Schlüsselleistung

180 ch
Leistung
🔧
1301 cc
Hubraum
⚖️
205 kg
Gewicht
🏎️
270 km/h
Höchstgeschwindigkeit
💺
845 mm
Sitzhöhe
16.0 L
Tankinhalt
💰
41 930 €
Neupreis
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Technische Daten

Motor

Hubraum
1301 cc
Leistung
180.0 ch @ 9500 tr/min (132.4 kW)
Drehmoment
139.3 Nm @ 8000 tr/min
Motortyp
Bicylindre en V à 75°, 4 temps
Kühlung
liquide
Verdichtungsverhältnis
13.5 : 1
Bohrung × Hub
108 x 71 mm
Ventile/Zylinder
4
Nockenwellen
2 ACT
Kraftstoffsystem
Injection Ø 56 mm

Fahrwerk

Rahmen
Treillis tubulaire en acier
Getriebe
boîte à 6 rapports
Endantrieb
Chaîne
Vorderradaufhängung
Fourche téléhydraulique inversée WP Apex Ø 48 mm semi-active, déb : 125 mm
Hinterradaufhängung
Mono-amortisseur WP Apex semi-actif, déb : 140 mm

Bremsen

Vorderradbremse
Freinage 2 disques Brembo Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
Hinterradbremse
Freinage 1 disque Ø 240 mm, étrier 2 pistons
Vorderreifen
120/70-17
Vorderreifendruck
2.50 bar
Hinterreifen
200/55-17
Hinterreifendruck
2.50 bar

Abmessungen

Sitzhöhe
845.00 mm
Tankinhalt
16.00 L
Gewicht
205.00 kg
Trockengewicht
194.00 kg
Neupreis
41 930 €

Übersicht

Fünfzig Exemplare, zwei Farbvarianten, knapp 42.000 Euro als Einstiegspreis. So lautet das Programm der KTM Brabus 1300 R Masterpiece Edition 2024, der letzten Auflage einer Zusammenarbeit, die viel Aufsehen erregt und so manches Bankkonto geleert hat. Die ersten beiden Serien waren bereits bekannt, mit jeweils 154 und dann 290 verkauften Einheiten. Diesmal dreht Brabus den Hahn noch weiter zu: 25 Maschinen in Schwarz „Onyx Black", 25 in Cremeweiß „Diamond White", und das war's. Der Vorhang fällt über die österreichisch-deutsche Partnerschaft, und offensichtlich wollte man mit einer goldenen Note abtreten. Wortwörtlich.

KTM Brabus 1300 R Masterpiece édition

Denn was sofort ins Auge springt, noch bevor man die Maschine umrundet, sind die geschmiedeten Monoblock Z „Gold Platinum"-Felgen, CNC-gefräst mit diamantpolierten Zonen. Das Gold findet sich als Einfassung an den Auspuffendstücken und als dezente Zierlinien an der Verkleidung wieder. Carbon, schon bei den vorherigen Brabus-Modellen großzügig verbaut, kommt hier zusätzlich am Schwingenschutz, an den dreieckigen Rahmenabdeckungen und am Heckrahmen zum Einsatz. Jede Maschine trägt eine auf einem Tankemblem eingravierte Seriennummer, eine „Masterpiece"-Plakette ziert die Soziusabdeckung, und die Schlüssel werden in einem carbonbeschichteten Etui mit geprägtem Logo geliefert. Man bewegt sich im Terrain der ultralimitierten Serien à la MV Agusta, nur dass die mechanische Basis aus Österreich stammt.

Unter diesem kosmetischen Aufwand bleibt die Grundlage die der KTM 1290 Super Duke EVO. Der 75°-V-Twin mit 1301 cm³ Hubraum leistet 180 PS bei 9500 U/min und 139 Nm Drehmoment bei 8000 Touren. Mit einem Verdichtungsverhältnis von 13,5:1 und einer Bohrung von 108 mm kennt dieser Motor keine Zurückhaltung. Der Gitterrohrrahmen aus Stahl nutzt den Motor als tragendes Element, die 48-mm-USD-Gabel WP Apex und das hintere Federbein sind semiaktiv, und die Bremsanlage mit radial montierten Brembo-Vierkolbensätteln auf 320-mm-Scheiben überlässt nichts dem Zufall. Die Einarmschwinge verleiht eine Note der Distinktion, die nur wenige Roadster für sich beanspruchen können. Mit 205 kg fahrfertig bleibt die Maschine für ein Gerät, das 270 km/h erreichen kann, erstaunlich handlich.

Die Elektronik hält das gleiche Anspruchsniveau. Fünf Fahrmodi, vom zurückhaltenden Rain bis zum radikalen Track, eine aktive kurvenabhängige Traktionskontrolle, ein am Hinterrad deaktivierbares Kurven-ABS, ein bidirektionaler Quickshifter, eine Anti-Wheelie-Funktion, Reifendrucküberwachung und ein 5-Zoll-TFT-Farbdisplay. Brabus fügt seine eigene Note mit einer speziellen Startanimation im Cockpit hinzu. Der beheizte Ledersitz mit dem Brabus-eigenen Steppmuster „Diamond Rising" und die serienmäßigen Griffheizungen vervollständigen die Ausstattung. Verfeinerungen, die fast ironisch wirken bei einer Maschine, deren eigentliche Bestimmung es ist, einem bei jedem Gasgriff die Arme auszureißen.

Seien wir ehrlich: Weder der Motor noch das Fahrwerk haben für diese finale Edition spezifische Änderungen erhalten. Das ist der Kritikpunkt, den man anbringen kann. Zu diesem Preis, dem Doppelten einer Super Duke EVO, hätte man sich eine überarbeitete Motorkennlinie oder ein dediziertes Fahrwerks-Kit gewünscht. Brabus kompensiert mit einer maßgeschneiderten Abdeckhaube, einer Garagenmatte und einer Einladung zur Besichtigung des Werks in Bottrop. Nett, aber das ersetzt keinen Leistungsgewinn. Die Brabus 1300 R Masterpiece Edition richtet sich an einen vermögenden Sammler, nicht an einen Fahrer auf der Jagd nach der letzten Zehntelsekunde. Sie ist ebenso ein Vitrinenexponat wie ein Straßen-Roadster, und bei 25 Exemplaren pro Farbton dürfte der Wiederverkauf wohl nie das geringste Problem darstellen.

Serienausstattung

  • Assistance au freinage : Active ABS in curves
  • Nombre de mode de conduite : 5
  • Taille de l'écran TFT couleur : 12,70 cm / 5 pouces
  • Jantes aluminium
  • Shifter
  • Amortisseur de direction
  • Indicateur de vitesse engagée
  • Régulateur de vitesse
  • Bluetooth
  • Aide au départ arrêté (Launch Control)
  • Démarrage sans clé
  • Contrôle de traction
  • Poignées chauffantes
  • Suspensions réglables électroniquement
  • Contrôle anti wheeling
  • Carénage carbone
  • Jantes forgées
  • Embrayage anti-dribble
  • Selle chauffante
  • Repose-pieds réglables
  • Surveillance de la pression des pneus

Praktische Infos

  • La moto est accessible aux permis : A

Indikatoren & Einordnung

Leistungsgewicht
0.87 ch/kg
🔄
Drehmoment / Gewicht
0.68 Nm/kg
🔧
Hubraumleistung
136.4 ch/L
In der Kategorie Naked bike · Hubraum 651-2602cc (3028 verglichene Motorräder)
Leistung 178 ch Top 5%
54 ch Median 110 ch 179 ch
Gewicht 205 kg Leichter als 71%
183 kg Median 215 kg 263 kg
L/G-Verhältnis 0.87 ch/kg Top 4%
0.25 Median 0.50 0.84 ch/kg

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