Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 750 cc
- Leistung
- 92.0 ch @ 8750 tr/min (65.9 kW)
- Drehmoment
- 82.0 Nm @ 4500 tr/min
- Motortyp
- V2, four-stroke
- Kühlung
- Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 11.0:1
- Bohrung × Hub
- 92.0 x 56.4 mm (3.6 x 2.2 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection. Integrated engine management system. Electronic fuel injection with ride-by-wire electronic throttle control.
- Steuerung
- Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC)
- Schmierung
- Wet sump.
- Zündung
- Digital electronic, integrated in the fuel injection system.
- Starter
- Electric
Fahrwerk
- Rahmen
- Modular steel trellis secured to aluminium side plates by high strength bolts. Detachable rear frame.
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Kupplung
- Hydraulically operated multi-plate wet clutch.
- Vorderradaufhängung
- 43 mm upside-down fork. 160 mm wheel travel.
- Hinterradaufhängung
- Aluminium alloy swingarm Gas-operated shock absorber with piggy back, with adjustable spring preload and compression and rebound damping. Wheel travel 160 mm
- Federweg vorne
- 160 mm (6.3 inches)
- Federweg hinten
- 160 mm (6.3 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Double disc. Bremo
- Hinterradbremse
- Single disc. Bremo
- Vorderreifen
- 120/70-17.
- Vorderreifendruck
- 2.30 bar
- Hinterreifen
- 180/55-17.
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 870.00 mm
- Radstand
- 1505.00 mm
- Länge
- 2216.00 mm
- Breite
- 905.00 mm
- Höhe
- 1185.00 mm
- Tankinhalt
- 12.00 L
- Gewicht
- 210.00 kg
- Trockengewicht
- 185.00 kg
- Neupreis
- 8 999 €
Übersicht
Wenn Aprilia das Etikett „Factory“ auf ein Motorrad klebt, ist die Botschaft klar: es ist nicht mehr ganz dasselbe Motorrad. Die Rezeptur gilt seit Jahren für die RSV4, die Tuono R und jetzt für den Supermotard des Hauses. Die Aprilia Dorsoduro 750 Factory geht daher durch die Vorbereitung, und das Ergebnis verdient es, ernsthaft betrachtet zu werden.

Erstes unterscheidungswürdiges Zeichen, das aus zehn Metern sichtbar ist: das rot lackierte Stahlrohrrahmen, der sich wie eine Vene unter der Haut durch die schwarze Karosserie bohrt. Dieses modulare Stahlgitter, verbunden mit Aluminium-Seitenplatten und einem abkoppelbaren Unterrahmen, ist nicht nur ästhetisch. Es ist die Wirbelsäule einer Maschine, die 185 kg Trockengewicht und 92 PS bei 8750 U/min beansprucht. Das Leistungsgewicht ist ernst zu nehmen, und auf offener Straße antwortet der 749-ccm-V-Twin mit einem Drehmoment von 82 Nm ab 4500 U/min. Man ist nicht im Register der KTM 990 SMT oder der Husqvarna 701 – die Dorsoduro spielt in einer anderen Kategorie, in der derer der mittelgroßen Supermotards mit ausgeprägtem Charakter.
Die Carbon-Teile kennzeichnen die Zugehörigkeit zum Factory-Club: Kotflügel vorne, seitliche Verkleidungen, Tankverkleidung. Es ist leicht, edel und rechtfertigt einen Teil der 800 Euro Differenz zum Basismodell, das für diese Ausführung mit 8999 Euro ausgewiesen wird. Bei den Federungen muss man ehrlich sein: die Bezeichnung „Factory“ ließ Öhlins-Federungen erwarten, wie sie bei anderen Modellen des Herstellers aus Noale zu finden sind. Das ist nicht der Fall. Die Upside-Down-Gabel mit 43 mm und der separat ventilierte Stoßdämpfer stammen aus einer anderen Quelle, aber ihre vollständige Verstellbarkeit – Vorspannung, Kompression, Ausdehnung mit 160 mm Federweg an beiden Enden – gleicht das Fehlen des schwedischen Labels weitgehend aus. Die Standardversion profitiert nicht von diesen Anpassungen: es ist ein konkreter Unterschied, kein kosmetischer.
Die Bremsanlage hingegen bedarf keiner Diskussion. Die Scheibenbremsen mit Blütenblattform werden von radialen Brembo-Sätteln mit vier Kolben angegriffen, eine Ausstattung, die einige serienmäßige Sportmotorräder noch nicht bieten können. Die Ride-by-Wire-Technologie mit dreifacher Einspritzkennlinie ermöglicht es, den Charakter des Zweizylinders je nach Stimmung oder Bedingungen zu modulieren. Drei Modi, drei Persönlichkeiten: das Motorrad ist nicht monolithisch. Bei 200 km/h Höchstgeschwindigkeit wird niemand mit diesem Supermotard auf die Rennstrecke gehen, aber auf einer kurvenreichen Landstraße oder in der Stadt zeigt sich die Aprilia Dorsoduro 750 Factory 2012 in ihrem Bereich furchtlos effektiv.
Die Zielgruppe ist eindeutig die des erfahrenen Fahrers, der ein Motorrad sucht, das sowohl für den täglichen Gebrauch geeignet ist als auch in der Lage ist, Adrenalin in Kurven zu erzeugen. Der hohe Sitz mit 870 mm filtert die bescheidensten Größen aus, und die 210 kg voller Tanks verzeihen keine Ungeschicklichkeiten bei niedrigen Geschwindigkeiten. Es ist kein Anfängermotorrad. Wer jedoch auf dem Gebrauchtmarkt einen gebrauchten Aprilia Dorsoduro 750 Factory sucht, hat ein stimmiges Angebot: ein gut geborenes Motorrad mit einer technischen Ausstattung, die wenig gealtert ist, in einem noch spärlich besiedelten Supermotard-Straßenbereich. Der 12-Liter-Tank erinnert jedoch daran, dass große Entfernungen nicht seine erste Berufung sind, und dass er dynamische Morgenstunden den Querfahrten durch Departements vorzieht.
Praktische Infos
- Moto bridable à 34 ch pour l'ancien permis A MTT1 - pas garanti pour le permis A2
- La moto est accessible aux permis : A, A (MTT1)
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