Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 689 cc
- Leistung
- 73.0 ch @ 8750 tr/min (53.7 kW)
- Drehmoment
- 66.7 Nm @ 6500 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.5 : 1
- Bohrung × Hub
- 80 x 68.6 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- type Diamant en tubes d'acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléscopique Ø 41 mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 130 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 298 mm, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 245 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.25 bar
- Hinterreifen
- 180/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 805.00 mm
- Tankinhalt
- 14.00 L
- Gewicht
- 184.00 kg
- Neupreis
- 7 599 €
Übersicht
Sie dachten, Ihre Wahl wäre getroffen, und dann stellt Sie der Yamaha-Katalog vor ein unerwartetes Dilemma. Zwei MT-07 stehen nun in der Preisliste: die frisch aktualisierte Standardversion und diese Pure-Variante, die bewusst auf Purismus setzt. Gleiche aggressive Silhouette, gleicher Reihenzweizylinder mit 689 cc, gleiche 73 PS bei 8 750 U/min und 66,7 Nm Drehmoment bei 6 500 Touren. Auf dem Papier sucht man den Unterschied. Er versteckt sich in den Details – und vor allem im Preis.

Die MT-07 Pure übernimmt in Wirklichkeit die Basis der vorherigen Generation, die zwischen 2020 und 2022 vermarktet wurde. Yamaha hat die Mechanik unangetastet gelassen, den Diamantrahmen aus Stahlrohren, die Federung mit 41-mm-Gabel und Mono-Federbein, die jeweils 130 mm Federweg bieten. Auch bei der Bremsanlage hat sich nichts verändert: Doppelscheibe mit 298 mm vorn mit Vierkolben-Bremssätteln, Einzelscheibe mit 245 mm hinten. Dafür bleibt die Instrumentierung beim LCD-Display, während die Standardversion auf ein Farb-TFT umsteigt, der optionale Quickshifter entfällt aus dem Programm, und die Farbpalette beschränkt sich auf ein schlichtes Schwarz. Der Gewinn? 400 Euro auf der Rechnung, womit der Endpreis auf 7 599 Euro sinkt. Genug, um sich von der Differenz einen ordentlichen Helm zu leisten.
Was diese Pure interessant macht, ist genau das, was sie an Bord zu nehmen verweigert. Keine Traktionskontrolle, keine verschiedenen Fahrmodi, keine Bluetooth-Konnektivität. ABS und elektronische Einspritzung bilden die einzigen Zugeständnisse an die moderne Elektronik. Für einen A2-Führerschein ist das eine absolut vertretbare Wahl. Der CP2-Twin von Yamaha brauchte nie elektronische Assistenzsysteme, um zu überzeugen: Sein großzügiger Charakter im mittleren Drehzahlbereich und seine natürliche Geschmeidigkeit reichen aus, um einem Fahranfänger Vertrauen zu geben und gleichzeitig einen erfahreneren Piloten zu unterhalten. Mit 184 kg fahrfertig, einer Sitzhöhe von 805 mm und einem 14-Liter-Tank bleibt die Maschine ein Musterbeispiel an Kompaktheit im Segment. Gegenüber einer Kawasaki Z650 oder einer Suzuki SV650 behält sie den Vorteil der Leichtigkeit und jene Agilität beim Einlenken, die ihren Ruf begründet haben.
Man könnte am Hinterreifen in 180/55-17 Anstoß nehmen, etwas breit für die verfügbaren 73 PS. Ein 160er hätte das Motorrad in Kurven vermutlich noch verspielter gemacht. Die Federelemente, auf vielseitigen Einsatz abgestimmt, zeigen ihre Grenzen auf schlechten Straßen oder bei sportlicher Gangart auf der Rennstrecke. Das ist der Kompromiss, der seit den Anfängen der MT-07 akzeptiert wird, und diese Pure ändert daran nichts. Die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h liegt ohne Überraschung im Segmentdurchschnitt.
Yamaha wendet hier ein Rezept an, das BMW mit der R nineT Pure erprobt hatte: eine bewusst vereinfachte Version anbieten, um die Kundschaft nach unten hin zu erweitern. Die Strategie ergibt Sinn auf einem Markt, auf dem die Einstiegspreise stetig steigen. Die Standard-MT-07 ist im Laufe eines Jahrzehnts um mehrere hundert Euro teurer geworden, und diese Pure-Variante bietet einen vernünftigeren Zugang zu einem Twin, der nach wie vor eines der besten Preis-Spaß-Verhältnisse auf dem Markt darstellt. Wer auf TFT und Quickshifter pfeift, macht mit ihr schlicht das beste Geschäft im Yamaha-Katalog.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
- Indicateur de vitesse engagée
- Bluetooth
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
Bewertungen & Kommentare
Noch keine Bewertungen. Seien Sie der Erste!