Schlüsselleistung
Technische Daten
- Hubraum
- 802 cc → 803 cc
- Verdichtungsverhältnis
- 10.3:1 → 10.5:1
- Rahmen
- treillis en tube d'acier → Tubular steel trellis
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 45 mm, déb : 120 mm → Marzocchi 43 mm upside-down fork
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur type Cantilever, déb : 136 mm → Progressive cantilever linkage with fully adjustable Sachs monoshoshock. Steel swingarm
- Gewicht
- — → 185.40 kg
Motor
- Hubraum
- 803 cc
- Leistung
- 75.0 ch @ 8250 tr/min (54.4 kW)
- Drehmoment
- 70.0 Nm @ 6250 tr/min
- Motortyp
- V2, four-stroke
- Kühlung
- Air
- Verdichtungsverhältnis
- 10.5:1
- Bohrung × Hub
- 88.0 x 66.0 mm (3.5 x 2.6 inches)
- Ventile/Zylinder
- 2
- Nockenwellen
- 1 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
- Steuerung
- Desmodromic valve control
Fahrwerk
- Rahmen
- Tubular steel trellis
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Vorderradaufhängung
- Marzocchi 43 mm upside-down fork
- Hinterradaufhängung
- Progressive cantilever linkage with fully adjustable Sachs monoshoshock. Steel swingarm
- Federweg vorne
- 120 mm (4.7 inches)
- Federweg hinten
- 136 mm (5.4 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Double disc
- Hinterradbremse
- Single disc
- Vorderreifen
- 120/70-ZR17
- Vorderreifendruck
- 2.10 bar
- Hinterreifen
- 170/60-ZR17
- Hinterreifendruck
- 2.10 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 815.00 mm
- Radstand
- 1405.00 mm
- Länge
- 2030.00 mm
- Höhe
- 1110.00 mm
- Tankinhalt
- 16.00 L
- Gewicht
- 185.40 kg
- Trockengewicht
- 183.00 kg
- Neupreis
- 8 995 €
Übersicht
Anlässlich der frühen 2000er-Jahre bewegt sich Ducati zwischen seiner Sportlegende und der Notwendigkeit, ein weniger erfahrenes Publikum zu begeistern. Die Supersport 800 von 2004 verkörpert diesen Kompromiss perfekt. Sie ist keine Revolution, sondern eine kalkulierte Weiterentwicklung der 750, mit einem verlängerten Hub, um 803 cm³ zu erreichen. Der Gewinn ist bescheiden, aber spürbar: 75 PS bei 8250 U/min und 7 Nm mehr Drehmoment, was ausreicht, um 225 km/h Höchstgeschwindigkeit zu erreichen und vor allem, einen volleren Schub ab 2500 Umdrehungen zu bieten. Hier liegt der ganze Reiz dieser Maschine: Sie beansprucht weniger den Rennsport als den sportlichen Komfort. Das Stahl-Gitterrohrrahmen, die einstellbaren Marzocchi- und Sachs-Federungen und die Bremsanlage mit doppelten Scheiben vorne verleihen ihr eine ehrliche technische Basis, aber ihr Charakter ist zugänglicher.

Im Vergleich zu einem reinen 900 SS spielt die 800 die Karte der Flexibilität. Der luftgekühlte V2-Motor mit zwei Ventilen atmet in den unteren und mittleren Drehzahlbereichen besser, und das Sechsganggetriebe erleichtert die Gangwechsel. Man sollte jedoch keine rollende Couch erwarten. Mit einem Sitz von 815 mm und einem 16-Liter-Tank bleibt die Position sportlich, und der Komfort, typisch für die Ducati-Modelle dieser Zeit, bleibt spartanisch. Mit 185 kg vollgetankt ist sie kein Federgewicht, aber ihr Radstand von 1405 mm verleiht ihr eine beruhigende Stabilität. Es ist ein Sportgerät, das eher verzeiht als bestraft, ideal für diejenigen, die das italienische Fahren ohne die Ruckler einer Superbike erleben möchten.
Der Ducati-Katalog ermöglichte sogar die Personalisierung des Erlebnisses. Man konnte zwischen einer Voll- oder Halverkachse wählen, was eher eine ästhetische als eine technische Entscheidung war. Die Sport-Version mit ihrem Stahl-Schwingarm und den Dreispeichenfelgen bot eine erschwinglichere Alternative, aber die SS mit ihrem Aluminium-Schwingarm und den Marzocchi blieb die ausgefeilteste Option. Zu einem Preis von fast 9000 Euro damals positionierte sie sich gegen japanische Modelle wie die Honda CBR600F oder die Yamaha YZF-R6, die zwar lebhafter, aber auch anspruchsvoller waren. Die Ducati gewann nicht um einen Bruchteil, sondern durch ihren Charakter.
Für wen ist diese Maschine geeignet? Für den Motorradfahrer, der die Anfängerphase überschritten hat und sein Können bestätigen möchte, ohne Angst zu haben. Für den Liebhaber schöner Mechanik, der eine authentische Ducati mit einem tiefen Klang und einem Retro-Look ohne die Probleme einer Oldtimer-Maschine möchte. Es ist ein Übergangsmodell, ein Sportgerät für die Straße, das mehr dem Ego als der Wirbelsäule nützt. Es wird die Geschichte nicht wie eine 916 markieren, aber es hat mit seinen Mitteln einen verführerischen und harmonischen Einstieg in die anspruchsvolle Welt der italienischen Sportmotorräder ermöglicht. Eine Entscheidung des Herzens, mehr als der Vernunft.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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