Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 895 cc
- Leistung
- 105.0 ch @ 8500 tr/min (77.2 kW)
- Drehmoment
- 93.2 Nm @ 6750 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en ligne, 4 temps, calé à 270°
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 13.1 : 1
- Bohrung × Hub
- 86 x 77 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- injection Ø 48 mm
- Starter
- électrique
- Euro-Norm
- Euro 5+
Fahrwerk
- Rahmen
- poutre tubulaire en acier, moteur porteur
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 43 mm, déb : 170 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 172 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Brembo Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 256 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 180/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 820.00 mm
- Sitztyp
- Selle biplaces
- Tankinhalt
- 15.50 L
- Gewicht
- 216.00 kg
- Trockengewicht
- 206.00 kg
- Neupreis
- 13 900 €
Übersicht
Es gibt Farben, die ein Motorrad lediglich kleiden, und andere, die etwas erzählen. Das Aurelius Green Metallic Matt, das BMW der F 900 XR für den französischen Markt vorbehält, gehört zur zweiten Kategorie. Kein grelles Grün, kein altehrwürdiges British-Racing-Grün: etwas Dichteres, Dunkleres, das eher an das Unterholz des Schwarzwalds erinnert als an eine Rennstreckenbox. Derselbe Farbton hatte die ersten Modellgenerationen der R 1300 GS geziert, bevor er hier landete – an dieser 895-cc-Crossover-Reisemaschine, die seit ihrer Markteinführung versucht, aus dem Schatten der S 1000 XR herauszutreten.

Denn genau darin liegt das Positionierungsproblem der F 900 XR: Sie bewegt sich im Umfeld einer allzu strahlenden großen Schwester. Der um 270 Grad versetzte Zweizylinder-Reihenmotor leistet 105 PS bei 8.500 U/min und 93,2 Nm bei 6.750 U/min – für sich genommen respektabel, doch im Vergleich zur schärfsten Konkurrenz des Segments wirkt das bescheiden. Die Yamaha Tracer 9 spielt in derselben Preisklasse mit einem ausdrucksstärkeren Dreizylindermotor, die Triumph Tiger Sport 800 bietet einen geradezu süchtig machenden Motorcharakter, und die Ducati Multistrada V2 setzt in Sachen Fahrgefühl noch einen drauf. BMW antwortet mit einer sorgfältigen Gesamtbalance: 216 kg vollgetankt, eine Sitzbank auf 820 mm Höhe, die einer breiten Palette von Körpergrößen entgegenkommt, eine 43-mm-Upside-down-Gabel mit 170 mm Federweg sowie radial montierte Brembo-Sättel, die auf zwei 320-mm-Scheiben an der Vorderachse beißen. Das Sechsganggetriebe ist tadellos, der 15,5-Liter-Tank erlaubt ordentliche Etappen. Es ist ein Motorrad, das darauf ausgelegt ist, auf Dauer zu überzeugen – nicht auf dem Viertelmeile-Sprint zu beeindrucken.
Die Aurelius-Version wird auf offiziellen Abbildungen mit Motorschutzplatte und getönter Hochscheibe präsentiert. Beide Zubehörteile sind Sonderausstattung. Ein Detail, das ins Gewicht fällt, denn sie verändern die Silhouette der Maschine erheblich – und der begeisterte Käufer könnte sich unverhofft in der Lage befinden, einen unerwarteten Aufpreis zu zahlen, um das Motorrad zu erhalten, das er zu bestellen glaubte. Was den ausgewiesenen Preis von 13.900 Euro betrifft, so resultiert er aus einem Geflecht gekreuzter Sonderaktionen, das den direkten Vergleich mit der Basisversion ziemlich undurchsichtig macht. BMW ist nicht das einzige Unternehmen, das dieses Preiskarussell praktiziert, doch es vereinfacht die Kaufentscheidung nicht.

Was bleibt, wenn man die Marketinggimmicks beiseiteschiebt, ist eine grundsolide Crossover-Reisemaschine, die sich auf Bundesstraßen ebenso wohlfühlt wie auf kurvenreichen Landstraßen, für einen fortgeschrittenen Einsteiger zugänglich, ohne für einen erfahrenen Fahrer farblos zu sein. Das Segment der mittelgroßen Crossover-Motorräder ist heute dicht besetzt – zwischen Ténéré 900, Stelvio 1000, Voge 900 und mehreren anderen. Die F 900 XR Aurelius setzt auf visuelle Unverwechselbarkeit und germanische Präzision, wo andere auf rohe Leistung oder Exotik setzen. Das ist eine kohärente Entscheidung – nicht revolutionär, aber kohärent.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
- Nombre de mode de conduite : 3
- Taille de l'écran TFT couleur : 16,51 cm / 6.5 pouces
- ABS Cornering
- Jantes aluminium
- Indicateur de vitesse engagée
- Bluetooth
- Prise USB
- Contrôle de traction
- Poignées chauffantes
- Pare brise réglable
- Phares adaptatifs en virage
- Contrôle du frein moteur
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
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