Schlüsselleistung
Technische Daten
- Kraftstoffsystem
- Injection. Throttle bodies with full Ride by Wire system → Injection. Magneti Marelli electronic fuel injection system. Throttle bodies with full Ride by Wire system
- Federweg vorne
- 185 mm (7.3 inches) → —
- Federweg hinten
- 175 mm (6.9 inches) → —
- Radstand
- 1505.00 mm → 1500.00 mm
Motor
- Hubraum
- 821 cc
- Leistung
- 110.0 ch @ 9250 tr/min (80.3 kW)
- Drehmoment
- 89.0 Nm @ 7750 tr/min
- Motortyp
- V2, four-stroke
- Kühlung
- Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 12.8:1
- Bohrung × Hub
- 88.0 x 67.5 mm (3.5 x 2.7 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection. Magneti Marelli electronic fuel injection system. Throttle bodies with full Ride by Wire system
- Steuerung
- Desmodromic valve control
- Starter
- Electric
Fahrwerk
- Rahmen
- Tubular steel Trellis frame
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Kupplung
- Slipper and self-servo wet multiplate clutch mechanically operated
- Vorderradaufhängung
- Marzocchi 50 mm pressurized and fully adjustable usd fork with hard anodized aluminium lightweight slider
- Hinterradaufhängung
- Progressive linkage with fully adjustable Ohlins monoshock. Aluminium single-sided swingarm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Double disc. ABS. Floating discs. Four-piston calipers. Radially mounted.
- Hinterradbremse
- Single disc. ABS. Two-piston calipers.
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 180/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 890.00 mm
- Radstand
- 1500.00 mm
- Länge
- 2110.00 mm
- Breite
- 860.00 mm
- Tankinhalt
- 16.00 L
- Gewicht
- 194.00 kg
- Trockengewicht
- 171.00 kg
- Neupreis
- 14 890 €
Übersicht
Wenn Ducati beschließt, seine Hypermotard der Zentrifuge zu unterziehen, erhält man die SP-Version. Keine einfache kosmetische Aktualisierung, kein exklusives Farbset, das zu einem stolzen Preis verkauft wird: eine komplette technische Überarbeitung, die auf ein einziges Ziel ausgerichtet ist, das kaum hinter den Zulassungspapieren verborgen ist. Dieses V2-Triebwerk mit 821 cm3, das 110 Pferde bei 9.250 U/min und 89 Nm bei 7.750 U/min abgibt, verlangt nur eines: freie Fahrbahnen und idealerweise eine Box als Garage.

Der Unterschied zur Standard-Hypermotard beginnt bei den Fahrwerkskomponenten. Die nicht verstellbare Kayaba-Gabel mit 43 mm Durchmesser ist passé, dafür kommt eine 50 mm große, voll einstellbare, unterdruckte Marzocchi-Gabel mit 15 mm zusätzlichem Federweg. Auch der Sachs-Dämpfer gibt seinen Platz einem Öhlins-Dämpfer, der mehr Einstellmöglichkeiten und 25 mm mehr Federweg bietet. Das ist kein Verfeinern für den Katalog, sondern der Unterschied zwischen einem Motorrad, das die Rennstrecke aushält, und einem Motorrad, das sie fordert. Die Schmiedeguss-Marchesini-Felgen tragen zur globalen Gewichtsreduktion bei: 2 Kilogramm weniger an ungefedertem Gewicht, was sich sofort in den Übergangskräften spürbar macht. Mit 171 kg Trockengewicht weist die Ducati Hypermotard SP 4 kg weniger auf als ihre gewöhnliche Schwester, ein Unterschied, der bei einem so kurzen Radstand von 1.500 mm und so präzisen Lenkwinkel zählt.
Die Elektronik folgt der gleichen Logik der Eskalation. Drei Fahrmodi strukturieren das Fahrerlebnis: Race lässt die 110 Pferde ungefiltert oder fast ungefiltert entfalten, mit einer Traktionskontrolle, die auf das absolute Minimum reduziert ist, und einem ABS, das sich auf das Vorderrad beschränkt, was bedeutet, dass der Fahrer das hintere Aufheben beim Bremsen voll und ganz in die Hand nimmt. Sport bietet eine ausgewogenere Dosierung, immer die 110 PS, aber mit elektronischen Eingriffen, die für die Straße kalibriert sind. Wet reduziert die Leistung auf 75 PS und aktiviert alle Schutzmaßnahmen, um ohne Angst unter dem Regen zu fahren. Dieses Triptychon ist an sich nichts Originelles, KTM und Aprilia spielen im selben Bereich mit ihren High-End-Supermotoren, aber die Ducati-Ausführung bleibt kohärent und gut zwischen den Modi differenziert.
Der Rest der 14.890 Euro fälligen Preisliste liest sich wie ein Inventar von Racing-Teilen, die für die Straße aufbereitet wurden. Aluminiumlenker mit variablem Querschnitt, radialer Hauptzylinder mit fünf Einstellpositionen, der Bodenabstand auf 210 mm erhöht, Pirelli Diablo Supercorsa SP im Originalzustand montiert, Carbon auf dem Vorderradkotflügel und den Kettenabdeckungen, Magnesium für die Zylinderkopfdeckel. Jede Komponente rechtfertigt ihre Existenz durch einen messbaren Vorteil, nicht durch einen Listen-Effekt. Der hohe Sattel mit 890 mm verdient jedoch eine besondere Erwähnung: bei dieser Größe kommen nur großformatige Personen ohne Zubehör aus, aber Ducati bietet einen 20 mm tieferen Sattel für mittelgroße Personen an.

Die Ducati Hypermotard SP aus zweiter Hand findet sich regelmäßig auf dem Markt zu Preisen, die weiterhin hoch sind, was ein Zeichen dafür ist, dass das Motorrad gut altert und seine Anhänger behält. Für diejenigen, die wissen wollen, wie viel eine neue oder gebrauchte Ducati Hypermotard SP kostet, muss man bedenken, dass das Ausstattungsniveau den Aufpreis gegenüber der Basisversion rechtfertigt. Dieses Motorrad richtet sich nicht an Anfänger oder an Motorradfahrer, die einen Allround-Supermoto für den täglichen Stadtverkehr suchen. Es setzt eine bereits solide Fahrpraxis, eine aktive Fahrposition und eine echte Vorliebe für präzise Kurven voraus. Das volle Potenzial einer solchen Maschine auszuschöpfen erfordert Engagement, aber für diejenigen, die diese Sprache verstehen, ist die Belohnung dem Eintrittspreis angemessen.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS de série
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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