Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 937 cc
- Leistung
- 110.0 ch @ 9250 tr/min (80.9 kW)
- Drehmoment
- 92.2 Nm @ 6500 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en L à 90°, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 13.3 : 1
- Bohrung × Hub
- 94 x 67,5 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- injection Ø 53 mm
- Starter
- électrique
Fahrwerk
- Rahmen
- Treillis tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 46 mm, déb : 230 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 220 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Brembo Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 265 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 90/90-21
- Vorderreifendruck
- 2.00 bar
- Hinterreifen
- 150/70-18
- Hinterreifendruck
- 2.20 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 875.00 mm
- Sitztyp
- Selle biplaces
- Tankinhalt
- 21.00 L
- Gewicht
- 220.00 kg
- Neupreis
- 19 990 €
Übersicht
Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, an einem Sommermorgen die Koffer zu packen und den Lenker Richtung unbekannten Horizont zu richten, ohne sich um Asphalt oder dessen Abwesenheit zu scheren? Ducati beantwortet diesen Drang mit der DesertX Discovery 2025, einer Version der DesertX, die dafür konzipiert wurde, große Distanzen zu zweit mitsamt Gepäck zu verschlingen, ohne ihre Offroad-Berufung zu verleugnen. Wo die Multistrada die Karte des sportlichen GT auf Asphalt spielt, bekennt sich die Discovery zu einem raueren, erdigeren Temperament. Sie will Piste, Schotter, Schlamm – und sie will voll beladen dorthin.

Der L-Twin mit 90 Grad und 937 cm³ leistet 110 PS bei 9.250 U/min und 92,2 Nm Drehmoment bei 6.500 Touren. Das sind keine Zahlen, die gegenüber einer Ténéré 700 Bestzeiten purzeln lassen, aber genau darum geht es. Der Motor bietet einen breiten Nutzungsbereich, muskulös genug, um auf der Autobahn mit Beifahrer und 76 Litern Aluminium-Gepäck an den Flanken wieder zu beschleunigen, und dabei auf Feldwegen beherrschbar zu bleiben. Das Verdichtungsverhältnis von 13,3:1 zeugt von einer modernen, gut versorgten Mechanik, die sich nicht sträubt, lange zu laufen. Mit dem 21-Liter-Tank und einer angegebenen Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h erlaubt die Reichweite, die Tankstopps großzügig zu verteilen. Ein echtes Argument, wenn man fernab von Tankstellen unterwegs ist.
Was die Discovery von der Standard-DesertX unterscheidet, ist ihr ab Werk integriertes Ausstattungspaket. Sturzbügel und Schutzbügel, verstärkter Motorschutz, Kühlergitter, Wasserpumpenschutz: Das Motorrad kommt gepanzert, um die bösen Überraschungen des Geländes einzustecken. Auf der Komfortseite für die Langstrecke fügt Ducati ein hohes Windschild, Handprotektoren, Griffheizung und einen Hauptständer hinzu. Die vereinfachte Turn-by-Turn-Navigation rundet das Bild ab für jene, die lieber einem Kurs folgen als einem am Lenker klebenden Smartphone. Die exklusive Lackierung, dunkel und markant, verleiht dem Ganzen eine Präsenz, die der Standardversion fehlt. Man denkt an das Rezept, das Bologna bei der Multistrada V4 S Grand Tour angewandt hat: ein intelligentes Paket, das die Identität der Maschine ebenso verwandelt wie ihren Einsatzzweck.
Das Fahrwerk macht keine Kompromisse. Der Stahlrohr-Gitterrahmen beherbergt vollständig einstellbare KYB-Federelemente mit 230 mm Federweg vorn über eine 46-mm-Upside-down-Gabel und 220 mm hinten. Die Tubeless-Speichenräder in 21 und 18 Zoll mit stollenbewehrten Pirelli Scorpion Rally STR bestätigen die Mischberufung. Die Brembo-Bremsanlage – zwei radial montierte 320-mm-Scheiben mit Vierkolben-Sätteln vorn, eine 265-mm-Scheibe hinten – flößt Vertrauen ein, selbst wenn sich die 220 kg fahrfertig in der Abfahrt bemerkbar machen. Der auf 875 mm thronende Sitz schränkt den Zugang für kürzere Beine ein, doch das ist der Preis für den großzügigen Federweg. An Elektronik fehlt es serienmäßig an nichts: Kurven-ABS, Traktionskontrolle, Anti-Wheelie, Quickshifter, Motorbremskontrolle, Tempomat, Voll-LED-Beleuchtung und 5-Zoll-TFT-Display.
Bleibt die Preisfrage. Ducati ruft 19.990 Euro für die Discovery auf, knapp unter der symbolischen 20.000-Euro-Marke. Die Rechnung ist schnell gemacht: Die gleiche Standard-DesertX mit den entsprechenden Zubehörteilen übersteigt 22.400 Euro, ohne die exklusive Lackierung. Das Angebot ist also schlüssig für den reisenden Motorradfahrer, der eine abfahrbereite Maschine will, ohne stundenlang im Zubehörkatalog zu blättern. Gegenüber einer BMW R 1300 GS oder einer KTM 1290 Super Adventure spielt die Ducati in einer kleineren Hubraumklasse, mit weniger Rohleistung, aber auch weniger Gewicht und einer Geländeagilität, die die großen Reiseenduros nur schwer erreichen. Die DesertX Discovery richtet sich weder an den Anfänger noch an den Sonntagsfahrer auf der Rennstrecke. Sie spricht methodische Abenteurer an, jene, die einen Raid nach Marokko oder eine Balkandurchquerung planen und eine Maschine wollen, die alles kann, ohne mit der Wimper zu zucken.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
- Nombre de mode de conduite : 6
- Taille de l'écran TFT couleur : 12,70 cm / 5 pouces
- ABS Cornering
- Jantes à rayon
- Shifter
- Amortisseur de direction
- Indicateur de vitesse engagée
- Régulateur de vitesse
- Prise USB
- Contrôle de traction
- Poignées chauffantes
- Contrôle anti wheeling
- Contrôle du frein moteur
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
- Pays de fabrication : Italie
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