Schlüsselleistung
Technische Daten
- Starter
- électrique → —
- Sitztyp
- Selle biplaces → —
- Neupreis
- — → 19 295 €
Motor
- Hubraum
- 1584 cc
- Leistung
- 71.0 ch @ 5300 tr/min (52.2 kW)
- Drehmoment
- 117.7 Nm @ 3300 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en V à 45°, 4 temps
- Kühlung
- par air
- Verdichtungsverhältnis
- 9.2:1
- Bohrung × Hub
- 95.3 x 111.1 mm
- Ventile/Zylinder
- 2
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- Double berceau en acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Courroie
- Vorderradaufhängung
- Fourche à parallélogramme
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 1 disque , étrier simple piston
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque , étrier 2 pistons
- Vorderreifendruck
- 2.48 bar
- Hinterreifen
- 200/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.62 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 767.00 mm
- Tankinhalt
- 18.90 L
- Gewicht
- 333.00 kg
- Trockengewicht
- 318.00 kg
- Neupreis
- 19 295 €
Übersicht
Stellen Sie sich ein Motorrad vor, das jede Form von Höflichkeit kategorisch ablehnt. Eine Maschine, die nach heißem Öl, verbranntem Gummi und einem Hauch von Rebellion riecht. Das ist die Harley-Davidson Softail Cross Bones von 2010. Sie ist kein Motorrad, das dazu bestimmt ist, jedermann zu gefallen, sondern dazu konzipiert, den Konventionen den Krieg zu erklären. Mit ihrem genialen, improvisierten Look und ihrer Rebellengeschichte gibt sie der Ära der Allvernetzung eine verbale Ohrfeige. Neben ihr wirkt ein modernes Motorrad fast schon aseptisch.

Technisch gesehen setzt sie auf eine selbstbewusste, archaische Ausrichtung. Ihr Twin Cam 96B-Motor mit 1584 cm³ leistet 71 PS, eine Leistung, die auf dem Papier angesichts eines zulässigen Gesamtgewichts von 333 kg gering erscheint. Aber das ist eine Falle. Ihr monströses Drehmoment von 118 Nm, das bereits ab 3300 U/min verfügbar ist, reißt Ihnen die Schultern aus den Schultern, sobald Sie das Gas öffnen. Das Sechsganggetriebe rastet wie eine Standarte ein, und die Riemenantrieb sorgt für einen leisen und heimtückischen Vortrieb. Die Bremsen? Eine einzelne Scheibe vorne, gebremst von einem bescheidenen Einzylinder-Bremssattel. Das Anhalten dieser Masse ist eher eine Frage der Vorhersage als der Physik, ein Merkmal, das sofort die Kühnen von den bloßen Neugierigen unterscheidet.
Ihre Ästhetik ist ein Manifest für sich. Die Parallelogrammfedergabel, ein hypnotisches mechanisches Relikt, trägt ein Ape-Hanger-Lenker, der Sie zwingt, eine Conquistador-Haltung einzunehmen. Der tief hängende Solo-Sitz, der an zwei Federn aufgehängt ist, ist sowohl eine Hommage an die Vergangenheit als auch eine Prüfung für das Steißbein auf langen Strecken. Der 200 mm breite Hinterreifen scheint den Asphalt zu zerquetschen, während die Black-Out-Lackierung mit Chromakzenten an den Zylinderköpfen einen auffälligen Kontrast erzeugt. Es ist ein rohes Custom-Bike, ohne Schnörkel, bei dem jedes Teil eine Geschichte von Garage und schlaflosen Nächten erzählt.
Für wen ist sie gemacht? Sicher nicht für den Anfänger, der sich vor ihrem Gewicht und ihren muskulösen Reaktionen fürchtet. Noch weniger für den Streckenrennfahrer, der nach Rundenzeiten sucht. Die Cross Bones richtet sich an den Puristen, an denjenigen, der eine Persönlichkeit mehr als eine Leistung, eine Aura mehr als eine technische Datenblatt sucht. Für 19.295 Euro ist dies ein teures Ticket für einen sehr exklusiven Club. Sie isoliert Sie im Verkehr, provoziert verstohlene Blicke an roten Ampeln und fordert Ihr vollständiges Engagement. Es ist ein anspruchsvolles, unvollkommenes und terribel charismatisches Motorrad. Entweder man hasst es, oder man verliebt sich. Bei einer solchen Maschine gibt es keine Kompromisse.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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