Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 649 cc
- Leistung
- 95.0 ch @ 12000 tr/min (69.9 kW)
- Drehmoment
- 63.7 Nm @ 9500 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.4 : 1
- Bohrung × Hub
- 67 x 46 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 32 mm
- Starter
- électrique
Fahrwerk
- Rahmen
- en acier de type Diamond
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléscopique Ø 41 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 120 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Nissin Ø 310 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Nissin Ø 240 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 180/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 810.00 mm
- Sitztyp
- Selle biplaces
- Tankinhalt
- 15.40 L
- Gewicht
- 211.00 kg
- Neupreis
- 9 949 €
Übersicht
Was trennt ein Sportmotorrad von einem Sport-GT? Manchmal nicht viel. Ein etwas höherer Lenker, eine Sitzbank, die etwas weniger bestraft, ein Motor, der auch unterhalb von 8.000 U/min ansprechbar bleibt. Die Honda CBR 650 R E-Clutch 2026 bewegt sich seit einem Jahrzehnt auf dieser Grenze, und sie tut es mit einer Souveränität, die Respekt einflößt. Ihr Reihenvierzylinder mit 649 cm3 leistet 95 PS bei 12.000 U/min bei einem Drehmoment von 63,7 Nm bei 9.500 U/min. Auf dem Papier nichts Vulkanisches. Doch dieser Motor liebt es, mit einer Linearität und einem Fauchen hochzudrehen, die seine Cousine, die 750 Hornet, trotz nahezu gleichwertiger Rohleistung nicht für sich beanspruchen kann. Die Positionierung innerhalb der Honda-Palette ist glasklar: das Doppelte der CBR 500 R, 20 % weniger als die ins Programm zurückgekehrte 600 RR. Eine stimmige Zwischenstufe für alle, die sich steigern wollen, ohne sich die Flügel zu verbrennen.

Die eigentliche Neuheit dieses Jahrgangs ist das E-Clutch-System. Das Prinzip ist auf dem Papier einfach: Zwei Servomotoren und ein Getriebesystem, untergebracht in einem 2 kg schweren Gehäuse, das am Motorgehäuse angebracht ist, übernehmen die Kupplungsbetätigung anstelle des herkömmlichen Seilzugs. Sobald die Schaltwippe bewegt wird, passt die Elektronik das Motormanagement an und steuert die Servos, um den Gangwechsel des 6-Gang-Getriebes sauber zu vollziehen. Das Ergebnis: Man kann einen ganzen Tag fahren, ohne den linken Hebel zu berühren. Doch im Gegensatz zum DCT, das die manuelle Bedienung komplett abschafft, behält das E-Clutch den vollständigen klassischen Kupplungskreislauf bei. Lust, in der Spitzkehre oder beim Anfahren am Berg die Kontrolle zu übernehmen? Der Hebel ist einsatzbereit. Man kann das System sogar über das Armaturenbrett deaktivieren. Diese Philosophie der „permanenten Wahlfreiheit" unterscheidet die Honda-Lösung deutlich von den Ansätzen der Konkurrenz, sei es das von MV Agusta übernommene Rekluse oder das YCC-S von Yamaha. In Frankreich bietet Honda die E-Clutch übrigens serienmäßig bei der CBR 650 R an. Keine Option, keine Diskussion.
Bei der Instrumentierung erbt die CBR das 5-Zoll-Farb-TFT-Display, das bereits von der Hornet 750 und der Transalp bekannt ist. Drei Anzeigedesigns, Smartphone-Konnektivität über die RoadSync-App, vereinfachte Navigation, Anruf- und Musikverwaltung. Das Gesamtpaket funktioniert gut und lässt sich mühelos ablesen. Ein Wermutstropfen dennoch: das Fehlen von Fahrmodi bei einem Motorrad mit einem Preis von 9.949 Euro. In dieser Preisklasse, in der die Konkurrenz systematisch mehrere Motorkennfelder anbietet, macht sich dieser Mangel bemerkbar. Für alle, die sich fragen, was die Honda CBR 650 R E-Clutch kostet: Der Preis liegt genau im Durchschnitt des Segments, aber die elektronische Ausstattung hätte eine Stufe höher sein dürfen.
Das Fahrwerk bleibt unverändert und behält seinen Diamond-Stahlrahmen, die 41-mm-Upside-down-Gabel von Showa mit 120 mm Federweg, das hintere Monofederbein und die radialen Nissin-Vierkolben-Bremssättel, die auf 310-mm-Scheiben zupacken. Die 17-Zoll-Felgen tragen Reifen in den Dimensionen 120/70 und 180/55. Nichts Revolutionäres, aber das Gesamtpaket ist bewährt und harmonisch. Mit ihren 211 kg fahrfertig, einer Sitzhöhe von 810 mm und einem 15,4-Liter-Tank spricht die Honda CBR 650 R E-Clutch ein breites Publikum an. Den Motorradfahrer, der am Wochenende schnell unterwegs sein will, ohne sich den Rücken zu ruinieren, denjenigen, der unter der Woche Kilometer abspult, oder den frisch gedrosselten A2-Führerscheininhaber, der bereits von der Vollleistungsversion träumt. Die unter der Gabelbrücke montierten Stummellenker erinnern daran, dass diese Maschine Kurvenkombinationen den Autobahngeraden vorzieht, trotz einer angegebenen Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h.
Honda hält mit dem E-Clutch eine leichte, übertragbare und vor allem in der Umsetzung überzeugende Technologie in den Händen. Die CBR 650 R 2026 ist keine mechanische Revolution, sondern eine intelligente Weiterentwicklung einer soliden Basis. Sie versucht nicht, in der Liga der Hypersportler mitzuspielen, und genau das ist ihre Stärke.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS de serie
- Taille de l'écran TFT couleur : 12,70 cm / 5 pouces
- Jantes aluminium
- Indicateur de vitesse engagée
- Prise USB
- Contrôle de couple
- Embrayage anti-dribble
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
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