Schlüsselleistung
Technische Daten
- Drehmoment
- 120.0 Nm @ 3300 tr/min → 125.0 Nm @ 3500 tr/min
- Kraftstoffsystem
- Injection. Electronic Sequential Port Fuel Injection → Injection. Electronic Sequential Port Fuel Injection (ESPFI)
- Rahmen
- Mild steel tubular frame; rectangular section backbone; stamped, → Mild steel tubular frame; rectangular section backbone; stamped, cast, and forged junctions; forged fender supports; MIG welded
- Vorderradaufhängung
- Black leading link → Black leading link for Springer® model
- Federweg vorne
- 130 mm (5.1 inches) → 97 mm (3.8 inches)
- Federweg hinten
- 109 mm (4.3 inches) → 91 mm (3.6 inches)
- Sitzhöhe
- 676.00 mm → 760.00 mm
- Bodenfreiheit
- 125.00 mm → 120.00 mm
- Tankinhalt
- 18.90 L → 19.70 L
Motor
- Hubraum
- 1584 cc
- Leistung
- 71.0 ch @ 5300 tr/min (52.2 kW)
- Drehmoment
- 125.0 Nm @ 3500 tr/min
- Motortyp
- V2, four-stroke
- Kühlung
- Air
- Verdichtungsverhältnis
- 9.2:1
- Bohrung × Hub
- 95.3 x 111.1 mm (3.8 x 4.4 inches)
- Ventile/Zylinder
- 2
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection. Electronic Sequential Port Fuel Injection (ESPFI)
- Starter
- Electric
Fahrwerk
- Rahmen
- Mild steel tubular frame; rectangular section backbone; stamped, cast, and forged junctions; forged fender supports; MIG welded
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Belt (final drive)
- Kupplung
- 9-plate, wet
- Vorderradaufhängung
- Black leading link for Springer® model
- Hinterradaufhängung
- Hidden, horizontal-mounted, coil-over
- Federweg vorne
- 97 mm (3.8 inches)
- Federweg hinten
- 91 mm (3.6 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Single disc
- Hinterradbremse
- Single disc
- Vorderreifen
- MT90-B16
- Vorderreifendruck
- 2.48 bar
- Hinterreifen
- 200/55-R17
- Hinterreifendruck
- 2.62 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 760.00 mm
- Radstand
- 1630.00 mm
- Bodenfreiheit
- 120.00 mm
- Länge
- 2330.00 mm
- Tankinhalt
- 19.70 L
- Gewicht
- 333.00 kg
- Trockengewicht
- 318.00 kg
- Neupreis
- 19 295 €
Übersicht
Sie suchen eine Harley-Davidson, die direkt aus einer Schrauberwerkstatt der 40er Jahre herausgekommen scheint, ohne den übertriebenen Chromglanz und den aseptischen Komfort? Bleiben Sie stehen. Die Softail Cross Bones von 2010 ist genau diese Maschine. Milwaukee nahm den Brenner und die Schleifscheibe zur Hand, um dieses Custom mit rauem Charakter zu formen, ein reines Produkt der Bobber-Kultur, bei dem jedes Element scheinbar wegen seiner rauen Authentizität und nicht wegen seines Glanzes ausgewählt wurde. Man ist weit entfernt von schwimmenden Luxusdampfern, hier atmet man den Geist der Garage und die Rebellion.

Das Herz der Bestie schlägt mit dem berühmten Twin Cam 96B mit 1584 cm³, der ein Drehmoment von 125 Nm ab 3500 U/min liefert. Zahlen, die wir zugeben müssen, einen Dyno nicht pulverisieren werden, aber das ist ganz und gar nicht die Absicht. Die Magie wirkt in diesem Gefühl des konstanten Schubs, diesem viszeralen Grollen, das direkt in den Bauch spricht. Das Softail-Chassis mit seiner Fake-Härte-Hinterradaufhängung verleiht diese so reine Linie, während vorne die schwarze Springer-Gabel dominiert, ein mechanisches Meisterwerk, das ein gewisses Engagement in Kurven erfordert. In Kombination mit einem hochgelegenen „Ape Hanger“-Lenker definiert sie eine theatralische Fahrposition, aufrechte Sitzhaltung, erhobene Arme, die von der ersten Stunde an feste Schultern erfordert.
Und genau, sprechen wir über das Fahren. Mit ihren 333 kg im vollgetankten Zustand ist die Cross Bones kein Märchenwesen. Sie diktiert ihr Tempo, langsam und sicher. Die Bremsanlage, minimalistisch mit einer einzigen Scheibe vorne, ist eindeutig ihr Schwachpunkt, eine stilistische Konzession, die dazu zwingt, mit einem komfortablen Spielraum zu antizipieren. Das ist der Preis für dieses reduzierte Aussehen. Der Solo-Sattel mit Federn, der breite 200-mm-Reifen und die Slash-Cut-Auspuffanlagen runden diese Ästhetik des modernen Gesetzlosen ab. Sie verschluckt die Straße ohne Eile, ihr 19,7-Liter-Tank bietet eine ordentliche Reichweite für Ausflüge mit der richtigen Stimmung.
Für wen ist dieses Motorrad gemacht? Sicher nicht für einen Anfänger, der von seinem Gewicht und seinen ruhigen, aber massiven Reaktionen eingeschüchtert ist. Noch weniger für einen Streckenrennfahrer, der nach Leistung sucht. Nein, die Cross Bones richtet sich an den Puristen, an den, der Stile sammelt, mehr als Pferde. Es ist ein Custom im fast rohen Zustand, ein fahrendes Charakterstück, das mehr mit der Geschichte der Marke als mit den technischen Daten des japanischen Wettbewerbs kommuniziert. Zu einem Preis von fast 20.000 Euro damals war es eine Herzensentscheidung, eine Bekundung. Man liebte sie für das, was sie repräsentierte: einen feurigen Widerstand gegen die Normalisierung, eine Ode an blankes Metall und Garage-Geist. Ein Motorrad, das auch heute noch Köpfe dreht, nicht wegen seines Pompösität, sondern wegen seiner Aura mechanischer Aufrichtigkeit.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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