Schlüsselleistung
Technische Daten
- Neupreis
- 11 199 € → 11 299 €
Motor
- Hubraum
- 889 cc
- Leistung
- 119.0 ch @ 10000 tr/min (87.5 kW)
- Drehmoment
- 93.2 Nm @ 7000 tr/min
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.5 : 1
- Bohrung × Hub
- 78 x 62.1 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- périmétrique en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée réglable de 41 mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 122 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 298 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 245 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Hinterreifen
- 180/55-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 825.00 mm
- Tankinhalt
- 14.00 L
- Gewicht
- 193.00 kg
- Neupreis
- 11 299 €
Übersicht
Stellen Sie sich vor: Sie setzen den Fuß auf die linke Fußraste, suchen den Schalthebel – und da ist nichts. Willkommen in der Welt der Yamaha MT-09 Y-AMT 2024, dem ersten Motorrad der Baureihe, das den Schalthebel gegen ein elektronisches Gehirn eintauscht. Das Prinzip ist einfach. Yamaha hat eine Reihe von Sensoren und Elektromotoren auf das bestehende 6-Gang-Getriebe aufgesetzt, um Kupplung und Gangwechsel ohne Zutun des linken Fußes zu steuern. Es handelt sich nicht um ein Automatikgetriebe mit Drehmomentwandler, sondern um ein mechanisches Getriebe mit elektronischer Steuerung. Der Unterschied ist wichtig, denn die Mechanik bleibt identisch mit der der klassischen MT-09: Der Dreizylinder CP3 mit 889 cm3 leistet weiterhin 119 PS bei 10 000 U/min und 93,2 Nm Drehmoment bei 7 000 U/min. Unter der Haube ändert sich nichts, aber die Art, diese Leistung abzurufen, ändert sich grundlegend.

Drei Betriebsmodi stehen dem Fahrer zur Verfügung. Der Modus M verwandelt zwei Wippen an der linken Armatur in einen Gangwähler: Der Daumen schaltet hoch, der Zeigefinger runter, und das System erledigt den Rest mit einer Geschwindigkeit, die einen herkömmlichen Quickshifter wie ein altes rostiges Seilzugsystem aussehen lässt. Die Modi D und D+ überlassen der Maschine die Entscheidung, wann geschaltet wird. Der erste setzt auf Geschmeidigkeit, ideal für den Stadtverkehr oder gemütliches Cruisen. Der zweite dreht die Gänge höher aus, bevor der nächste eingelegt wird – für alle, die den Dreizylinder gerne in hohen Drehzahlen brüllen hören. Auf dem Papier ist der Vorteil konkret: Der linke Fuß verlässt die Fußraste nicht mehr, selbst bei aggressiver Fahrweise in engen Kurven. Für einen schnellen Fahrer ist das ein zusätzlicher Stützpunkt, der den Unterschied ausmachen kann.
Die mechanische Basis bleibt das, was den Ruf der MT-09 seit ihrer Einführung begründet hat. Der Aluminium-Perimeterrahmen bändigt die 193 kg fahrfertig mit Autorität, die 41-mm-Upside-down-Gabel und das Zentralfederbein bieten vernünftige Federwege von 130 und 122 mm, und die Bremsanlage mit zwei 298-mm-Scheiben vorn und radial montierten Vierkolben-Sätteln erledigt ihre Aufgabe. Die Bereifung in 120/70-17 und 180/55-17 vervollständigt ein Paket, das nicht die Präzision eines Supersportlers anstrebt, sondern auf puren Fahrspaß auf der Straße abzielt. Gegenüber einer Triumph Street Triple RS oder einer Kawasaki Z900 spielt die MT-09 Y-AMT eine Karte aus, die in diesem Segment sonst niemand bietet: die Kupplungsbedienung eliminieren, um die Aufmerksamkeit ganz auf die Linienwahl zu lenken.

Yamaha hat bei der begleitenden Elektronik nicht gespart. Fünf Fahrmodi, Trägheitsplattform, schräglagenabhängiges ABS und Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle, Tempomat – alles konfigurierbar über ein Smartphone, das mit dem 5-Zoll-TFT-Farbdisplay verbunden wird. Die Y-AMT-Version fügt ein schlüsselloses Startsystem hinzu, ein kleiner, aber willkommener Komfort. Man darf sich allerdings fragen, ob diese Anhäufung von Assistenzsystemen nicht am Ende den rohen Charakter verwässert, der den ursprünglichen Erfolg der MT-09 ausmachte. Der Roadster, der dafür geboren wurde, die Eingeweide durchzuschütteln, verwandelt sich schrittweise in ein Technologie-Konzentrat.
Bleibt die Preisfrage. Mit 11 299 Euro kostet die MT-09 Y-AMT nur 500 Euro mehr als die Standardversion, schlüsselloses System inklusive. Das ist ein überschaubarer Aufpreis für eine Technologie, die sowohl Stadtfahrer ansprechen könnte, die das ewige Kuppeln im Stau leid sind, als auch erfahrene Piloten, die einen Vorteil bei sportlicher Fahrweise suchen. Die Maschine wird auch in einer auf A2 gedrosselten Version erhältlich sein, was sie für Führerscheinneulinge zugänglich macht. Yamaha setzt klar auf die Demokratisierung dieser assistierten Schaltung, und der moderate Preis zeigt, dass die Marke überzeugen will – nicht bloß beeindrucken. Der 14-Liter-Tank wird lange Etappen einschränken, aber die MT-09 hat nie behauptet, eine Reiseenduro zu sein. Sie bleibt eine Maschine für Emotionen, die nun anbietet, diese Emotionen auf eine andere Art zu erleben.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
- Nombre de mode de conduite : 5
- Taille de l'écran TFT couleur : 12,70 cm / 5 pouces
- Jantes aluminium
- Indicateur de vitesse engagée
- Régulateur de vitesse
- Boîte automatique
- Bluetooth
- Prise USB
- Démarrage sans clé
- Contrôle de traction
- Contrôle anti wheeling
- Jantes forgées
- Contrôle de glisse
- Embrayage anti-dribble
- Repose-pieds réglables
- Contrôle du frein moteur
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
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