Schlüsselleistung

180 ch
Leistung
🔧
998 cc
Hubraum
🏎️
300 km/h
Höchstgeschwindigkeit
💺
845 mm
Sitzhöhe
17.0 L
Tankinhalt
💰
15 499 €
Neupreis
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Technische Daten

Motor

Hubraum
998 cc
Leistung
180.0 ch @ 12250 tr/min (132.4 kW)
Drehmoment
114.7 Nm @ 10000 tr/min
Motortyp
4 cylindres en V à 65°, 4 temps
Kühlung
liquide
Verdichtungsverhältnis
13 : 1
Bohrung × Hub
78 x 52.3 mm
Ventile/Zylinder
4
Nockenwellen
2 ACT
Kraftstoffsystem
Injection Ø 48 mm

Fahrwerk

Rahmen
Double poutre périmétrique en aluminium
Getriebe
boîte à 6 rapports
Endantrieb
Chaîne
Vorderradaufhängung
Fourche téléhydraulique inversée Ø 43 mm, déb : 120 mm
Hinterradaufhängung
Mono-amortisseur, déb : 130 mm

Bremsen

Vorderradbremse
Freinage 2 disques Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
Hinterradbremse
Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier 2 pistons
Vorderreifen
120/70-17
Hinterreifen
190/55-17

Abmessungen

Sitzhöhe
845.00 mm
Tankinhalt
17.00 L
Trockengewicht
186.00 kg
Neupreis
15 499 €

Übersicht

Als Noale beschließt, mit den Großen zu spielen, macht sie keine halben Sachen. Die RSV4-R des Jahrgangs 2013 mit ihrem APRC-Paket liefert 180 PS aus einem V4 mit 65-Grad-Bankwinkel, der bei 12 250 U/min dreht, mit einer Verdichtung von 13:1 und Kolben, die eine Bohrung von 78 mm bei 52,3 mm Hub bearbeiten. Ein kurzhubiger, nervöser Motor, der sein maximales Drehmoment von 114,7 Nm bei 10 000 U/min entfaltet – weit oberhalb der Drehzahlbereiche, bei denen die meisten Fahrer zu zittern beginnen. Im Vergleich zu einer Ducati 1199 Panigale oder einer BMW S1000RR der gleichen Ära setzt die RSV4 weder auf Hubraumvorteile noch auf technologische Überbietung um ihrer selbst willen: Sie setzt auf Stimmigkeit.

Aprilia RSV4-R 1000 APRC ABS

Was zunächst auffällt, ist die Dimension. 186 kg trocken für eine Sportlerin dieses Kalibers ist eine Zahl, die Respekt einflößt – erst recht, wenn man weiß, dass die APRC-Version dank leichterer Felgen und überarbeitetem Auspuff zwei weitere Kilogramm gegenüber den Vorgängerversionen einsparen konnte. Der doppelte Aluminium-Perimeter-Rahmen umschließt diesen kompakten Block mit einer Präzision, die auf der Rennstrecke sofort spürbar ist, wo die Lenkung ohne Unschärfe oder Kompromisse reagiert. Die 43-mm-Upside-down-Gabel und der Mono-Dämpfer mit 130 mm Federweg leisten gute Arbeit, ohne Schwächen eines Fahrwerks kompensieren zu müssen, das keine hat. Die Sitzhöhe von 845 mm erfordert ein gutes Körpermanagement; Einsteiger werden hier nicht fündig werden – und das ist gut so für alle Beteiligten.

Das APRC ist der Bereich, in dem die R-Version von 2013 wirklich eine andere Dimension erreicht. Lange Zeit den hochklassigen Factory-Versionen vorbehalten, umfasst dieses elektronische Paket vier Module, die das Motorrad in ein konfigurierbares Werkzeug verwandeln. Das ATC, die Traktionskontrolle mit acht Positionen, speichert sogar das Verhalten in Abhängigkeit vom montierten Reifen – das ist kein Prospektgimmick, sondern eine echte Drehmomentverwaltungslogik. Das AWC, der einstellbare Wheelie-Controller, ermöglicht die volle Ausnutzung der Beschleunigung ohne Energieverlust durch unkontrollierte Stoppies auf dem Vorderrad. Das ALC, die Anfahrhilfe in drei Stufen, macht jede Boxenausfahrt zu einer kalibrierten Erfahrung. Und der AQS, der integrierte Quickshifter, eliminiert die Kupplung beim Schalten – was bei 12 000 U/min kein Luxus ist.

Aprilia RSV4-R 1000 APRC ABS

Die Getriebeabstufung wurde für diese Version auf den ersten drei Gängen ebenfalls enger gesetzt, was die Reaktionsfähigkeit beim Herausbeschleunigen aus langsamen Kurven verbessert und das Motorrad in technischen Passagen noch effizienter macht. Der 17-Liter-Tank bietet eine ordentliche Reichweite, ohne die Maschine unnötig zu beschweren. Die beiden vorderen 320-mm-Scheiben mit radialen Vierkolben-Sätteln beißen stark und progressiv an; die hintere Bremse mit ihrer einzelnen 220-mm-Scheibe dient der Feinjustierung der Linie, nicht ernsthaftem Verzögern.

Mit 15 499 Euro zum Zeitpunkt der Markteinführung positionierte sich die RSV4-R APRC ABS als ernsthafte Alternative zu den germanischen Reihenvierzylindern und den Bolognesen Raketen – ohne die Komfortkompromisse der Ersteren und ohne das bisweilen unberechenbare Temperament der Letzteren. Es ist ein Motorrad für erfahrene Streckenpiloten und ambitionierte Wochenend-Sportler, die ihr eigenes Niveau kennen – eine Maschine, die Ungenauigkeiten nicht verzeiht, aber jene großzügig belohnt, die sich die Zeit nehmen, sie zu verstehen. Die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h ist kein Verkaufsargument: Sie ist schlicht die logische Konsequenz all dessen, was ihr vorausgeht.

Serienausstattung

  • Assistance au freinage : ABS Bosch 9MP

Praktische Infos

  • La moto est accessible aux permis : A

Indikatoren & Einordnung

🔧
Hubraumleistung
177.9 ch/L
In der Kategorie Sport · Hubraum 499-1996cc (3679 verglichene Motorräder)
Leistung 178 ch Top 26%
50 ch Median 131 ch 212 ch

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