Schlüsselleistung

223 ch
Leistung
🔧
998 cc
Hubraum
🏎️
310 km/h
Höchstgeschwindigkeit
23.0 L
Tankinhalt
💰
100 000 €
Neupreis
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Technische Daten

Changements 2011 2010
Leistung
228.0 ch @ 15000 tr/min (167.7 kW) 223.0 ch @ 14000 tr/min (164.0 kW)
Verdichtungsverhältnis
14.5 : 1 12.7:1
Vorderradaufhängung
Fourche téléhydraulique inversée Öhlins TTR Ø 43 mm, déb : 120 mm Fourche téléhydraulique inversée Öhlins TTX36 Ø 43 mm, déb : 120 mm
Hinterradaufhängung
Monoamortisseur Öhlins RSP40, déb : 120 mm Monoamortisseur Öhlins TTX25, déb : 120 mm
Vorderradbremse
Freinage 2 disques Ø 316 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons Freinage 2 disques Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
Hinterradbremse
Freinage 1 disque Ø 218 mm, étrier 2 pistons Freinage 1 disque Ø 203 mm, étrier simple piston
Vorderreifen
120/75-17 120/70-17

Motor

Hubraum
998 cc
Leistung
223.0 ch @ 14000 tr/min (164.0 kW)
Motortyp
4 cylindres en ligne, 4 temps
Kühlung
liquide
Verdichtungsverhältnis
12.7:1
Bohrung × Hub
78 x 52.2 mm
Ventile/Zylinder
4
Nockenwellen
2 ACT
Kraftstoffsystem
Injection Ø 45 mm

Fahrwerk

Rahmen
Deltabox en aluminium
Getriebe
boîte à 6 rapports
Endantrieb
Chaîne
Vorderradaufhängung
Fourche téléhydraulique inversée Öhlins TTX36 Ø 43 mm, déb : 120 mm
Hinterradaufhängung
Monoamortisseur Öhlins TTX25, déb : 120 mm

Bremsen

Vorderradbremse
Freinage 2 disques Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
Hinterradbremse
Freinage 1 disque Ø 203 mm, étrier simple piston
Vorderreifen
120/70-17
Hinterreifen
190/65-17

Abmessungen

Tankinhalt
23.00 L
Trockengewicht
159.00 kg
Neupreis
100 000 €

Übersicht

Motorrad: Yamaha YZF-R1 1000 Factory SUPERBIKE (2010)

Yamaha YZF-R1 1000 Factory SUPERBIKE

Wer hätte in den frühen 2010er-Jahren gewettet, dass eine Serienmaschine sich in ein solches Kriegspferd verwandeln könnte? Die Yamaha YZF-R1 Factory dieser Zeit ist keine einfache Weiterentwicklung, sondern eine Transfiguration. Sie kommt mit dem Titel des SBK-Weltmeisters 2009, aber Ben Spies ist in die MotoGP-Welt gewechselt. Um sie zu verteidigen, stellt Yamaha schwere Geschütze auf: Cal Crutchlow, frischgebackener Supersport-Champion, und James Toseland, ehemaliger SBK-König. Die Botschaft ist klar, die Absicht bleibt kriegerisch.

Visuell setzt sie auf aggressive Zurückhaltung mit ihrem Sterilgarda-Farbdesign und einem neu gestalteten Unterteil. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, unter dieser vollständig aus Kohlefaser gefertigten Verkleidung verbirgt sich eine tiefgreifende Überarbeitung. Der Tank ist unter den Sitz gewandert, um die Massen zu zentralisieren, und schafft Platz für eine Elektronik, die einem Raumschiff würdig ist. Es handelt sich hier um ein Motorsteuerungs-System, das Traktionskontrolle und Mapping in Abhängigkeit von der Strecke, dem Wetter oder sogar einem GPS-Signal anpasst. Der linke Lenkerhandhebel wird zu einem Steuerungspult mit kontrolliertem Start und einer Standbegrenzerfunktion. Das Zeitalter des reinen Fahrgefühls weicht der eingebauten Intelligenz.

Und der Motor in all dem? Der 998 cm³-Reihenvierzylinder erhält eine Schockbehandlung. Zwischen den überarbeiteten Nockenwellen, der optimierten Ansaugung und dem Akrapovic-Auspuff gibt er nun mehr als 220 PS bei 14.000 U/min ab, was einen erheblichen Gewinn gegenüber der Straßenversion darstellt. Die maximale Drehzahl nähert sich 15.000 Umdrehungen. Die rohe Leistung, die zwar etwas hinter der kühnen Aprilia RSV4 der damaligen Zeit zurückbleibt, wird durch eine bereits sehr feine Elektronik kanalisiert. Um diese Raserei zu kühlen, hat Yamaha einen übergroßen Kühler angebracht, dessen alleiniger Preis gegen ein kleines, gebrauchtes Sportmotorrad eingetauscht werden könnte.

Das Chassis ist eine Lektion in Sachen Rennsport. Nur das originale Deltabox-Rahmen wird beibehalten, da dies von der Rennregulierung gefordert wird. Alles andere wird durch absolute Spitzenklasse ersetzt. Der Schwingarm gewinnt 15 % Steifigkeit. Die Öhlins-Gabel und der Dämpfer stammen direkt von Valentinos Rossis MotoGP M1. Brembo-Monoblock-Bremssättel mit radialer Befestigung werden auf gefrästen Halterungen mit Schnellkupplungen montiert. Alles auf Magnesiumfelgen mit einer überraschenden Leichtigkeit von 16,5 Zoll. Das Ergebnis? Ein angegebenes Trockengewicht von 159 kg, extreme Aggressivität und ein überraschendes Detail für ein solches Rennmonster: Sie behält ihren Elektrostarter. Ein amüsantes Paradoxon auf einer Maschine, die nur ein Publikum von erfahrenen Fahrern oder wohlhabenden Sammlern hat, die bereit sind, das Äquivalent von 100.000 Euro für diese außergewöhnliche Superbike auszugeben.

Diese R1 Factory ist mehr als ein Motorrad, sie ist eine Aussage. Sie markiert eine Ära, in der die Renntechnologie begann, verrückt kompliziert zu werden, während sie immer noch eine außergewöhnliche Portion… Mut von den Fahrern verlangte. Sie ist nicht die stärkste in ihrem Segment, aber wahrscheinlich eine der ausgereiftesten und intelligentesten ihrer Generation. Ein Präzisionswerkzeug, das für die Straße viel zu radikal ist, aber ein Kapitel der Geschichte auf der Rennstrecke schreibt.

Indikatoren & Einordnung

🔧
Hubraumleistung
220.3 ch/L
In der Kategorie Sport · Hubraum 499-1996cc (3553 verglichene Motorräder)
Leistung 220 ch Top 2%
50 ch Median 130 ch 212 ch

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