Schlüsselleistung
Technische Daten
- Leistung
- 116.0 ch @ 9500 tr/min (84.7 kW) → 103.0 ch @ 10000 tr/min (75.2 kW)
- Drehmoment
- 84.0 Nm @ 8500 tr/min → 77.0 Nm @ 8500 tr/min
- Verdichtungsverhältnis
- 12.3:1 → 11.7:1
- Kraftstoffsystem
- Injection. Marelli electronic fuel injection, 54 mm throttle body → Injection
- Starter
- Electric → —
- Rahmen
- Tubular steel trellis → treillis en tubes d\'acier
- Kupplung
- Dry multiplate with hydraulic control → —
- Vorderradaufhängung
- Showa 43 mm upside-down fully adjustable fork with TiN surface treatment → Fourche téléhydraulique inversée Showa Ø 43 mm, déb : 125 mm
- Hinterradaufhängung
- Progressive linkage with fully adjustable Showa monoshock → Mono-amortisseur Showa, déb : 128 mm
- Federweg vorne
- 130 mm (5.1 inches) → 125 mm (4.9 inches)
- Federweg hinten
- 148 mm (5.8 inches) → 128 mm (5.0 inches)
- Länge
- — → 2095.00 mm
- Höhe
- — → 1090.00 mm
- Trockengewicht
- 186.00 kg → 199.00 kg
Motor
- Hubraum
- 748 cc
- Leistung
- 103.0 ch @ 10000 tr/min (75.2 kW)
- Drehmoment
- 77.0 Nm @ 8500 tr/min
- Motortyp
- V2, four-stroke
- Kühlung
- Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 11.7:1
- Bohrung × Hub
- 90.0 x 58.8 mm (3.5 x 2.3 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
- Steuerung
- Desmodromic valve control
Fahrwerk
- Rahmen
- treillis en tubes d\'acier
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Showa Ø 43 mm, déb : 125 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur Showa, déb : 128 mm
- Federweg vorne
- 125 mm (4.9 inches)
- Federweg hinten
- 128 mm (5.0 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Double disc
- Hinterradbremse
- Single disc
- Vorderreifen
- 120/70-ZR17
- Vorderreifendruck
- 2.10 bar
- Hinterreifen
- 180/55-ZR17
- Hinterreifendruck
- 2.20 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 780.00 mm
- Radstand
- 1420.00 mm
- Länge
- 2095.00 mm
- Höhe
- 1090.00 mm
- Tankinhalt
- 15.50 L
- Trockengewicht
- 199.00 kg
- Neupreis
- 14 695 €
Übersicht
Man erinnert sich noch gut an den Schock. Zu Beginn der 2000er Jahre, um auf dem Markt für Sportmotorräder mit einem Zweizylinder gegen die japanische Reihenvierzylinder-Dominanz zu bestehen, musste man Mut beweisen. Die Ducati 749 S von 2003 war diese Provokation in Metall gegossen. Sie war nicht dazu da, eine Nebenrolle zu spielen, sondern zu beweisen, dass eine radikal andere mechanische Philosophie sowohl auf der Straße als auch auf der Rennstrecke mithalten konnte.

Unter ihrer straffen Verkleidung schlägt das Herz dieser Italienerin im Takt eines 748 cm³ großen Testastretta-V2, einer deutlichen Weiterentwicklung, der 103 Pferdestärken bei 10000 U/min entlockt werden. Die rohen Zahlen, 77 Nm Drehmoment bei 8500 U/min, mögen im Vergleich zu einer GSX-R 750 der damaligen Zeit bescheiden erscheinen. Aber das ist kein Mangel, sondern eine bewusste Entscheidung. Dieser Motor fordert Engagement, man muss ihn in die Höhe drehen, damit er seine raue Symphonie und seinen direkten Schub entfaltet, ein Gefühl, das viel organischer und brutaler ist als die aseptische Linearität ihrer Konkurrenten. Um eine Ducati 749 S zu fahren, muss man sie so akzeptieren, wie sie ist: eine Präzisionswaffe, die Vorhersage und die Aufrechterhaltung der Drehzahlen belohnt.
Und gerade um diese Energie zu kanalisieren, verzichtet die S-Version nicht am Equipment. Man ist eindeutig auf einer Basis nahe am Werk. Die Showa-Upside-Down-Gabel mit 43 mm Durchmesser, der Hinterrad-Dämpfer der gleichen Marke, der radiale Hauptzylinder und die Vierkolben-Bremssättel formen ein Chassis von atemberaubender Klarheit. Mit einem angegebenen Trockengewicht von 199 kg und einem Radstand von 1420 mm vermittelt sie am Lenker Informationen von absoluter Reinheit. Die Strenge des Fachwerks und die engagierte Fahrposition (Sattelhöhe 780 mm) machen sie zu einer anspruchsvollen Maschine, die keine Ungenauigkeiten verzeiht, aber jeden engen Kurvenradius in eine Übung reiner mechanischer Befriedigung verwandelt.
Also, für wen ist dieses Ducati 749 S-Motorrad heute gedacht, besonders wenn man nach einer Gelegenheit sucht? Sicherlich nicht für Anfänger oder für Reisende, die Komfort suchen. Es ist das ideale Mount für den aufgeklärten Streckenrennfahrer oder den Liebhaber klassischer Sportmotorräder, für den, der ein rohes Fahrerlebnis sucht, das von Emotionen geprägt ist, weit entfernt von der allgegenwärtigen elektronischen Assistenz der heutigen Zeit. Ihr 15,5-Liter-Tank erinnert daran, dass sie für intensive Sessions und nicht für lange Touren gemacht ist. Die Modelle von 2004 bis 2006 haben das Konzept verfeinert, aber die Essenz bleibt gleich.
Beim Durchsehen der technischen Datenblätter der Ducati 749 S aus dieser Zeit versteht man, dass sie nie versucht hat, die stärkste oder die einfachste zu sein. Sie war ein Manifest, ein Beweis dafür, dass Charakter und Engagement ebenso wichtig waren wie die Rundenzeit. Heute repräsentiert sie ein Segment reiner Sportmotorräder, das heute verschwunden ist, eine Goldene Gelegenheit für alle, die eine Motorradgeschichte erleben wollen, anstatt sie nur zu ertragen. Ein Test der Ducati 749 S ist eine Lektion: Manchmal bedeutet es, weniger Leistung, aber mehr Seele zu haben, das ist die wahre Leistung.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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