Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 649 cc
- Leistung
- 68.0 ch @ 8000 tr/min (50.0 kW)
- Drehmoment
- 63.7 Nm @ 6700 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 10.8 : 1
- Bohrung × Hub
- 83 x 60 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 36 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- Treillis tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléscopique Ø 41 mm, déb : 125 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 130 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 300 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Hinterreifen
- 160/60-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 790.00 mm
- Tankinhalt
- 15.00 L
- Gewicht
- 193.00 kg
- Neupreis
- 8 299 €
Übersicht
Vierzig Jahre thront das Ninja-Wappen auf den Flanken der Kawasaki-Sportler. Um dies 2024 gebührend zu feiern, hat das Werk aus Akashi beschlossen, fast der gesamten Familie das Festgewand anzulegen – von der ZX-10R bis hin zu dieser 650, um die es hier geht. Jedes Modell erhält eine Lackierung, die von der ruhmreichen Vergangenheit der Marke inspiriert ist. Bei den straßenorientierten Maschinen dient die GPZ 900 R als Muse. Und das Ergebnis ist bei dieser Ninja 650 40th Anniversary durchaus sehenswert.

Das Kleid in Red Firecracker ist eine direkte Hommage an die 900 Ninja von 1985, jene europäische GPz, die mit ihrem 115-PS-Vierzylinder die Stoppuhren das Fürchten lehrte. Davon ist man mit dem 649-cm³-Zweizylinder und seinen 68 PS bei 8.000 U/min weit entfernt, doch das leuchtende Rot, durchzogen von einem silbernen Zierstreifen, der das Schwarz abtrennt, reicht aus, um die brave Tourenmaschine in ein Objekt der Begierde zu verwandeln. Der Schriftzug „Liquid Cooled" an den Verkleidungsseiten bringt zum Schmunzeln: ein schlagendes Verkaufsargument in den 80er-Jahren, heute völlig selbstverständlich. Das Emblem „40 Years Ninja" auf dem 15-Liter-Tank vervollständigt die Ausstattung. Das alles für einen Aufpreis von 200 Euro gegenüber der Standardversion, also 8.299 Euro. Ein vernünftiger Einstiegspreis für eine limitierte Edition.
Unter der Jubiläumslackierung steckt die altbekannte Technik. Der Reihen-Zweizylinder liefert sein Drehmoment von 63,7 Nm bei 6.700 U/min mit der Regelmäßigkeit eines Metronoms. Kein Schlag in den Rücken beim Überschreiten der 6.000-Touren-Marke, aber auch kein totes Loch. Dieser Motor ist ein Musterbeispiel an Umgänglichkeit, gepaart mit einem präzisen Sechsganggetriebe und einer assistierten Kupplung von bemerkenswerter Sanftheit. Mit 193 kg fahrfertig schlängelt sich die Kawasaki mühelos überallhin durch. Die Sitzhöhe von 790 mm gibt auch zierlicheren Staturen Sicherheit. Unweigerlich denkt man an den Vergleich mit der Yamaha MT-07 in der verkleideten Version, der R7, die in derselben Preisregion angeboten wird, aber mit einem sportlicheren Temperament und einer auf Dauer weniger komfortablen Ergonomie.
Der Gitterrohrrahmen aus Stahl umschließt Federelemente ohne Starallüren: eine 41-mm-Telegabel mit 125 mm Federweg vorn, ein Mono-Stoßdämpfer mit 130 mm Federweg hinten. Kaum Einstellmöglichkeiten, aber das Gesamtpaket bleibt beherrschbar und vorhersehbar. Die Bremsanlage erfüllt mit ihren zwei 300-mm-Scheiben und Zweikolben-Sätteln das Pflichtprogramm. Für den Straßeneinsatz ausreichend, etwas knapp bemessen, wenn man es richtig krachen lässt. Die Traktionskontrolle KTRC und das 4,3-Zoll-Farb-TFT-Display mit Smartphone-Konnektivität heben das Ausstattungsniveau. Für eine Maschine in dieser Preisklasse ist das gut gemacht.
Die Ninja 650 erhebt keinen Anspruch darauf, eine reinrassige Sportlerin zu sein. Sie teilt ihre Basis ohnehin mit dem Roadster Z 650, dem Kawasaki eine Verkleidung und eine leicht sportlichere Sitzposition verpasst hat. Es ist eine Alltagsmaschine, zugeschnitten auf den A2-Führerschein und den gemischten Einsatz, fähig 200 km/h zu erreichen, aber deutlich wohler auf der Landstraße als auf der Rennstrecke. Diese Jubiläumsedition verleiht ihr schlicht eine Garderobe, die ihrem Namen gerecht wird. Fahranfänger und Motorradfahrer auf der Suche nach einer zuverlässigen Allrounderin werden hier fündig – mit dem zusätzlichen Vergnügen, auf einem Stück Kawasaki-Geschichte zu fahren, einer Marke, die 1896 in den Schiffswerften von Tokio gegründet wurde und seither nie aufgehört hat, groß zu denken.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
- Indicateur de vitesse engagée
- Bluetooth
- Contrôle de traction
- Embrayage anti-dribble
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
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