Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 645 cc
- Leistung
- 76.0 ch @ 8500 tr/min (55.9 kW)
- Drehmoment
- 62.8 Nm @ 8100 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en L à 90°, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.2 : 1
- Bohrung × Hub
- 81 x 62.6 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 39 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- treillis tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 41 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques , étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque , étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.25 bar
- Hinterreifen
- 160/60-17
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 785.00 mm
- Tankinhalt
- 14.50 L
- Gewicht
- 197.00 kg
- Neupreis
- 7 999 €
Übersicht
Ist ein Zubehör-Kit ausreichend, um eine ehrliche Reismaschine in einen authentischen Café Racer zu verwandeln? Suzuki versucht sich mit diesem SV 650 Café Racer, einer auf hundert Exemplare limitierten Serie, die auf Ästhetik statt auf eine tiefgreifende Transformation setzt. Das Herzstück bleibt das eines klassischen SV, mit seinem 90°-V-Zweizylinder, der 76 Pferde und ein volles Drehmoment liefert, alles in einem Fachwerkkasten, der so beruhigend ist wie eine alte Jeans. Die Basis ist solide, spielerisch, und genau hier liegt das Problem: Man hat das Gefühl, eine Standard-SV zu fahren, an die ein Suzuki SV 650 Café Racer Kit gepflanzt wurde, anstatt ein von Grund auf für den racy Geist der 60er Jahre konzipiertes Motorrad.

Im Vergleich zur Custom-Kreation von Kikishop, die sie inspiriert hat, fehlt dieser offiziellen Version schmerzhaft Biss. Die Halbklemmbögen und die versetzten Fußrasten von Gilles Tooling verändern die Position, aber das Ergebnis grenzt an eine optische Bastelarbeit. Der Auspuff mit doppelter Auslassung, der einem BMW R nineT entliehen zu sein scheint, klingt gut, harmoniert aber nicht mit der Gesamtlinie. Wo sind die Speichenräder, der schmale Solo-Sitz, der tiefliegende, stämmige Blick, der einen echten Café Racer ausmacht? Das Ganze erinnert eher an eine Sondermodell-Edition für den Zubehörkatalog als an eine leidenschaftliche Neuinterpretation. Für den Fahrer, der Authentizität sucht, lässt das als Ersatzteile angebotene Suzuki SV 650 Café Racer Kit nachdenklich werden.
Dynamisch ändert sich nichts, und das ist auch gut so. Der Motor bleibt ein Genuss, flexibel und kraftvoll, der die 197 kg mit Heiterkeit bis zu Geschwindigkeiten von 200 km/h treibt. Das neutrale und leichte Chassis verzeiht alles und eignet sich sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Tourenfahrer, die ein Gefühl ohne komplizierte Technik suchen. Aber gerade diese Einfachheit verrät das Wesen eines Café Racers, der eine für das Stadtrennen modifizierte, nervöse und etwas brutale Maschine war. Hier ist alles zu poliert, zu offensichtlich. Die Federung, die Bremsen bleiben die der Serie, effektiv, aber nicht aufregend.
Für 7999 Euro, also 1300 Euro mehr als die Standardversion, ist der Preis für den Stil hoch. Kauft man damit einen Traum oder nur eine Verkleidung? Im Vergleich zu einer Triumph Street Twin oder einer Ducati Scrambler, die ihre Retro-Identität mit mehr Überzeugung pflegen, steht der SV 650 Café Racer für einen Kompromiss. Er richtet sich an den Markenf fan, der ein einzigartiges, nummeriertes Motorrad möchte, ohne sich an eine wilde Customisierung zu wagen. Es ist eine angenehme, zuverlässige und lustige Maschine, aber sie verfehlt ihre Transformation. Man fährt heraus mit dem Wunsch, die optischen Teile zu verkaufen, um echte technische Verbesserungen zu kaufen, oder sich an einen Customizer zu wenden, um den Café Racer zu bekommen, den Suzuki nicht gewagt hat zu bauen.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
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