Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 999 cc
- Leistung
- 150.0 ch @ 10000 tr/min (110.3 kW)
- Drehmoment
- 105.9 Nm @ 9500 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12.2 : 1
- Bohrung × Hub
- 73.4 x 59 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 44 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- périmétrique en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 43 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Brembo Ø 310 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque , étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 190/50-17
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 815.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Gewicht
- 209.00 kg
- Neupreis
- 13 599 €
Übersicht
Motorrad: Suzuki GSX-S 1000 Team Suzuki (2018)

Man möchte also in der Liga der großen Streetfighter spielen, ohne dabei ein übermäßig ausgestattetes italienisches Moped zu kaufen? Suzuki hat die Antwort, und sie ist brutal in ihrer Einfachheit. Man nimmt das Herz einer ehemaligen GSX-R 1000, nimmt die Verkleidung ab, greift einen Rahmen und Fahrwerkskomponenten für die Straße zu, und voilà: die GSX-S 1000 ist geboren. Ein Konzept, das nach den späten 2000er Jahren klingt, aber heute noch eine unglaubliche Relevanz besitzt. Diese Team Suzuki-Ausgabe von 2018 ist nur die Kirsche auf der Torte, ein Farbanstrich und ein Freilauf-Auspuff, um eine bereits ausgereifte Mechanik zum Leuchten zu bringen.
Man muss es sagen, bei fast 14.000 Euro bewegt man sich in der gleichen Preisspanne wie einige italienische Einsteigermodelle. Aber wo Ducati oder MV Agusta einen mit Fahrmodi und TFT-Bildschirmen ertränken, setzt Suzuki auf das Wesentliche: einen Motor. Und was für ein Motor! Dieser 999 cm³-Reihenvierzylinder, geerbt von der Sportmaschine, leistet 150 PS bei 10.000 U/min und ein Drehmoment von 106 Nm. Die Zahlen mögen im Zeitalter von 200 PS bescheiden erscheinen, aber sie sind irreführend. Die Leistung ist zugänglich, linear, und das Motorrad zieht wie ein Zug aus den mittleren Drehzahlen. Es sucht keinen Kampf, sondern gibt ihn Ihnen direkt. Mit 209 kg in fahrbereitem Zustand ist sie nicht die leichteste, aber ihr niedriger Schwerpunkt macht sie überraschend wendig für einen Roadster dieser Kategorie.
Die Team Suzuki-Ausgabe bringt vor allem eine kosmetische Aufwertung mit sich. Zwei Farben, rot oder blau, ergänzt durch eine sehr „sponsor racing“-Grafik. Es ist auffällig, es ist kein Schnörkel, aber es hat den Verdienst, das Motorrad aus dem Anonymat zu befreien. Der wahre technische Mehrwert liegt im Akrapovic-Schalldämpfer aus Titan, der das Heck um 1,2 kg erleichtert und dem Ganzen eine viel rauhere Stimme verleiht. Dazu kommt eine nummerierte Platte am Tank und eine Aluminium-Kupplungsträger, und das ist es. Es ist leicht in Bezug auf die spezifische Ausstattung, aber der Aufpreis im Vergleich zur Standardversion ist angemessen, insbesondere wenn man den Preis des Akrapovic als Zubehör berücksichtigt.
Was fehlt, ist die Elektronik. Es gibt ein ABS und eine rudimentäre Traktionskontrolle. Punkt. Keine Leistungsmodi, kein Wheelie-Kontrollsystem, kein kurvenabhängiges ABS, geschweige denn einen Quickshifter oder eine elektrische Kupplung. Für einen modernen Roadster zu diesem Preis liegt man einfach unter den Erwartungen. Die Konkurrenz, wie die Yamaha MT-10 oder die Kawasaki Z1000 der damaligen Zeit, bot bereits umfangreichere Pakete. Dies positioniert diese GSX-S 1000 klar für ein Publikum von Puristen, von Mechanikern, die das rohe Gefühl dem digitalen Support vorziehen. Es ist eine Maschine für diejenigen, die ein Hypersportmotorrad ohne Verkleidung, ohne Schnörkel, aber mit explosivem Charakter und bewährter Zuverlässigkeit suchen.
Letztendlich ist dieses Team Suzuki eine Kampfansage. Es will nicht das vielseitigste oder technologisch fortschrittlichste große Roadster sein. Es ist da, um daran zu erinnern, dass der Fahrspaß auf einem Motorrad immer noch auf einem unglaublich gesunden Motor, einem kompetenten Fahrwerk und einer Fahrposition basieren kann, die Sie direkt mit der Straße in Verbindung bringt. Für den sportlichen Tourenfahrer oder den ehemaligen Rennfahrer, der sich keine Gedanken über Werksabstimmungen machen will, ist es eine verlockende Option. Sie verzeiht weniger als ein modernes Motorrad, sie verlangt mehr von ihrem Fahrer, aber sie liefert reines Gefühl, was sie nicht in Gadgets gibt. Ein schönes Biest, am Ende, das ihr Erbe voll und ganz verkörpert.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
Bewertungen & Kommentare
Noch keine Bewertungen. Seien Sie der Erste!