Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 898 cc
- Leistung
- 142.0 ch @ 11500 tr/min (104.4 kW)
- Drehmoment
- 96.1 Nm @ 8500 tr/min
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11 : 1
- Bohrung × Hub
- 88 x 49.2 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- treillis en tube d\'acier relié à des éléments de fonderie
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 50 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur Extreme Technology, déb : 115 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 240 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 190/50-17
- Hinterreifendruck
- 2.20 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 810.00 mm
- Tankinhalt
- 22.00 L
- Gewicht
- 220.00 kg
- Trockengewicht
- 195.00 kg
- Neupreis
- 20 461 €
Übersicht
Als Benelli beschloss, die Tornado auf das nächste Level zu heben, war die Botschaft auf den ersten Blick unmissverständlich: Diese RS-Version trägt ein Kampfrot, das keinerlei Zweifel an ihren Absichten lässt.

Der 898-cm³-Dreizylindermotor ist nicht mehr ganz derselbe. Die Ingenieure haben Einspritzung und Ansaugung überarbeitet, um 7 zusätzliche PS herauszuholen und die Leistung auf 142 PS bei 11.500 U/min zu steigern. Das Drehmoment folgt mit 96,1 Nm bei 8.500 U/min – Werte, die die Maschine in die Liga der großen Sportler jener Ära versetzen, gegenüber den japanischen Maschinen, die das Segment damals dominierten. Um die bei dieser hohen Dauerdrehzahl erzeugte Wärme zu beherrschen, hält ein Ölkühler Einzug, ein Detail, das eine bis an ihre Grenzen getriebene Maschine verrät.
Die RS zeichnet sich vor allem durch ihre Philosophie aus. Kotflügel aus Carbon, geschmiedete Felgen: Der Gewinn an ungefederter Masse ist bescheiden, aber signifikant – die Maschine kommt auf 195 kg trocken und 220 kg vollgetankt. Das ist kein Profil eines Leichtgewichts, aber das ist auch nicht das, was man von einer charakterstarken Italienerin verlangt. Das Fahrwerk wurde abgespeckt und neu abgestimmt, mit mehr Einstellmöglichkeiten für all jene, die das Handling je nach Kontext verfeinern möchten. Die 50-mm-Upside-Down-Gabel und der Extreme Technology Mono-Dämpfer mit 120 mm Federweg vorn und 115 mm hinten bieten eine solide Basis zum Spielen mit den Einstellungen.
Die Bremsanlage wechselt zu radial befestigten Zangen an den beiden 320-mm-Scheiben vorn – eine Wahl, die die Steifigkeit beim Verzögern und die Präzision der Bissigkeit verbessert. Die Anti-Hopping-Kupplung wird je nach Einsatz auf der Rennstrecke oder auf der Straße einstellbar, eine Verfeinerung, die bestätigt, dass diese Tornado RS klar auf den Wochenend-Rennfahrer abzielt. Ein Lenkungsdämpfer rundet das Bild ab und sichert hohe Geschwindigkeiten ab – eine nützliche Vorsichtsmaßnahme bei einer Maschine, die 260 km/h erreichen kann. Die Stummellenker wurden um 15 mm nach hinten versetzt, was die ohnehin engagierte Sitzposition noch etwas akzentuiert und die Handgelenke auf der Straße entsprechend belastet.
Mit 20.461 Euro im Jahr 2005 positionierte sich die Benelli Tornado 900 RS teuer, sehr teuer sogar, gemessen an der japanischen Konkurrenz, die vergleichbare Leistung zu niedrigeren Preisen bot. Doch die Tornado hat nie behauptet, auf diesem Terrain mitspielen zu wollen. Sie verkauft eine Identität, einen ihr eigenen Dreizylinderklang, eine Linie, die mehr Pesaro als Tokyo verdankt, und nun ein für die Rennstrecke verfeinertes Temperament. Sie ist eine Maschine für Kenner, die zu ihrer Wahl stehen – nicht für jene, die das beste Preis-Leistungs-Verhältnis auf dem Markt suchen.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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