Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 1043 cc
- Leistung
- 138.0 ch (101.5 kW)
- Drehmoment
- 116.7 Nm
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.8 : 1
- Bohrung × Hub
- 77 x 56 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection ø 38 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- Double poutre en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 41 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 135 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 300 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 250 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Hinterreifen
- 190/50-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 815.00 mm
- Tankinhalt
- 15.50 L
- Gewicht
- 218.00 kg
- Neupreis
- 11 699 €
Übersicht
Was rechtfertigt es, das Scheckheft zu zücken, wenn die Basis bereits eine ausgereiftes Motorrad ist? Diese Frage stellt die Kawasaki Z 1000 Black Edition Jahrgang 2012, eine kosmetische Variante des muskulösen Roadsters aus Akashi. Auf dem Papier ändert sich unter dem Kleid nichts. Man findet denselben Reihenvierzylinder mit 1043 cc wieder, nach wie vor angriffslustig mit seinen 138 PS und 116,7 Nm Drehmoment. Der Aluminium-Brückenrahmen, die 41-mm-Upside-down-Gabel, die Vorderradbremse mit Radialaufnahme und ihren zwei 300-mm-Scheiben: Alles ist identisch mit der Standard-Z 1000. Wo also versteckt sich der Unterschied?

In der Lackierung, ganz einfach. Kawasaki hat seinen Roadster in ein Bad aus tiefem Schwarz getaucht und dann einige rote Akzente gesetzt, um das Ganze aufzuwecken. Zierstreifen auf den Felgen, Logos in Relief, ein kleines „Black Edition"-Schild an den Lenkerbrücken verschraubt, ein Tankschutz. Das ist der vollständige Katalog der Ergänzungen. Das ist wenig, das muss man sagen. Gegenüber einer Yamaha FZ1 oder einer Suzuki GSX-S 1000 derselben Epoche, die in ihren limitierten Serien manchmal technische Weiterentwicklungen boten, spielt Kawasaki hier die Karte der reinen Optik. Der Preis von 11 699 Euro verdient also Überlegung, da der Aufpreis gegenüber der Standardversion im Wesentlichen einige Aufkleber und eine Farbbehandlung finanziert.
Dennoch bleibt die Z 1000 eine solide Basis für alle, die einen nervösen und charakterstarken Roadster suchen. Der Viertaktmotor entfaltet seine Leistung mit einer typisch Kawasaki-artigen Bissigkeit, die Art von Mechanik, die kräftig in den Drehzahlen zieht und einem bei jedem Gasgriff ein Grinsen unter den Helm zaubert. Die 218 kg fahrfertig bleiben für einen großen Roadster im Rahmen, und die Sitzhöhe von 815 mm passt für die meisten Staturen. Der 15,5-Liter-Tank erzwingt häufige Stopps, wenn man zügig fährt, was die Ambitionen auf große Touren etwas einschränkt. Aber das ist nicht die Berufung dieser Maschine. Die Z 1000 lebt für die Stadt, kurvige Landstraßen, sonntägliche Ausfahrten mit Kumpels, bei denen der Sound des Vierzylinders die Trommelfelle zum Vibrieren bringt.
Das Verdichtungsverhältnis von 11,8:1 und die Bohrung-Hub-Maße von 77 x 56 mm verraten einen Motor, der auf Spritzigkeit statt auf Durchzugskraft ausgelegt ist. Die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h bestätigt, dass Kawasaki auf unmittelbare Fahrerlebnisse statt auf Höchstgeschwindigkeitsrekorde abzielt. Die Bereifung in 120/70-17 vorne und 190/50-17 hinten bietet einen guten Kompromiss zwischen Grip und Stabilität, ohne die Breite eines reinrassigen Sportreifens zu erreichen. Das Sechsganggetriebe erledigt seine Arbeit mit der Präzision, die man von einer Japanerin dieser Kategorie erwartet.
Im Grunde richtet sich diese Black Edition an den Käufer, der bereits von der Z 1000 überzeugt ist und sich auf einem Motorradtreffen-Parkplatz abheben möchte. Das komplette Schwarz mit seinen roten Akzenten verleiht ihr eine unbestreitbar aggressivere Erscheinung als die Standardpalette. Aber wenn Sie zwischen der klassischen Version und dieser hier schwanken, bewahren Sie einen kühlen Kopf: Mechanisch fahren Sie dasselbe Motorrad. Für einen erfahrenen Motorradfahrer, der einen leistungsstarken Roadster mit Charakter sucht, bleibt die Z 1000 eine relevante Wahl im Segment. Die Black Edition fügt lediglich eine Schicht Lack auf ein bereits gut beherrschtes Rezept hinzu. Nicht mehr, nicht weniger.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS en option
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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