Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 998 cc
- Leistung
- 220.0 ch (161.8 kW)
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Bohrung × Hub
- 76 x 55 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- Double poutre en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø nc
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques , étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque
Abmessungen
- Neupreis
- 150 000 €
Übersicht
Kann eine Maschine mit 220 Pferden uns noch überraschen, wenn sie den Namen ZX-10R trägt? Im Jahr 2011 spielte Kawasaki die Karte des Geheimnisses und filterte nur wenige Bilder, bevor die große Enthüllung auf dem Asphalt des Nürburgrings stattfand. Der Termin war strategisch, kurz vor einem Superbike-Rennen, um daran zu erinnern, dass dieses Motorrad nicht in einem Designbüro, sondern im Rauch der Boxen entstanden ist. Der erste ernstzunehmende Hinweis? Der hintere Dämpfer, der horizontal unter dem Motor neu positioniert wurde, ein technisches Erkennungszeichen, das eine Besessenheit von der Zentralisierung der Massen und einer erneuerten Aggressivität ankündigt.

Wir sprechen hier von einem echten Supersport, einer Maschine mit 998 cm³, die keine halben Sachen macht. Mit 220 PS steht die ZX-10R dieser Generation direkt im sehr geschlossenen Kreis der Maschinen, die die 310 km/h erreichen können. Das Aluminium-Doppelrohrrahmenchassis, die Upside-Down-Gabel und die Bremsanlage mit doppelten Scheiben vorne bilden die Grundlage für ein Motorrad, das für die Dominanz konzipiert ist, auf der Rennstrecke oder auf der Straße, wenn der Mut dafür vorhanden ist. Für 150.000 Euro ist sie kein Accessoire, sondern eine Investition für denjenigen, der die Quintessenz der reinen Leistung sucht, ohne die Kompromisse der zugänglicheren Versionen.
Im Vergleich zu den Konkurrenten der damaligen Zeit, dem Honda CBR1000RR oder dem Yamaha YZF-R1, zeigt die Kawasaki einen schärferen, weniger polierten Charakter. Sie verwöhnt den Fahrer nicht, sondern fordert ihn heraus. Das Fehlen von Daten zum Drehmoment und Gewicht in den ersten Mitteilungen war fast eine Botschaft: Was hier zählt, ist das Gefühl, die unmittelbare Reaktion, das vollständige Engagement. Dieses Motorrad ist nicht für Anfänger oder urbane Dilettanten gedacht; es erfordert einen erfahrenen Fahrer, einen Biker, der sich der reinen Geschwindigkeit verschrieben hat, oder einen Rennfahrer, der in erster Linie die Ziellinie anstrebt.
Die eigentliche Debatte bei einer solchen Maschine ist, ob sie außerhalb der Rennstrecke noch nutzbar ist. Die wahrscheinlich hohe Sitzhöhe, die aggressive Haltung und die explosive Leistung machen sie zu einem spezialisierten Werkzeug. Auf der offenen Straße kann sie anspruchsvoll, wenn nicht sogar einschüchternd werden. Aber für denjenigen, der den muskulösen Dialog mit dem Asphalt akzeptiert, bietet sie eine direkte Verbindung mit der Essenz des Rennsports. Es ist ein Motorrad, das Fehler nicht verzeiht, aber die Beherrschung mit einer seltenen Brillanz belohnt.
Letztendlich ist diese ZX-10R Factory kein Motorrad, sondern eine Aussage. Kawasaki hat das Risiko eingegangen, die Supersport-Philosophie in ein radikaleres, weniger nachgiebiges Gebiet zu treiben. Sie wird diejenigen begeistern, die die Straße als potenzielle Rennstrecke betrachten und jede Fahrt als eine Zeitnahme-Session betrachten. Für andere bleibt sie ein faszinierendes Objekt, vielleicht zu wild für den täglichen Gebrauch, aber dennoch treu dem Geist einer Marke, die nie wirklich die halben Sachen mochte.
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