Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 1200 cc
- Leistung
- 105.0 ch @ 7750 tr/min (77.2 kW)
- Drehmoment
- 112.0 Nm @ 4250 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en ligne, 4 temps, calé à 270°
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12.1 : 1
- Bohrung × Hub
- 97.6 x 80 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 1 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
- Starter
- électrique
- Euro-Norm
- Euro 5+
Fahrwerk
- Rahmen
- Structure en tubes d'acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 43 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- 2 amortisseurs latéraux Öhlins, déb : 123 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Brembo Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons (Stylema monobloc)
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Nissin Ø 220 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 160/60-17
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 810.00 mm
- Sitztyp
- Selle biplaces
- Tankinhalt
- 14.50 L
- Gewicht
- 217.00 kg
- Neupreis
- 17 995 €
Übersicht
Motorrad: Triumph Speed Twin 1200 Café Racer Edition (2026)

Vergessen Sie die Thruxton, sie ist mit Stil von der Bühne gegangen. Aber im Triumph-Geist musste die Lücke, die ein hochwertiger Café-Racer hinterlassen hat, schnell gefüllt werden. Also haben wir eine Speed Twin 1200 RS genommen, einen Vintage-Look auf den Tank aufgebracht, und hier ist die Café Racer Edition. Eine auf 800 Exemplare limitierte Serie, von denen nur 65 nach Frankreich kommen werden, zu einem Preis, der fast 18.000 Euro erreicht. Lohnt sich das Spiel, oder ist es nur ein einfaches Styling für nostalgische Biker?
Man muss gestehen, die Arbeit ist verführerisch. Das englische Grün, das mit Aluminiumgrau harmoniert und mit goldenen Akzenten versehen ist, setzt einen Stil, der sowohl rasant als auch distinguiert ist. Die Halbklemmbögen, der Monza-Tankdeckel und die an den Lenkerenden gefrästen Rückspiegel senden eine klare Botschaft: Hier wird es sportlich. Der Solo-Sattel mit Prägemuster und der Verzicht auf die Fußrasten für den Sozius bestätigen diese Einsamkeit. Das ist handwerkliches Können, obwohl man bedauern könnte, dass kein Lenkkopflager aus Aluminium zur Perfektionierung des Premium-Anspruchs fehlt, oder die Wahl von Drahtspeichenrädern anstelle von Schlauchspeichenrädern, die die Retro-Attitüde vollendet hätte.

Doch unter dieser schönen Hülle verbirgt sich eine Mechanik, die wir gut kennen: der große 1200 cm³-Zweizylinder, der unter einem Winkel von 270° angeordnet ist, der 105 Pferde und 112 Nm Drehmoment mit der Großzügigkeit eines Luxus-Traktors abgibt. Dieser Motor ist ein Wunderwerk der Zugänglichkeit und des Charakters, gleichermaßen zu Hause in engen Kurven wie beim Beschleunigen aus Haarnadelkurven. Er wird von einem soliden Fahrgestell unterstützt, das von der RS übernommen wurde: Upside-Down-Gabel von Marzocchi, einstellbare Öhlins-Dämpfer und eine Brembo Stylema-Bremsanlage mit radialen Bremssätteln, die ohne Diskussion zupacken. Die elektronische Ausrüstung mit ihren Fahrmodi, dem Cornering-ABS und der Traktionskontrolle ist da, um die Begierden zu zügeln.

Doch beim Aufsteigen auf den Sattel entsteht ein gemischtes Gefühl. Die Position ist zwar sportlich, aber nicht so radikal wie bei der alten Thruxton. Und das digitale Kombiinstrument, obwohl es mit seiner Konnektivität und Navigation praktisch ist, widerspricht der rein analogen Atmosphäre, die man erwarten würde. Hier liegt das Paradoxon dieser Café Racer Edition: Sie spielt die Retro-Ästhetik-Karte, übernimmt aber ohne Kompromisse moderne Technologien. Sie ist keine Replik, sondern eine zeitgenössische Interpretation.
Für wen ist sie also? Sicher nicht für den Puristen, der die exakte Kopie der Café-Racer der Sechziger Jahre sucht. Im Gegensatz dazu gefällt sie dem Fahrer, der ein Motorrad mit einem einzigartigen Look, einer lebendigen Mechanik und einer hochwertigen Ausstattung möchte, ohne dabei Komfort und Alltagselektronik zu opfern. Es ist ein begehrenswertes Objekt, ein Sammlermotorrad, das man auch fährt. Zu diesem Preis und in so begrenzter Stückzahl ist es kein rationaler Kauf, sondern ein bewusstes Herzensbedürfnis. Triumph verkauft nicht nur ein Motorrad, sondern ein Echtheitszertifikat für einen sehr exklusiven Club.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
- Nombre de mode de conduite : 3
- ABS Cornering
- Jantes aluminium
- Shifter
- Indicateur de vitesse engagée
- Prise USB
- Contrôle de traction
- Embrayage anti-dribble
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
- Fabriqué en 800 exemplaires
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