Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 660 cc
- Leistung
- 81.0 ch @ 10250 tr/min (59.6 kW)
- Drehmoment
- 64.0 Nm @ 6250 tr/min
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.95 : 1
- Bohrung × Hub
- 74 x 51.1 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
- Starter
- électrique
- Euro-Norm
- Euro 5+
Fahrwerk
- Rahmen
- Structure en tubes d'acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 41 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 130 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Nissin Ø 310 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 255 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.30 bar
- Hinterreifen
- 180/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 805.00 mm
- Tankinhalt
- 14.00 L
- Gewicht
- 190.00 kg
- Neupreis
- 8 745 €
Übersicht
Triumph hatte versprochen, dass die Trident Tribute nur eine Saison lang erhältlich sein würde. Der Erfolg hat es anders entschieden. Nun ist sie zurück für 2025, in einer überarbeiteten Lackierung, bei der das Blau neben der berühmten Nummer 67 mehr Raum einnimmt, während die Felgen in Diablo-Rot erstrahlen und schwarze Akzente das Weiß der ersten Auflage ersetzen. Das Ergebnis wirkt entschlossener, visuell dynamischer. Die 67 ist keine beliebige Zierde. Es ist die Nummer der legendären Slippery Sam, jenes Renn-Dreizylinders, der die Tourist Trophy auf der Isle of Man fünf Jahre in Folge dominierte, von 1971 bis 1975, in der Kategorie Production. Triumph versteht es, sein Erbe zu pflegen, und auf einer Einstiegsmaschine hat diese Hommage durchaus Stil.

Bei der Ausstattung spielt diese zweite Tribute eine leicht andere Rolle als ihre Vorgängerin. Die erste Edition hatte den Vorzug, den bidirektionalen Quickshifter als Bonus zu integrieren. Nur gehört dieser inzwischen zur Serienausstattung jeder Trident, ebenso wie der Tempomat, die Bluetooth-Konnektivität, ein zusätzlicher Fahrmodus und vor allem eine Trägheitsplattform, die ABS und Traktionskontrolle neigungswinkelabhängig macht. Ergänzungen im Zuge der Euro-5+-Umstellung, von denen die gesamte Modellpalette profitiert hat. Die Tribute 2025 hebt sich also durch ihre spezifischen Elemente vom Katalog ab: ein zweiteiliger Motorschutz aus Aluminium und ein kompakter Windabweiser, beide von der ersten Edition übernommen. Hinckley berechnet das Gesamtpaket mit 8 745 Euro, also 150 Euro mehr als zuvor. Ein vertretbarer Aufpreis angesichts der umfassenden Aufwertung der Plattform.
Auf der technischen Seite behält die Trident ihr Killerargument gegenüber MT-07, Z650 und Co.: einen Reihendreizylinder mit 660 cm3. Sie ist der einzige Roadster in diesem Segment mit dieser Architektur, und das verändert den Charakter grundlegend. Die 81 PS bei 10 250 U/min wollen auf dem Papier nicht beeindrucken. Das Drehmoment von 64 Nm, das bereits ab 6 250 U/min anliegt, bietet eine Geschmeidigkeit im mittleren Drehzahlbereich, die die konkurrierenden Twins nur schwer erreichen. Der Motor läuft rund, schiebt gleichmäßig an und dreht ruckfrei hoch. Triumph hat diese Leistung für ein breites Publikum abgestimmt, einschließlich A2-Führerschein, da die Maschine gedrosselt werden kann. Wer mehr Biss sucht, greift zur Daytona, die auf sportlichen Einsatz zugeschnitten ist.

Mit ihren 190 kg fahrfertig bleibt die Trident ein leichtes und handliches Motorrad. Der Stahlrohrrahmen, die 41-mm-Upside-down-Gabel und das Showa-Federbein bieten ein stimmiges Gesamtpaket für den gemischten Einsatz aus Stadt und Wochenendtouren. Die Nissin-Bremsanlage mit zwei 310-mm-Scheiben und Doppelkolben-Sätteln vorne erledigt ihre Arbeit ohne Effekthascherei. Die Bereifung in 120/70 und 180/55 auf 17-Zoll-Felgen sorgt für ein gesundes und berechenbares Fahrverhalten. Nichts Spektakuläres, aber alles ist für die Kategorie gut dimensioniert.

Die Bordelektronik verdient besondere Beachtung. Für ein Motorrad unter 9 000 Euro über Schräglagen-ABS, drei Fahrmodi (Rain, Road, Sport), eine deaktivierbare Traktionskontrolle, einen Quickshifter, einen Tempomat und ein hybrides LCD/TFT-Farbdisplay zu verfügen, ist ein sehr gutes Niveau. Die Voll-LED-Beleuchtung rundet das Bild ab. Gegenüber einer schlechter ausgestatteten Yamaha MT-07 oder einer Kawasaki Z650, die auf die Trägheitsplattform verzichtet, spielt die Triumph klar die Karte der technologischen Großzügigkeit. Diese Tribute richtet sich an Motorradfahrer, die eine vielseitige, gut verarbeitete Maschine mit einem Plus an visuellem Charakter und einem Erbe wollen, das über den bloßen Aufkleber hinausgeht. Der Dreizylinder macht den Unterschied, der Rest folgt mit Ernsthaftigkeit.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
- Nombre de mode de conduite : 3
- Jantes aluminium
- Shifter
- Indicateur de vitesse engagée
- Bluetooth
- Contrôle de traction
- Embrayage anti-dribble
- ABS Cornering
- Régulateur de vitesse
- Bluetooth
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
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