Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 649 cc
- Leistung
- 69.0 ch @ 8500 tr/min (50.7 kW)
- Drehmoment
- 63.7 Nm @ 7000 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 10.8 : 1
- Bohrung × Hub
- 83 x 60 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 38 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- tubulaire type diamant en acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche telescopique inversée Ø 41 mm, déb : 150 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 145 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 300 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 250 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.25 bar
- Hinterreifen
- 160/60-17
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 840.00 mm
- Tankinhalt
- 21.00 L
- Gewicht
- 217.00 kg
- Neupreis
- 9 249 €
Übersicht
Wenn man bei einer japanischen Reiseenduro zwischen der Tourer-Version und dem Spitzenmodell schwankt, ist es oft eine Frage der Details. Die Kawasaki Versys 650 Tourer Plus spielt genau diese Karte aus: die des kleinen Extras, das die Ausstattung von „ordentlich" auf „reisefertig" hebt. Auf dem Papier findet man die solide Basis der Versys 650, den Reihenzweizylinder mit 649 cc, der 69 PS bei 8500 U/min und 63,7 Nm Drehmoment bei 7000 Touren liefert. Nichts Vulkanisches, aber genug Leistung, um Bundesstraßen zu verschlingen und sich auf der Autobahn mühelos einzufädeln. Das eigentliche Thema hier ist, was Kawasaki der Tourer-Version spendiert hat, um die Bezeichnung „Plus" und den Preis von 9249 Euro zu rechtfertigen.

Das Paket umfasst ein Paar Seitenkoffer mit jeweils 28 Litern Volumen, gesichert durch ein Einschlüssel-System, Handprotektoren, Zusatzscheinwerfer und eine Ganganzeige im Cockpit. In der Praxis verändern die Nebelscheinwerfer die Situation grundlegend, sobald das Licht nachlässt, und die Ganganzeige erspart das Rätselraten im sechsten Gang auf langen Strecken. Es sind dezente Ergänzungen, die aber von echtem Nachdenken über den Touring-Einsatz zeugen. Bedauerlich ist jedoch das Fehlen eines hohen Windschilds im Paket. Für ein Motorrad, das sich an Langstreckenreisende richtet, ist das ein schwer nachvollziehbares Versäumnis. Der Wind bleibt ein hartnäckiger Begleiter jenseits von 130 km/h, und man muss separat bestellen, um ihn loszuwerden.
Was das Fahrwerk betrifft, behält die Kawasaki Versys 650 Tourer Plus 2019 ihren Diamant-Stahlrohrrahmen, ihre 41-mm-Upside-Down-Gabel mit 150 mm Federweg und ihr Mono-Federbein hinten mit 145 mm. Das Gesamtpaket verdaut holprige Straßen ordentlich, ohne den Anspruch zu erheben, mit einer echten Enduro konkurrieren zu können. Die 217 kg fahrfertig machen sich bei langsamen Manövern bemerkbar, doch der gut platzierte Schwerpunkt kompensiert dies teilweise. Die Sitzhöhe von 840 mm schließt kleinere Fahrer aus, es sei denn, man arbeitet den Schaum nach. Der 21-Liter-Tank ermöglicht eine komfortable Reichweite, ausreichend, um die Tankstopps auf einer 300-Kilometer-Strecke zu strecken.
Die Bremsanlage stützt sich auf zwei vordere 300-mm-Scheiben mit Zweikolben-Sätteln und eine hintere 250-mm-Scheibe. Das ist ehrlich, ohne bissig zu sein. Gegenüber einer Suzuki V-Strom 650 XT oder einer Yamaha Tracer 7 schlägt sich die Versys auf dem Papier nicht schlecht, dominiert aber auch nicht. Ihre Stärke liegt eher in ihrer Vielseitigkeit und in der Sanftmut ihres Motors, der niedrige Drehzahlen klaglos akzeptiert und mit einer beruhigenden Linearität hochdreht. Das Sechsganggetriebe schaltet ohne Hakeln, die Kette verrichtet unauffällig ihre Arbeit.
Der Kawasaki Versys 650 Tourer Plus Preis bleibt gegenüber der ab Werk ausgestatteten Konkurrenz wettbewerbsfähig, besonders wenn man die Kosten für separat gekauftes Zubehör bei einem Basismodell zusammenrechnet. Für den Motorradfahrer, der eine zugängliche Reisemaschine sucht, die verlängerte Wochenenden mit einem Minimum an Vorbereitung aneinanderreihen kann, kreuzt diese Version die richtigen Kästchen an. Sie wird weder eingefleischte Abenteurer noch Liebhaber roher Fahrerlebnisse begeistern, aber sie erfüllt ihren Vertrag als Allround-Motorrad mit bewährter Zuverlässigkeit. Es fehlt ihr nur dieses Windschild und vielleicht ein Hauch mehr Charakter, um den Versuch zu verwandeln.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
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