Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 998 cc
- Leistung
- 145.0 ch @ 10500 tr/min (106.6 kW)
- Drehmoment
- 104.9 Nm @ 8250 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.6 : 1
- Bohrung × Hub
- 75 x 56.5 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- Monobackbone en aluminium moulé
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 41 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 310 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 256 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 190/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 830.00 mm
- Tankinhalt
- 16.20 L
- Gewicht
- 212.00 kg
- Neupreis
- 18 655 €
Übersicht
Fünfzehn Exemplare. Nicht eines mehr. Als Honda Schweiz beschliesst, den fünfzigsten Jahrestag der ersten Schritte des Menschen auf dem Mond zu feiern, macht die Helvetische Tochtergesellschaft keine halben Sachen: Sie bestellt ein Stück Meteorit und schraubt es auf den Tank eines 145-PS-Roadsters. Man könnte darüber lächeln. Am Ende findet man es konsequent.

Es ist Florian Prezusio, Sohn des Uhrmachers Antoine Prezusio, Genfer Spezialist für Uhren mit stellaren Fragmenten, der diese Integration umgesetzt hat. Das Fragment findet seinen Platz auf der Vorderseite des Tanks, dort, wo der Blick ganz natürlich verweilt. Hollywoodreif, gewiss. Doch im Universum der Kleinstserienauflagen ist die Grenze zwischen Extravaganz und Sammlerstück schmal. Und diese Stardust überschreitet sie mit Aplomb.
Die CB 1000 R in der Basisversion ist kein gewöhnliches Motorrad. Ihr Reihenvierzylinder mit 998 cc leistet 145 PS bei 10 500 U/min und 104,9 Nm bei 8 250 U/min – alles untergebracht in einem Aluminium-Monobackbone-Rahmen, der vollgetankt 212 kg auf die Waage bringt. Im Vergleich zu einer Kawasaki Z1000 oder einer Suzuki GSX-S1000 positioniert sie sich als stilistisch schärfstes Modell in diesem Neo-Retro-Segment, das Honda mit dem Konzept Neo Sports Café neu zu definieren wusste. Die Schweizer Veredlung treibt diese Logik auf die Spitze. Kineo-Speichenräder ersetzen die Serienfelgen; in Kombination mit dem Monocoque-Schwingarm erzeugen sie einen visuellen Effekt, der an die MV Agusta Dragster erinnert – die ästhetische Referenz des Segments. Die Bridgestone RS10-Reifen mit Rennstreckencharakter passen zu den verfügbaren 145 PS. Der SC Project-Auspuff spricht Ohr und Auge gleichermassen an.
Der Rest der Veredlung setzt auf Haute Couture der Motorradwelt. Alcantara-Sitzbank, hinteres Schutzblech in gebürstetem Aluminium, lasergravierten Seitenverkleidungen, Rizoma-Bedienelemente, dezente Windschutzscheibe. Der Zweifarbenlack in Schwarz und Grau wird von goldenen Zierlinien durchzogen, und einige Motorteile haben eine Oberflächenbehandlung erhalten, die mit dem sonst dunklen Erscheinungsbild des Aggregats bricht. Das Gesamtbild ist stimmig, selten und für jemanden konzipiert, der in seiner Garage kein weiteres Motorrad sucht, sondern ein Einzelstück.
Zu einem Preis von 18 655 Euro richtet sich die Stardust an einen versierten Sammler, der wahrscheinlich bereits Besitzer einer Uhr mit einem Gibeon-Fragment als Zifferblatt ist. Es ist kein Rennstreckenmotorrad und auch keine echte Alltagsmaschine mit ihren 830 mm Sitzhöhe und den bei Nässe launischen RS10-Reifen. Es ist ein Objekt der Begierde, das um eine technisch solide Basis herum gebaut, von erfahrenen Händen veredelt und auf fünfzehn Einheiten weltweit limitiert wurde. In dieser Logik wird der Preis fast zur Nebensache.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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