Schlüsselleistung
Technische Daten
- Leistung
- 69.0 ch @ 8500 tr/min (50.4 kW) → 69.0 ch @ 8500 tr/min (50.7 kW)
- Drehmoment
- 44.8 Nm @ 6800 tr/min → 63.7 Nm @ 7000 tr/min
- Motortyp
- Twin, four-stroke → Bicylindre en ligne, 4 temps
- Kühlung
- Liquid → liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 10.6:1 → 10.8 : 1
- Bohrung × Hub
- 83.0 x 60.0 mm (3.3 x 2.4 inches) → 83 x 60 mm
- Kraftstoffsystem
- Injection. 38 mm x 2 (Keihin) → Injection Ø 38 mm
- Steuerung
- Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC) → —
- Schmierung
- Forced lubrication, semi-dry sump → —
- Starter
- Electric → —
- Rahmen
- Tubular diamond, high-tensile steel → tubulaire type diamant en acier
- Getriebe
- 6-speed → boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chain (final drive) → Chaîne
- Kupplung
- Wet multi-disc → —
- Vorderradaufhängung
- 41 mm inverted telescopic fork with adjustable rebound damping (right-side) and adjustable preload (left-side) → Fourche telescopique inversée Ø 41 mm, déb : 150 mm
- Hinterradaufhängung
- Offset laydown single-shock with remote spring preload adjustability → Mono-amortisseur, déb : 145 mm
- Federweg vorne
- 150 mm (5.9 inches) → —
- Federweg hinten
- 145 mm (5.7 inches) → —
- Vorderradbremse
- Double disc. Two-piston calipers. Optional ABS. → Freinage 2 disques Ø 300 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Single disc. Single-piston caliper. Optional ABS. → Freinage 1 disque Ø 250 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-ZR17 → 120/70-17
- Hinterreifen
- 160/60-ZR17 → 160/60-17
- Sitzhöhe
- 846.00 mm → 840.00 mm
- Radstand
- 1415.00 mm → —
- Bodenfreiheit
- 170.00 mm → —
- Länge
- 2165.00 mm → —
- Breite
- 841.00 mm → —
- Höhe
- 1400.00 mm → —
- Tankinhalt
- 18.93 L → 21.00 L
- Gewicht
- 214.00 kg → 217.00 kg
- Neupreis
- 8 599 € → 9 249 €
Motor
- Hubraum
- 649 cc
- Leistung
- 69.0 ch @ 8500 tr/min (50.7 kW)
- Drehmoment
- 63.7 Nm @ 7000 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 10.8 : 1
- Bohrung × Hub
- 83 x 60 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 38 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- tubulaire type diamant en acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche telescopique inversée Ø 41 mm, déb : 150 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 145 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 300 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 250 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.25 bar
- Hinterreifen
- 160/60-17
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 840.00 mm
- Tankinhalt
- 21.00 L
- Gewicht
- 217.00 kg
- Neupreis
- 9 249 €
Übersicht
Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, an einem Freitagabend spontan loszufahren, ohne sich Gedanken darüber zu machen, wo man sein Gepäck verstaut? Genau das verspricht die Kawasaki Versys 650 Tourer Plus 2019, eine vollausgestattete Version der Allrounderin aus Akashi, die mit allem Nötigen für den Reisenden ab Werk ausgeliefert wird. Im Vergleich zur klassischen Tourer bietet diese Plus-Variante zusätzlich eine Ganganzeige im Cockpit und ein Paar Zusatzscheinwerfer. Zwei auf dem Papier bescheidene Ergänzungen, die aber alles verändern, wenn sich die Straße nach Sonnenuntergang in die Länge zieht. Das restliche Paket umfasst starre Seitenkoffer mit jeweils 28 Litern Fassungsvermögen und Einschloss-System, Handprotektoren sowie einen Tankschutz. Mit 9249 Euro positioniert sich die Kawasaki Versys 650 Tourer Plus als vernünftiges Einstiegsticket in die Welt der ausgestatteten Reiseenduros – gegenüber einer Suzuki V-Strom 650 XT oder einer Yamaha Tracer 700 GT, die auf demselben Terrain spielen.

Auf der technischen Seite findet sich der bewährte Reihenzweizylinder mit 649 cc wieder, der sich seit Jahren auf der ER-6-Plattform bewährt hat. Mit 69 PS bei 8500 U/min und 63,7 Nm Drehmoment, die bereits ab 7000 U/min anliegen, reißt dieses Triebwerk auf dem Papier keine Bäume aus, doch seine Geschmeidigkeit im mittleren Drehzahlbereich ist im Alltag ein echtes Plus. Der Motor nimmt im sechsten Gang bei niedriger Geschwindigkeit klaglos Gas an, was Ortsdurchfahrten und Zwischenspurts auf Landstraßen absolut flüssig gestaltet. Das Bohrung-Hub-Verhältnis von 83 x 60 mm und das Verdichtungsverhältnis von 10,8:1 bestätigen einen auf Drehmoment statt auf Drehzahl ausgelegten Charakter. Die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h bleibt theoretisch; dieses Motorrad will nicht den Sportler spielen, es verschlingt lieber Kilometer in zügigem Tempo, ohne seinen Fahrer zu ermüden.
Was das Fahrwerk betrifft, steckt der Diamant-Rohrrahmen aus Stahl die 217 kg Leergewicht vollgetankt mit ausreichender Steifigkeit weg, um in schnellen Kurvenkombinationen Vertrauen zu schaffen. Die 41-mm-Upside-down-Gabel bietet 150 mm Federweg vorne, das Zentralfederbein 145 mm hinten. Das ist ausreichend für Asphalt und gut gepflegte Wege, aber auf zerfahrenen Pisten sollte man von dieser Basis keine Abenteuer erwarten. Die Bremsanlage mit zwei 300-mm-Scheiben vorne mit Zweikolben-Sätteln und einer 250-mm-Scheibe hinten erledigt ihren Job ohne besonderes Aufsehen. Die Bereifung in 120/70-17 und 160/60-17 unterstreicht die rein straßenorientierte Ausrichtung. Die Sitzhöhe von 840 mm könnte kleinere Fahrer abschrecken – ein Punkt, den man vor der Unterschrift beim Händler überprüfen sollte.
Der 21-Liter-Tank ist eines der echten Argumente dieser Versys gegenüber manchen schlechter ausgestatteten Konkurrentinnen. Bei einem Verbrauch von rund 4,5 Litern auf hundert Kilometer bei vernünftiger Fahrweise lassen sich rund 400 Kilometer Reichweite zwischen zwei Tankstopps erzielen. Für einen Motorradfahrer, der Etappe um Etappe abspult, ist das ein nicht zu unterschätzender Komfort. Zu bedauern ist allerdings das Fehlen eines hohen Windschilds in diesem Tourer-Plus-Paket – ein schwer verständliches Versäumnis bei einer als reisefertig verkauften Maschine. Für dieses Zubehör muss man extra zahlen, wenn man wirklich Autobahnkilometer aneinanderreihen will, ohne mit verspannten Schultern anzukommen.
Die Kawasaki Versys 650 Tourer Plus 2019 richtet sich an pragmatische Motorradfahrer – an jene, die eine Maschine wollen, die unter der Woche den Pendlerverkehr meistert und am Wochenende Richtung Küste aufbricht, ohne erst eine Einkaufsliste für Zubehör abarbeiten zu müssen. Sie beansprucht nicht, es mit einer Tiger 800 oder einer Tracer 900 GT in Sachen reiner Leistung aufzunehmen, spielt aber eine Preis-Leistungs-Karte, die im Segment der mittleren Reiseenduros schwer zu schlagen ist. Eine vernünftige, solide Wahl ohne böse Überraschungen, die ihren Platz in den Garagen derer verdient, die wirklich fahren.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
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