Schlüsselleistung

184 ch
Leistung
🔧
998 cc
Hubraum
🏎️
305 km/h
Höchstgeschwindigkeit
💺
845 mm
Sitzhöhe
18.5 L
Tankinhalt
💰
19 499 €
Neupreis
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Technische Daten

Motor

Hubraum
998 cc
Leistung
184.0 ch @ 12500 tr/min (135.3 kW)
Drehmoment
116.7 Nm @ 10500 tr/min
Motortyp
4 cylindres en V à 65°, 4 temps
Kühlung
liquide
Verdichtungsverhältnis
13 : 1
Bohrung × Hub
78 x 52.3 mm
Ventile/Zylinder
4
Nockenwellen
2 ACT
Kraftstoffsystem
Injection Ø 48 mm

Fahrwerk

Rahmen
Double poutre périmétrique en aluminium
Getriebe
boîte à 6 rapports
Endantrieb
Chaîne
Vorderradaufhängung
Fourche téléhydraulique Öhlins inversée 43 mm, déb : 120 mm
Hinterradaufhängung
Mono-amortisseur, déb : 130 mm

Bremsen

Vorderradbremse
Freinage 2 disques Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
Hinterradbremse
Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier simple piston
Vorderreifen
120/70-17
Hinterreifen
200/55-17

Abmessungen

Sitzhöhe
845.00 mm
Tankinhalt
18.50 L
Trockengewicht
181.00 kg
Neupreis
19 499 €

Übersicht

Motorrad: Aprilia RSV4 1000 FACTORY APRC ABS (2013)

Aprilia RSV4 1000 FACTORY APRC ABS

Als Noale beschloss, ein Straßenmotorrad aus einer Superbike-Tabula rasa zu bauen, entstand die RSV4. Zwei Weltmeistertitel später, 2010 und 2012, ging es nicht mehr darum, ob der 65-Grad-V4 von Aprilia mit den Besten mithalten konnte, sondern wie weit er gehen konnte. Für 2013 lautet die Antwort auf einige wenige, gut gewählte Zahlen: 184 PS bei 12.500 U/min, 116,7 Nm bei 10.500 U/min und ein Trockengewicht von 181 Kilogramm. All das für 19.499 Euro, also der Eintrittspreis in eine Kategorie, in der die S 1000 RR von BMW und die ZX-10R von Kawasaki ohne Kompromisse aneinanderstoßen.

Dieses Factory APRC ABS Modell ist nicht nur ein neuer Anstrich. Der Motor atmet besser dank eines überarbeiteten Auspuffsystems, und die elektronische Mapping wurde so angepasst, dass sie im Vergleich zur vorherigen Version vier zusätzliche Pferdchen liefert. Das ist eine solche Kleinigkeit, die auf der Rennstrecke zählt, wo jede Drehzahl zählt und der italienische V4 auf eine Weise singt, die japanische Reihenvierzylinder einfach nicht imitieren können. Die größte Neuerung ist das Bosch 9MP ABS, gerade mal zwei Kilogramm schwer, abschaltbar, mit drei Sensibilitätsstufen von reinem Streckenmodus bis zur Regen-Einstellung für rutschige Bedingungen. Die Factory schließt damit auf die CBR 1000 RR, die Ducati 1199 Panigale und einige andere im Club der Hypersportler ein, die endlich akzeptieren, dass aktive Sicherheit nicht nur für Touristen reserviert ist.

Um dieses ABS unterzubringen, ohne die Reichweite zu beeinträchtigen, hat Aprilia den Tank neu gestaltet, der von 17 auf 18,5 Liter wächst. Ein kleiner ergonomischer Bonus, mit einem leicht abgesenkten Sitz bei 845 mm, was sportlich bleibt, aber für durchschnittliche Größen nicht gerade feindselig ist. Diese Anpassungen verwandeln die RSV4 nicht in einen komfortablen GT, da bei uns deutlich. Die Position ist entschieden nach vorne geneigt, und die angekündigten 305 km/h Höchstgeschwindigkeit werden nicht im aufrechten Rücken erreicht.

Was diese Factory wirklich von ihren direkten Konkurrenten unterscheidet, ist die Dichte ihres elektronischen Pakets. Das APRC umfasst eine in acht Stufen einstellbare Traktionskontrolle, eine einstellbare Anti-Wheelie-Kontrolle, eine Launch-Control mit drei Einstellungen und einen Quickshifter für das Hochschalten ohne Kupplungsbetätigung. Jeder dieser Parameter kann frei mit den drei Motormodi und den drei ABS-Stufen kombiniert werden, was theoretisch eine ziemlich atemberaubende Matrix von Einstellungen ergibt. In der Praxis wird ein erfahrener Fahrer schnell davon profitieren. Ein Neuling riskiert, sich in den Menüs zu verlieren, bevor er überhaupt die Pirelli 120/70-17 vorne und 200/55-17 hinten warmgefahren hat.

Das Chassis verdient es, genauer betrachtet zu werden. Das Doppel-Perimeter-Aluminiumrahmen stammt direkt aus der Aprilia 250 Grand Prix Rennserie, achtzehn Weltmeistertitel wurden auf dieser Architektur gebaut. Die 43-mm Öhlins Upside-Down Gabel, der Öhlins Monoshock, die Brembo M430 Monoblock Bremssättel auf 320-mm Scheiben und die Möglichkeit, die Position des Motors im Rahmen zu verstellen: all das bildet eine kohärente Einheit, die den Preis und den Ruf rechtfertigt. Die RSV4 Factory APRC ABS ist kein Motorrad für jedermann. Sie richtet sich an erfahrene Fahrer, die den Kick des Superbike auf der offenen Straße wollen, mit einer Elektronik, die fein genug ist, um sie nicht beim ersten Beschleunigen aus einer langsamen, nassen Kurve umzubringen.

Serienausstattung

  • Assistance au freinage : ABS Bosch 9MP

Praktische Infos

  • La moto est accessible aux permis : A

Indikatoren & Einordnung

🔧
Hubraumleistung
181.9 ch/L
In der Kategorie Sport · Hubraum 499-1996cc (3679 verglichene Motorräder)
Leistung 182 ch Top 23%
50 ch Median 131 ch 212 ch

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