Schlüsselleistung
Technische Daten
- Leistung
- 208.0 ch @ 13000 tr/min (152.6 kW) → 208.0 ch @ 13000 tr/min (151.8 kW)
- Drehmoment
- 116.6 Nm @ 11000 tr/min → 116.5 Nm @ 11000 tr/min
- Rahmen
- Treillis en tubes d'acier au chrome molybdène → CrMo steel tubular trellis
- Endantrieb
- Chain (final drive) → Chain (final drive)
- Vorderradaufhängung
- 43mm Öhlins Nix EC hydraulic “upside down” → Öhlins Nix EC hydraulic “upside down” front forks with TiN superficial treatment. Completely adjustable with electronically controlled compression and rebound damping with manually controlled spring preload.
- Hinterradaufhängung
- Öhlins EC TTX completely adjustable → Rogressive, single shock absorber Öhlins EC TTX completely adjustable with electronically controlled compression and rebound damping and spring preload
- Hinterradbremse
- Single disc. ABS. → Single disc. ABS. Brembo.
- Vorderreifen
- 120/70-ZR17 → 120/70-ZR17
- Hinterreifen
- 200/55-ZR17 → 200/55-ZR17
- Gewicht
- 210.00 kg → —
- Neupreis
- 33 990 € → 38 200 €
Motor
- Hubraum
- 998 cc
- Leistung
- 208.0 ch @ 13000 tr/min (151.8 kW)
- Drehmoment
- 116.5 Nm @ 11000 tr/min
- Motortyp
- In-line four, four-stroke
- Kühlung
- Oil & air
- Verdichtungsverhältnis
- 13.4:1
- Bohrung × Hub
- 79.0 x 50.9 mm (3.1 x 2.0 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection. Integrated ignition - injection system MVICS (Motor and Vehicle Integrated Control System)
- Steuerung
- Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC)
- Starter
- Electric
Fahrwerk
- Rahmen
- CrMo steel tubular trellis
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Kupplung
- Wet, multi-disc with back torque limiting
- Vorderradaufhängung
- Öhlins Nix EC hydraulic “upside down” front forks with TiN superficial treatment. Completely adjustable with electronically controlled compression and rebound damping with manually controlled spring preload.
- Hinterradaufhängung
- Rogressive, single shock absorber Öhlins EC TTX completely adjustable with electronically controlled compression and rebound damping and spring preload
- Federweg vorne
- 120 mm (4.7 inches)
- Federweg hinten
- 120 mm (4.7 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Double disc. ABS. Brembo
- Hinterradbremse
- Single disc. ABS. Brembo.
- Vorderreifen
- 120/70-ZR17
- Hinterreifen
- 200/55-ZR17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 845.00 mm
- Radstand
- 1415.00 mm
- Bodenfreiheit
- 141.00 mm
- Länge
- 2080.00 mm
- Breite
- 805.00 mm
- Tankinhalt
- 16.00 L
- Trockengewicht
- 186.00 kg
- Neupreis
- 38 200 €
Übersicht
Motorrad: MV Agusta Rush 1000 (2023)

Wann hört ein Motorrad auf, ein einfaches Transportmittel zu sein, um zu einem motorisierten Kunstwerk, einer narzisstischen Aussage auf Rädern zu werden? Stellen Sie diese Frage dem Team in Varese, und sie werden Ihnen den Rush 1000 aus dem Katalog präsentieren. Das ist kein Motorrad, das ist ein Manifest. Ein wilder Pinselstrich auf der Basis des Brutale 1000, der einen bereits wilden Hyper-Naked in ein exhibitionistisches Schaumäulchen verwandelt. Der Blick wird sofort von diesem abrupt abgeschnittenen Heck im Stil eines Raumschiffs, dem teilweise verborgenen Hinterrad, das an ein Gadget erinnert, und den Flügeln, die in die Schultern des Kühlers integriert sind, eingefangen. Es ist auffällig, selbstbewusst und total italienisch. Man ist weit entfernt von der Bescheidenheit deutscher oder japanischer Motorräder; hier schreit das Design, bevor der Motor überhaupt erst angegangen ist.
Und doch schlägt unter diesem Tsunami aus Kohlefaser und CNC-gefrästen Teilen ein ernstes Herz. Der 998 cm³-Reihenvierzylinder, geerbt vom Brutale, aber massiv überarbeitet, ist ein Juwel. Er leistet 208 PS bei 13.000 U/min, eine Leistung, die die meisten reinen Hypersportler in die Defensive drängt. Das Drehmoment hingegen bleibt ein Aristokrat hoher Drehzahlen, mit 116,5 Nm bei 11.000 U/min. Die Anpassung an die Euro 5-Norm bot die Gelegenheit, das Biest zu verfeinern: neue Nockenwellen, DLC-Beschichtungen und eine verstärkte Kupplung. Das Ergebnis? Eine mechanisch kultiviertere Maschine bei niedrigen Drehzahlen, ohne dabei ihren explosiven Charakter zu verlieren, sobald der Drehzahlmesser verrückt spielt. Mit dem serienmäßig mitgelieferten Racing-Kit von Arrow und dem dedizierten ECU-Steuergerät werden mehr als 212 PS erreicht, und die 300 km/h auf dem Tacho werden zur bloßen Formalität.

Doch diese rohe Leistung wäre ohne ein entsprechendes Elektronikpaket nicht beherrschbar. Der Rush 2023 lässt keine Kompromisse zu: vier Leistungsstufen, eine achtstufige Traktionskontrolle, ein Wheelie-Kontrollsystem, ein Quickshifter hoch/runter und sogar ein ABS Cornering der neuesten Generation. Das 5,5-Zoll TFT-Armaturenbrett, das vernetzt ist, ermöglicht die Konfiguration von allem über das Smartphone. Das Chassis ist ein treuer Spiegel dieser High-End-Philosophie. Das Tubular-Gitterchassis, das Markenzeichen von MV, ist mit vollständig einstellbaren und elektronisch gesteuerten Öhlins-Federungen ausgestattet. Brembo Stylema-Bremsen greifen auf 320-mm-Scheiben. Jede Komponente verkündet, dass Leistung nicht verhandelbar ist. Dieser Test des MV Agusta Rush 1000 bestätigt, dass er kein Kompromiss ist.

Für wen ist dieses Motorrad gedacht? Sicher nicht für den Neuling, noch für den Wochenend-Tourenfahrer. Die 845 mm hohe Sitzhöhe, die sportliche Sitzposition und das pointierte Motorenverhalten bestimmen seine Zielgruppe: den erfahrenen Fahrer, den anspruchsvollen Sammler, der einen seltenen Gegenstand ebenso sucht wie ein intensives Fahrgefühl. Hier liegt der Hase im Pfeffer, oder besser gesagt, wo das Portemonnaie protestiert. Mit einem Preis von rund 38.200 Euro nimmt der Rush 1000 eine finanzielle Stratosphäre ein. Dieser Preis, der deutlich über dem eines Brutale 1000 RR liegt, ist auf seinen Status als auf 300 Exemplare limitierte Sonderanfertigung zurückzuführen. Man kauft ein Museumsstück, ein signiertes Kunstwerk, geliefert mit Racing-Kit und Echtheitszertifikat in einer Holzkiste. Die Frage „Was kostet ein MV Agusta Rush 1000?" findet ihre Antwort: den Preis für einen exklusiven Traum.
Im Vergleich zu Konkurrenten wie der Ducati Streetfighter V4 S oder der KTM 1290 Super Duke R EVO, die vielseitiger und deutlich günstiger sind, spielt der Rush ein ganz anderes Spiel. Er ist nicht dazu da, rationale Vergleiche zu gewinnen, sondern als Symbol zu existieren. Er ist der Beweis dafür, dass MV Agusta, trotz seiner Probleme, immer noch die unglaubliche Fähigkeit besitzt, elektrisierende Motorräder zu schaffen, die Emotionen über alles stellen. Ist das vernünftig? Nein. Ist es unvergesslich? Absolut.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS en curvas MK100
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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