Schlüsselleistung
Technische Daten
- Hubraum
- 994 cc → 944 cc
- Leistung
- 83.0 ch @ 8500 tr/min (60.6 kW) → 83.0 ch @ 8500 tr/min (61.0 kW)
- Drehmoment
- 84.0 Nm @ 6500 tr/min → 85.3 Nm @ 6500 tr/min
- Motortyp
- V2, four-stroke → Bicylindre en L à 90°, 4 temps
- Kühlung
- Liquid → liquide
- Steuerung
- Desmodromic valve control → —
- Starter
- Electric → —
- Rahmen
- Trellis → Treillis tubulaire en acier
- Getriebe
- 6-speed → boîte à 6 rapports
- Kupplung
- Dry multi-plate → —
- Vorderradaufhängung
- Upside down forks → Fourche téléhydraulique inversée , déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Monoshock → Mono-amortisseur, déb : 148 mm
- Vorderradbremse
- Double disc → Freinage 2 disques Ø 320 mm, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Single disc → Freinage 1 disque Ø 245 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-ZR17 → 120/70-17
- Hinterreifen
- 120/70-ZR17 → 170/60-17
- Radstand
- 1430.00 mm → —
- Länge
- 2070.00 mm → —
- Tankinhalt
- 21.00 L → 23.00 L
Motor
- Hubraum
- 944 cc
- Leistung
- 83.0 ch @ 8500 tr/min (61.0 kW)
- Drehmoment
- 85.3 Nm @ 6500 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en L à 90°, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 10.2 : 1
- Bohrung × Hub
- 94 x 68 mm
- Ventile/Zylinder
- 2
- Nockenwellen
- 1 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- Treillis tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée , déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 148 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 320 mm, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 245 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.15 bar
- Hinterreifen
- 170/60-17
- Hinterreifendruck
- 2.35 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 820.00 mm
- Tankinhalt
- 23.00 L
- Gewicht
- 232.00 kg
- Trockengewicht
- 209.00 kg
- Neupreis
- 10 100 €
Übersicht
Anfang der 2000er-Jahre war die Frage fast schon ein Sakrileg. Eine Ducati, wirklich, um hunderte Kilometer ohne Schmerzen und mit Gepäck zurückzulegen? Für die Hüter des Tempels, gewöhnt an das Kreischen der 916, galt die Idee einer Tourenmaschine als Ketzerei. Doch mit der ST2 hat Bologna die Herausforderung angenommen, ohne ihre Seele zu verraten. Man ist weit entfernt von einem einfachen Sportmotorrad im Kleid. Die Ingenieure haben ein spezifisches Modell entworfen, mit einem neu gestalteten Gitterrohrrahmen und einer Karosserie mit dezenter Eleganz, die ihre Sport-GT-Bestimmung voll und ganz verkörpert. Diese Ducati ST2, insbesondere die Modelle von 2001, beweist, dass man die Rennstrecken verlassen kann, ohne seine Gene zu verraten.

Das Herz der Maschine ist ein berühmter 944 cm³-V2-Motor, wassergekühlt und mit einem Desmodrom-Antrieb ausgestattet. Mit 83 PS bei 8500 U/min und einem Drehmoment von 85 Nm, das frühzeitig verfügbar ist, hat dieser ST2-Motor nicht die Wut eines Testastretta. Aber gerade das ist seine Stärke. Er ist flexibel, willig und liefert seine Leistung mit einer Progressivität, die lange Strecken entspannend macht. Das tiefe Geräusch und die direkte Gasannahme erinnern daran, dass man sich auf einer Italienerin befindet, auch wenn die technischen Daten der Modelle von 1997 bis 2003 eine ständige Weiterentwicklung zeigen. Für diejenigen, die ein Motorrad mit einem authentischen Charakter ohne extreme Nervosität suchen, ist dieser Motor ein gewichtiges Argument.
Im Sattel ist die Position ein gelungener Kompromiss. Die Sitzhöhe von 820 mm ist erreichbar, und der Komfort, sowohl der Sitzbank als auch der Federung, ist für die damalige Zeit großzügig. Die ST2 verschluckt die Départmentales mit einer überraschenden Leichtigkeit, getragen von einem soliden Fahrverhalten und Brembo-Bremsen, die etwas mehr Fingerspitzengefühl erfordern als ein japanisches Motorrad, aber einen effektiven Biss haben. Mit ihrem 23-Liter-Tank ist die Reichweite korrekt, und die serienmäßigen Koffer, die gut integriert sind, machen diese Ducati zu einem echten Reisemotorrad. Aber Vorsicht, der Aerodynamikschutz bleibt minimal, ein Punkt, der bei längeren Autobahnfahrten zu berücksichtigen ist.
Für wen fährt also heute diese gebrauchte Ducati ST2? Sie wird den anspruchsvollen Tourenfahrer begeistern, der Charakter ohne die Nachteile eines reinen Sportmotorrads wünscht, oder den Liebhaber, der auf der Suche nach einer einzigartigen Basis für Modifikationen, oder sogar eine Verwandlung in einen Café Racer mit einem speziellen Kit ist. Man sollte den Kauf mit offenen Augen angehen. Die Zuverlässigkeit der Ducati ST2 dieser Generation ist im Allgemeinen gut, aber bestimmte Punkte wie die Kupplung oder die Batterie erfordern besondere Aufmerksamkeit. Auf dem Gebrauchtmarkt bietet sie im Vergleich zu oft aseptischeren japanischen Konkurrenten ein einzigartiges sensorisches Erlebnis. Sie ist nicht die vielseitigste oder einfachste Maschine, aber zu den charismatischsten ihrer Kategorie. Sie beweist, dass das Abenteuer auch auf einer Landstraße beginnen kann, zum Klang eines Zweizylinders, der pulsiert.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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