Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 1215 cc
- Leistung
- 139.0 ch @ 9300 tr/min (102.2 kW)
- Drehmoment
- 122.6 Nm @ 6200 tr/min
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11 : 1
- Bohrung × Hub
- 85 x 71.4 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
- Starter
- électrique
Fahrwerk
- Rahmen
- Treillis en tubes d'acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Cardan
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée WP Ø 48 mm, déb : 190 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 193 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 305 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 282 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-19
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 837.00 mm
- Sitztyp
- Selle biplaces
- Tankinhalt
- 20.00 L
- Trockengewicht
- 244.00 kg
- Neupreis
- 15 400 €
Übersicht
Wer hat gesagt, dass ein Maxi-Trail zwangsläufig mit zwei Reihenmotoren oder V-Motoren brüllen muss? Mit der Einführung ihres Tiger 1200 Explorer hat Triumph das Gegenteil bewirkt, mit einer Rezeptur, die ihm am Herzen liegt: dem unverzichtbaren Dreizylinder. Das ist weit entfernt vom ersten Tiger 900 der 90er Jahre, dieser große Tourenmotorrad von 2017 bekennt sich voll und ganz zu seinem Status als Maschine zum Verschlucken von Asphalt, auch wenn sein Name entferntere Horizonte suggeriert.

Visuell sucht der Explorer nicht den einfachen Reiz. Es ist ein imposantes Tier mit einem ausgeprägten Charakter, das seine 244 Kilo Trockengewicht ohne Komplex zeigt. Die optischen Änderungen sind dezent – Felgen, Auspuff, Spiegel – außer im Bereich des Armaturenbretts, das endlich mit der üblichen Triumph-Platine bricht, um einen kriegerischeren und moderneren digitalen Look anzunehmen. Eine willkommene Entwicklung.
Das Herz der Maschine ist natürlich dieser 1215 cm³-Dreizylinder, eine Rarität in der Welt der großen Trails. Mit 139 Pferdestärken und einem Drehmoment von 122,6 Nm, das relativ früh im Drehzahlbereich verfügbar ist, liefert er eine lineare und sonore Zähigkeit, die die Engländerin deutlich von ihren deutschen oder japanischen Konkurrenten unterscheidet. Die Kardanwelle in einem Monoshock-Hinterrad verleiht ihr eine Prise mechanischer Raffinesse, ideal für lange Reisen.
Aber wo diese Generation einen echten Fortschritt macht, ist in ihrem elektronischen Ansatz. Die Basisversion XR, die zu einem Preis von 15.400 Euro angeboten wird, wirkt etwas wie ein Köder, mit ihren zwei Fahrmodi (Straße und Regen) und ihrem Basisfahrrad-ABS. Um das wahre Arsenal zu nutzen – semi-aktive Fahrwerke, Tempomat, kurvenabhängiges ABS, mehrere Hilfen – muss man sich die Ausführungen XRx oder XRt ansehen. Eine klassische Vertriebsstrategie, die jedoch frustrieren kann, da das Gewicht und die Größe gerade diese Fahrhilfen erfordern.
Letztendlich richtet sich der Tiger 1200 Explorer XR an den anspruchsvollen Reisenden, der eine Alternative zum dominanten Zweizylinder sucht. Sein Dreizylindermotor ist ein echter Erfolg, sein Fahrgestell ist ausbalanciert, aber man muss das Budget haben, um auf die gut ausgestatteten Versionen zuzugreifen, die ihm sein volles Potenzial verleihen. Im Vergleich zu einer BMW R 1200 GS oder einer Yamaha Super Ténéré bietet sie eine andere Persönlichkeit und Musikalität. Das ist ihr Hauptvorteil, und für manche wird das ein ausreichender Grund sein.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS désactivable
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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