Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 296 cc
- Leistung
- 40.0 ch @ 11500 tr/min (29.4 kW)
- Drehmoment
- 25.5 Nm @ 10000 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 10.6 : 1
- Bohrung × Hub
- 62 x 49 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 32 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- Cadre tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 41 mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 148 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 1 disque Ø 290 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 100/90-19
- Hinterreifen
- 130/80-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 845.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Gewicht
- 175.00 kg
- Neupreis
- 5 799 €
Übersicht
Wer hätte vor einigen Jahren auf eine 300-cm³-Adventure-Enduro zugeschnitten für den städtischen Asphalt gewettet? Kawasaki hat es mit der Versys-X 300 Urban, Jahrgang 2019, getan, und die Wette verdient einen genaueren Blick. In einem Segment, das lange von nervösen Roadstern und kleinen vollverkleideten Sportlern dominiert wurde, tritt diese Japanerin mit einer anderen Philosophie an: sich aufzurichten, im wörtlichen wie im übertragenen Sinne, um den Großstadtalltag mit der Haltung einer Globetrotterin zu meistern.

Unter dem vorderen Schnabel entwickelt der Reihenzweizylinder mit 296 cm³ Hubraum 40 PS bei 11 500 U/min und ein Drehmoment von 25,5 Nm bei 10 000 U/min. Seien wir ehrlich: Man muss die Drehzahlen ausfahren, um ihm sein Potenzial zu entlocken. Der kleine Motor klettert gerne in hohe Drehzahlbereiche, und das Sechsganggetriebe zeigt sich gut abgestuft, um den Motor in seiner Komfortzone zu halten. Mit 175 kg fahrfertig und einem 17-Liter-Tank bleibt die Versys-X 300 leicht und verspricht eine ordentliche Reichweite, um den Weg zwischen Wohnung und Büro zu bewältigen, ohne ständig an der Tankstelle zu stehen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 km/h, was für gelegentliche Autobahnausflüge vollkommen ausreicht, auch wenn das eindeutig nicht ihr bevorzugtes Terrain ist.
Was diese Urban-Version von der Standard-Versys-X 300 unterscheidet, ist ihre auf den Alltag ausgelegte Ausstattung. Das 30-Liter-Topcase ändert alles, wenn man eine Tasche, einen Laptop oder den Abendeinkauf transportieren muss. Die Handprotektoren bieten echten Komfort bei kühlem Wetter, der Tankschutz steckt kleine Kratzer klaglos weg, und der Hauptständer erleichtert die laufende Wartung, vom Kettenschmieren bis zur Reifenkontrolle. Das sind Details, aber genau solche Details machen den Unterschied zwischen einem Motorrad, das man jeden Morgen mit Freude nimmt, und einem, das in der Garage bleibt, sobald das Wetter umschlägt.
Was das Fahrwerk betrifft, nimmt der Stahlrohrrahmen eine 41-mm-Telegabel mit 130 mm Federweg vorne und ein Federbein mit 148 mm Federweg hinten auf. Die Bremsanlage besteht aus einer 290-mm-Scheibe vorne und einer 220-mm-Scheibe hinten, jeweils mit Zweikolben-Bremssätteln. Nichts Spektakuläres, aber ehrlich und ausreichend für den Einsatzzweck. Die Felgen in 19 Zoll vorne und 17 Zoll hinten, bereift mit 100/90 und 130/80, sorgen für eine beruhigende Bodenfreiheit und eine Sitzhöhe von 845 mm, die kleinere Fahrer einschüchtern könnte. Gegenüber der BMW G 310 GS, die leistungsstärker, aber auch teurer und schwerer ist, oder der Suzuki V-Strom 250, die temperamentmäßig zahmer ausfällt, spielt die Kawasaki die Karte der Ausgewogenheit. Sie ist weder die leistungsstärkste noch die am besten gefederte, aber ihr Preis-Ausstattungs-Verhältnis von 5 799 Euro bleibt ein starkes Argument.
Die Versys-X 300 Urban richtet sich an junge A2-Führerscheininhaber, die ein vielseitiges Motorrad suchen, ohne sich zu ruinieren, an Stadtfahrer, die der Roller überdrüssig sind und den Fahrspaß eines Motorrads mit praktischer Seite suchen, oder schlicht an alle, die einen Kleinzylinder wollen, der am Wochenende auch die Stadt verlassen kann, ohne sich verstecken zu müssen. Sie erhebt nicht den Anspruch, mit den großen Enduros auf Pisten zu konkurrieren, und das ist auch gut so. Sie hält, was sie verspricht, mit Aufrichtigkeit, und das ist in dieser Kategorie bereits eine Menge.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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