgang 2013 etwas Fragen aufwirft.
Das wahre Verkaufsargument liegt, wie immer bei der Bandit, auf der Rechnung. Mit einem Neupreis von 6949 Euro positioniert sich die S unter der Kawasaki ER-6f und der Yamaha XJ6 Diversion, ihren direkten Gegnern im Segment der vielseitigen verkleideten Roadster. Für diejenigen, die sich fragen, was eine Suzuki GSF 650 Bandit S 2010 in Frankreich kostet oder wie hoch der Preis der Suzuki GSF 650 Bandit S 2009 in Frankreich auf dem Gebrauchtmarkt ist: Die Wertschätzung bewegt sich heute je nach Kilometerstand und Pflege zwischen 3000 und 4000 Euro. Das macht sie zu einem der vernünftigsten Einstiege in die Welt der Vierzylinder. Die Suzuki GSF 650 Bandit S 2010, die Suzuki GSF 650 Bandit S 2012 und die Suzuki GSF 650 Bandit S 2015 teilen sich im Großen und Ganzen die gleiche Architektur, mit einigen kosmetischen Retuschen im Laufe der Jahrgänge.
An wen richtet sich diese japanische Maschine ohne Effekthascherei? An den frisch erworbenen A2-Führerschein, der einen geschmeidigen Vierzylinder statt eines nervigen Zweizylinders möchte, an den pragmatischen Tourenfahrer, der ihre 19 Liter Tankinhalt zur Verlängerung der Etappen schätzt, an den Pendler, der von einer Sitzhöhe von 770 mm angetan ist, die es erlaubt, die Füße ohne Zehenspitzen aufzusetzen. Die Bandit lässt einen nicht träumen, sie entflammt die Foren nicht, aber sie sichert einen nahezu reibungslosen Dienst mit bewährter Zuverlässigkeit und einem dichten Servicenetz. Ihre Schwächen sind bekannt, nämlich ein etwas großzügiges Gewicht, das sich bei engen Manövern bemerkbar macht, eher weiche Federelemente, die beim Angreifen eintauchen, und eine Präsentation, die stellenweise noch nach billigem Plastik riecht.
Gegenüber einer spielfreudigeren ER-6f und einer besser verarbeiteten XJ6 Diversion setzt die Suzuki GSF 650 Bandit S von 2012 oder 2013 also auf die Karte der Vernunft. Sie ist nicht das Motorrad, das Sie am Sonntagmorgen auf den Pässen zum Erzittern bringt. Sie ist jenes, das in zehn Jahren noch da sein wird, ohne Sie an Wartungskosten ruiniert zu haben. Für viele ist das genau das, was man von einem Motorrad erwartet. Für andere wird es etwas zu wenig sein.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS de serie
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
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