Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 249 cc
- Leistung
- 53.0 ch (39.0 kW)
- Motortyp
- Monocylindre, 2 temps
- Kühlung
- liquide
- Bohrung × Hub
- 66.4 x 72 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- Cadre tubulaire central en acier au chrome-molybdène
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée WP Ø 48 mm, déb : 300 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur WP, déb : 335 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 1 disque Ø 260 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 80/100-21
- Hinterreifen
- 140/80-18
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 960.00 mm
- Tankinhalt
- 9.50 L
- Trockengewicht
- 101.90 kg
- Neupreis
- 8 795 €
Übersicht
Sechs Tage. Mehr als tausend Kilometer über Schotter, durch Schlamm und Wald. Vierzig Stunden im Sattel. Die ISDE, die Internationale Sechs-Tage-Enduro, ist das Rennen, das Männer und Maschinen gleichermaßen bricht. Und wenn man bedenkt, dass sich jedes Jahr die Hälfte des Fahrerfelds für eine österreichische Orange entscheidet, erübrigt sich die Frage eigentlich von selbst.

Die KTM 250 EXC 6 Days ist keine Maschine, die man kauft, um sie im Garage schön aussehen zu lassen. Sie ist ein Werkzeug, das mit einer klaren Absicht konstruiert wurde: die Ziellinie nach sechs Etappen zu überqueren, die die meisten Fahrer nicht beenden. Der Einzylinder-Zweitakter mit 249 cc entwickelt 53 PS bei einem Trockengewicht von 101,9 kg, was das Leistungsgewicht in eine Kategorie hebt, mit der nur wenige Konkurrentinnen mithalten können. Eine Husqvarna TE 250 spielt in derselben Liga, doch das Wettkampferbe der Six Days-Version verleiht ihr ein Niveau an Werksvorbereitungn, das andere nicht von Haus aus erreichen.
Der Chrom-Molybdän-Rahmen, steif ohne brutal zu sein, arbeitet zusammen mit der 48-mm-WP-Upside-Down-Gabel mit 300 mm Federweg und einem hinteren Monoamortisseur, der 335 mm Federweg verkraftet. Für die südamerikanischen Geländeverhältnisse, auf die diese 2015er-Ausgabe abgestimmt wurde, ist das keine Übertreibung. Das Sechsganggetriebe verwaltet die Leistungscharakteristik des Zweitakters mit chirurgischer Präzision, selbst wenn die Bedingungen alles andere verschlechtern. Die Scheibenbremsen mit 260 mm vorne und 220 mm hinten erweisen sich als ausreichend, ohne spektakulär zu sein. Die Sitzhöhe von 960 mm selektiert ihr Publikum auf natürliche Weise: Das ist keine Maschine für kleinere Fahrer, und auch nicht für Einsteiger, die eine entspannte erste Enduro suchen.
Der 9,5-Liter-Tank erfordert ein striktes Reichweitenmanagement auf langen Etappen, was im Wettkampf zum Spielprinzip gehört. Der Listenpreis von 8795 Euro positioniert die Maschine klar im oberen Segment für einen 250er-Zweitakter, doch die Serienausstattung rechtfertigt diesen Aufpreis zu einem großen Teil. KTM liefert hier ein Motorrad, das keine Umrüstung benötigt, bevor es bei einem ernsthaften Wettbewerb eingesetzt werden kann, was für denjenigen eine echte Ersparnis darstellt, der die Vorbereitungskosten einer klassischen Enduro ehrlich einkalkuliert.
Was dieses Motorrad nicht ist, muss ebenfalls gesagt werden. Es ist keine Trail-Maschine für den Wochenendausflug im Wald, und auch kein Allrounder für den täglichen Einsatz. Die KTM 250 EXC 6 Days richtet sich an einen erfahrenen Fahrer, der in der Lage ist, einen anspruchsvollen Zweitakter langfristig zu beherrschen, und der vom Wettkampf oder einem gleichwertigen Engagement angetrieben wird. Für dieses Profil ist es schwer, eine besser vorbereitete Alternative zu diesem Preis zu finden.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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