Schlüsselleistung

173 ch
Leistung
🔧
1301 cc
Hubraum
🏎️
280 km/h
Höchstgeschwindigkeit
💺
837 mm
Sitzhöhe
18.0 L
Tankinhalt
💰
15 995 €
Neupreis
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Technische Daten

Motor

Hubraum
1301 cc
Leistung
173.0 ch @ 8870 tr/min (127.2 kW)
Drehmoment
144.2 Nm
Motortyp
Bicylindre en V à 75°, 4 temps
Kühlung
liquide
Bohrung × Hub
108 x 71 mm
Ventile/Zylinder
4
Nockenwellen
2 ACT
Kraftstoffsystem
Injection

Fahrwerk

Rahmen
treillis tubulaire en acier au chrome molybdène
Getriebe
boîte à 6 rapports
Endantrieb
Chaîne
Vorderradaufhängung
Fourche téléhydraulique inversée WP Ø 48 mm, déb : 125 mm
Hinterradaufhängung
Mono-amortisseur WP, déb : 156 mm

Bremsen

Vorderradbremse
Freinage 2 disques Brembo Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
Hinterradbremse
Freinage 1 disque Brembo Ø 240 mm, étrier 2 pistons
Vorderreifen
120/70-17
Vorderreifendruck
2.50 bar
Hinterreifen
180/55-17
Hinterreifendruck
2.90 bar

Abmessungen

Sitzhöhe
837.00 mm
Tankinhalt
18.00 L
Trockengewicht
187.50 kg
Neupreis
15 995 €

Übersicht

Als KTM beschloss, sein ohnehin schon explosives Rezept noch weiter zu verschärfen, entstand die KTM 1290 Super Duke R Special Edition 2016 – eine Version, die eine bereits schwer zu zähmende Maschine in ein noch selbstbewussteres Objekt der Begierde verwandelt. Der LC8-V-Twin mit 1301 cc, geerbt von der Supersportlerin RC8-R, hat seine Natur nicht verändert: 173 PS bei 8870 U/min und 144,2 Nm Drehmoment, untergebracht in einem Stahlgitterrohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahl bei einem Trockengewicht von 187,5 kg. Auf dem Papier flößen die Zahlen Respekt ein. Auf der Straße verlangen sie Konzentration.

KTM 1290 SUPER DUKE R Special Edition

Was diese Sonderedition von den Serienversionen unterscheidet, ist zunächst eine Farbe. Das „Galvano Orange" bricht aus dem Rahmen aus und kolonisiert Felgen und Verkleidungsteile – die Maschine wird so zum visuellen Statement ebenso wie zum Geschwindigkeitswerkzeug. Die serienmäßig gelieferte Akrapovic-Titan-Anlage begnügt sich nicht damit, einen schönen slowenischen Schalldämpfer zu präsentieren: Sie spart 1,5 kg an einer Maschine ein, die das eigentlich nicht nötig hätte, und bietet einen Klang, den Serienabgasanlagen schlicht nicht replizieren können. Die eloxierten Aluminium-Gabelbrücken ersetzen die Standardteile mit messbarem Steifigkeitsgewinn, die Wave-Scheiben stabilisieren eine ohnehin beeindruckende Brembo-4-Kolben-Bremsanlage auf 320 mm, und die um 2 mm auf 837 mm erhöhte Sitzbank gewinnt mit Ziernähten und verstärktem Bezug an Halt.

Gegenüber einer Ducati Streetfighter V4 oder einer BMW M 1000 R spielt die KTM eine andere Karte: die eines Roadsters, der seine Brutalität vollständig bejaht, ohne sie hinter einer aufwendigen Verkleidung zu verbergen. Die Elektronik ist vorhanden und präsent – mit schräglageabhängiger Traktionskontrolle, abschaltbarem Sport-ABS und drei Fahrmodi, die den Zugang zu den 173 PS je nach Laune des Fahrers und Straßenzustand dosieren. Die Rutschkupplung komplettiert das Paket für Fahrer, die in die Bremse stechen wollen, ohne ein Hinterradblockieren zu riskieren. Das ist kein Motorrad für Anfänger, aber auch keine Maschine, die ausschließlich professionellen Trackday-Piloten vorbehalten wäre.

Die im PowerParts-Paket enthaltenen 5-mm-Carbon-Motorschutzdeckel verraten die eigentliche Intention dieser Edition: Sie ist für jene konzipiert, die ohne Umbauten auf die Rennstrecke fahren wollen. Mit 15.995 Euro positioniert sich die KTM 1290 Super Duke R Special Edition 2016 unter der 16.000-Euro-Marke, was angesichts des Umfangs stimmig ist. Die klappbaren Hebel mit Lenkerenden, die eloxierten Ausgleichsbehälterdeckel, die einstellbare WP-Upside-down-Gabel 48 mm mit 125 mm Federweg: Jedes Detail spiegelt eine Sorgfalt in der Verarbeitung wider, die man bei den Serienversionen direkter Konkurrenten nicht durchgängig findet.

Das anvisierte Publikum wird sich mühelos wiedererkennen: ein erfahrener Fahrer, der wahrscheinlich Supersportler hinter sich hat, der das Fahrgefühl eines Großhubraumers sucht, ohne auf die Alltagstauglichkeit eines Roadsters und die 18-Liter-Reichweite des Tanks verzichten zu wollen. Die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h stellt die Maschine für einen Serien-Roadster in eine Klasse für sich. Was KTM mit dieser Sonderedition gelungen ist: eine Maschine, die bereits an der Spitze ihrer Kategorie stand, mit genug Substanz zu versehen, um ihre Existenz zu rechtfertigen, ohne in eine rein kosmetische Übung zu verfallen. Das Orange beißt – und nicht nur ins Auge.

Serienausstattung

  • Assistance au freinage : Bosch 9ME sport ABS as standard

Praktische Infos

  • La moto est accessible aux permis : A

Indikatoren & Einordnung

🔧
Hubraumleistung
131.1 ch/L
In der Kategorie Naked bike · Hubraum 651-2602cc (3028 verglichene Motorräder)
Leistung 171 ch Top 8%
54 ch Median 110 ch 179 ch

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