Schlüsselleistung
Technische Daten
- Neupreis
- 11 790 € → 9 990 €
Motor
- Hubraum
- 680 cc
- Leistung
- 60.0 ch @ 7750 tr/min (44.1 kW)
- Drehmoment
- 58.8 Nm @ 5500 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en V à 52°, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 10:1
- Bohrung × Hub
- 81 x 66 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 1 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection PGM-FI
Fahrwerk
- Rahmen
- Double berceau en tubes d’acier
- Getriebe
- boîte à rapports HFT (variation continue)
- Endantrieb
- Cardan
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 41 mm, déb : 106 mm
- Hinterradaufhängung
- Monobras oscillant Pro-Arm monoamortisseur, déb : 120 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 296 mm, étrier 3 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 276 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 130/70-17
- Hinterreifen
- 190/50-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 690.00 mm
- Tankinhalt
- 15.00 L
- Gewicht
- 270.00 kg
- Neupreis
- 9 990 €
Übersicht
Was kostet eine Honda DN-01 700 von 2011? Rechnen Sie mit 9 990 Euro für diese Maschine, die sich hartnäckig weigert, in eine Schublade zu passen. Weder wirklich Tourer, noch ganz Cruiser, und erst recht kein Roller trotz ihrer kupplungslosen Schaltung – die Honda DN-01 700 cc bleibt eine der kühnsten Wetten, die der Hersteller aus Tokio je eingegangen ist. Als Konzeptfahrzeug 2005 auf den Messeständen geboren, glaubte niemand ernsthaft, dass Honda es wagen würde, sie in Serie zu bauen. Und dennoch steht sie nun beim Händler, dem Prototyp bis hin zu seinen Übertreibungen treu geblieben.

Was das Design betrifft, provoziert die DN-01. Ihr flaches, gestrecktes Profil, die Front, geschnitten wie eine Haifischschnauze, und die Pro-Arm-Einarmschwinge erzeugen eine Silhouette, die mit nichts anderem zu verwechseln ist. Man liebt sie oder man hasst sie, aber man geht nicht daran vorbei. Honda wollte eine Kategorie erfinden, und optisch ist das gelungen. Das Problem ist, dass unter dieser Raumschiff-Verkleidung ein V-Twin mit 680 cc schlägt, entliehen von Deauville und Transalp. Seine 60 PS bei 7 750 U/min und 58,8 Nm Drehmoment bei 5 500 U/min genügen für urbanes Cruisen, können aber weder mit einer BMW K 1200 GT noch mit einer Yamaha FJR 1300 mithalten. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 180 km/h, was die gemütliche Berufung des Gefährts bestätigt. Die minimalistische Windschutzscheibe lädt ohnehin nicht dazu ein, Autobahn-Kilometer zu fressen.
Das eigentliche Bravourstück verbirgt sich im Getriebe. Die HFT, für Human-Friendly Transmission, hat nichts mit einem einfachen Roller-Variator oder einem klassischen halbautomatischen Getriebe gemein. Es handelt sich um ein hydromechanisches, stufenloses System, das die Übersetzungsverhältnisse progressiv verändert. Drei Modi stehen über die rechte Lenkerschaltereinheit zur Verfügung. Der Automatik-Modus AT bietet die Positionen D und S, während der manuelle Modus MT erlaubt, sechs Gänge am Lenker zu wählen. Eine eigene Taste legt den Leerlauf ein. Auf dem Papier klingt das verlockend. In der Praxis macht diese Technologie das Fahren für einen an den Kupplungshebel gewöhnten Motorradfahrer irritierend, aber für einen Anfänger oder Stadtfahrer, der die Einfachheit eines Rollers im Format eines Motorrads sucht, ungemein zugänglich.

Die Ergonomie treibt diese Komfortlogik konsequent zu Ende. Die Sitzhöhe liegt bei nur 690 mm, was kleineren Fahrern Sicherheit gibt. Der zurückversetzte Lenker, die breiten Trittbretter und die halb liegende Custom-Position laden zum lässigen Dahingleiten ein. Die volldigitale Instrumentierung mit weiß hinterleuchteten Dioden zeigt Tacho, Drehzahlmesser, Tankanzeige und Ganganzeige. Der Stahlrohr-Doppelschleifenrahmen, die 41-mm-Gabel und das Zentralfederbein stecken Unebenheiten ordentlich weg, während das gekoppelte ABS mit Kombibremse das Ganze mit 296-mm-Scheiben vorne und 276 mm hinten absichert. Nichts Sportliches, aber das Gesamtpaket bleibt solide.

Die Kehrseite der Medaille? Die 270 kg vollgetankt. Bei diesem Gewicht werden Rangiermanöver bei niedriger Geschwindigkeit zur Fitnessübung. Und die Reifenwahl irritiert: ein 130/70-17 vorne und ein 190/50-17 hinten – Dimensionen, die einer Sportmaschine würdig wären, auf einem 60-PS-Motorrad mit Kardanantrieb. Der Stil hat hier Vorrang vor dynamischer Logik. Wer die Honda DN-01 700 2010 auf dem Gebrauchtmarkt sucht, sollte diese Grenzen im Hinterkopf behalten. Die DN-01 richtet sich an einen urbanen Motorradfahrer, der vom Design und der einfachen Handhabung angetan ist, nicht an einen Tourenfahrer oder einen Piloten auf der Suche nach Fahrspaß. Sie bleibt ein einzigartiges Objekt, eine mutige technologische Wette, die nie ihr Massenpublikum gefunden hat, aber Respekt verdient, weil sie gewagt hat, was sonst niemand wagte.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS - CBS
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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