Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 296 cc
- Leistung
- 40.0 ch @ 11500 tr/min (28.7 kW)
- Drehmoment
- 25.1 Nm @ 10000 tr/min
- Motortyp
- Twin, four-stroke
- Kühlung
- Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 10.6:1
- Bohrung × Hub
- 62.0 x 49.0 mm (2.4 x 1.9 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection. DFI® with 32mm throttle bodies (2)
- Steuerung
- Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC)
- Schmierung
- Forced lubrication, wet sump
- Zündung
- TCBI with digital advance
- Starter
- Electric
Fahrwerk
- Rahmen
- Backbone, high-tensile steel
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Kupplung
- Wet multi-disc, manual
- Vorderradaufhängung
- Telescopic fork
- Hinterradaufhängung
- Uni-Trak® swingarm
- Federweg hinten
- 147 mm (5.8 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Single disc. OPtional ABS
- Hinterradbremse
- Single disc
- Vorderreifen
- 100/90-M19
- Hinterreifen
- 130/80-M17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 845.00 mm
- Radstand
- 1450.00 mm
- Bodenfreiheit
- 180.00 mm
- Länge
- 2169.00 mm
- Breite
- 861.00 mm
- Höhe
- 1389.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Gewicht
- 175.00 kg
- Trockengewicht
- 175.00 kg
- Neupreis
- 6 299 €
Übersicht
Wer hätte vor einigen Jahren darauf gewettet, dass ein Trail-Segment in der 300-cm³-Klasse entstehen würde? Nach Katalogen voller nervöser Roadster und kleiner vollverkleideter Sportler haben die Hersteller endlich begriffen, dass Fahranfänger und Stadtfahrer etwas anderes suchten. Die Kawasaki Versys-X 300 Urban reiht sich in diese Bewegung ein, neben der BMW G 310 GS und der Suzuki V-Strom 250, um eine vielseitige und zugängliche Maschine ohne Kompromisse bei der Ausstattung anzubieten.

Der Zweizylinder mit 296 cm³ leistet 40 PS bei 11 500 U/min und 25,1 Nm Drehmoment bei 10 000 U/min. Auf dem Papier bleibt das bescheiden, aber in der Praxis reicht diese Mechanik völlig aus, um sich mit einem Hauch von Lebhaftigkeit durch den Verkehr zu schlängeln. Die Versys-X erhebt nicht den Anspruch, auf der Autobahn mit den großen Enduros zu konkurrieren – ihre Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 km/h –, aber dafür wurde sie auch nie konzipiert. Ihr Revier ist die Stadt, die Landstraße, der tägliche Weg zur Arbeit, mühelos absolviert. Mit einem angegebenen Verbrauch von 4,1 Litern auf hundert Kilometer und einem 17-Liter-Tank liegt die theoretische Reichweite bei über 400 Kilometern. Genug, um die Tankstelle eine ganze Weile zu vergessen.
Was diese Urban-Version von der Standard-Versys-X unterscheidet, ist ihr auf den Alltag zugeschnittenes Ausstattungspaket. Ein serienmäßig integriertes 30-Liter-Topcase, groß genug für einen Laptop oder die Sachen des Tages. Handprotektoren, die die Finger vor Kälte und Spritzern schützen. Ein Tankschutz, um Mikrokratzer durch Rucksäcke und Gürtelschnallen zu vermeiden. Und vor allem ein Hauptständer – ein Detail, das viele Hersteller bei kleinen Hubraumklassen vernachlässigen und das doch den Alltag bei der laufenden Wartung grundlegend verändert, allen voran beim Kettenschmieren. Für 6 299 Euro kann sich das Preis-Ausstattungs-Verhältnis im Vergleich zur Konkurrenz durchaus sehen lassen.
Was das Fahrwerk betrifft, verleihen der hochfeste Backbone-Stahlrahmen und der Radstand von 1 450 mm eine beruhigende Stabilität, ohne die Lenkung schwerfällig zu machen. Die auf 845 mm thronende Sitzbank mag kompaktere Staturen einschüchtern, doch das geringe Gesamtgewicht von 175 kg fahrfertig kompensiert das bei Weitem. Man setzt den Fuß stressfrei ab. Die Bodenfreiheit von 180 mm erlaubt kleine Abstecher auf leichte Pisten, auch wenn die Bereifung mit 19 Zoll vorne und 17 Zoll hinten die Maschine klar auf Asphalt ausrichtet. ABS bleibt optional – eine fragwürdige Entscheidung im Jahr 2020 bei einem für den Stadtverkehr bestimmten Motorrad, wo Notbremsungen keine Seltenheit sind.
Die Versys-X 300 Urban richtet sich an jene, die ein erstes Motorrad wollen, das alles kann, ohne irgendwo zu glänzen – und die bewusst zu dieser Wahl stehen. Sie wird weder Rennstreckenfahrer noch Langstrecken-Abenteurer begeistern, aber für einen A2-Führerscheininhaber, der einen zuverlässigen, gut ausgestatteten und im Alltag sparsamen Begleiter sucht, kreuzt sie die richtigen Kästchen an. Für Liebhaber von Schotterwegen bietet Kawasaki auch eine Adventure-Variante an, die stärker auf Offroad ausgerichtet ist. Doch in der Stadt ist es eindeutig diese Urban-Version, die am meisten Sinn ergibt.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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