Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 656 cc
- Leistung
- 85.0 ch @ 10500 tr/min (62.5 kW)
- Drehmoment
- 61.8 Nm @ 8900 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Bohrung × Hub
- 65.5 x 48.7 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- Double berceau tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche télescopique Ø 41 mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 126 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 310 mm, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 240 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 160/60-17
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 770.00 mm
- Tankinhalt
- 19.00 L
- Gewicht
- 240.00 kg
- Neupreis
- 5 549 €
Übersicht
Wer erinnert sich noch an den ursprünglichen Rundscheinwerfer, der die Silhouette der Bandit seit 1995 geprägt hat? Mit dem Modelljahr 2012 schlägt Suzuki bei seiner Suzuki GSF 650 Bandit N ein neues ästhetisches Kapitel auf. Die Scheinwerfereinheit weicht einem ausgefeilteren, rundum geschwungenen Design, flankiert von einem überarbeiteten Armaturenbrett, das durchaus an die Linienführung der SVF Gladius erinnert. Man erahnt sogar eine Anspielung auf das, was Yamaha mit seiner FZ6 anbot. Das Ergebnis wirkt moderner, schärfer, auch wenn Puristen dem rohen Minimalismus der ersten Generationen nachtrauern werden.

Auf mechanischer Seite keine Revolution unter der Verkleidung. Der flüssigkeitsgekühlte Reihenvierzylinder mit 656 cm³ leistet seine 85 PS bei 10.500 U/min und ein Drehmoment von 61,8 Nm bei 8.900 U/min. Dieses Triebwerk war kurz zuvor erneuert worden, daher war es nur folgerichtig, nicht daran zu rühren. Die Pferdestärken reichen aus, um das Gespann auf Spitze 210 km/h zu bringen, was für eine Maschine dieser Kategorie durchaus respektabel bleibt. Das Sechsganggetriebe verrichtet seine Arbeit ohne besonderes Genie, und der Kettenantrieb bleibt eine klassische, wartungsfreundliche Wahl. Dieser Motor hat nie den Anspruch erhoben, Rundenzeiten auf der Rennstrecke zu pulverisieren, aber er weiß sich auf der Straße angenehm zu präsentieren, geschmeidig im mittleren Drehzahlbereich und recht willig, wenn man ihn in höhere Drehzahlen jagt.
Der Doppelschleifen-Stahlrahmen, die 41-mm-Teleskopgabel und das hintere Zentralfederbein bilden ein Ensemble ohne Überraschungen, aber effizient für den täglichen Gebrauch und Straßeneinsatz. Mit 240 kg vollgetankt ist die Bandit 650 kein Leichtgewicht, und ihre bei 770 mm angesiedelte Sitzbank macht sie für viele Körpergrößen zugänglich. Der 19-Liter-Tank gewährt eine anständige Reichweite, um Kilometer zu fressen, ohne sein Leben an der Zapfsäule zu verbringen. Die Bremsanlage mit ihren zwei 310-mm-Scheiben, die vorne von Vierkolbensätteln gezangt werden, erledigt ihren Job. ABS wurde weiterhin nur optional angeboten, eine fragwürdige Entscheidung im Jahr 2012, während die Konkurrenz begann, es serienmäßig zu etablieren.
Apropos Konkurrenz. Wenn Sie nach dem Preis einer Suzuki GSF 650 Bandit N von 2009 in Frankreich oder dem der benachbarten Modelljahre suchen, werden Sie feststellen, dass die Bandit stets die Karte des Bodenpreises gespielt hat. Ende 2012 schlug Suzuki hart zu und senkte den Preis von 6.199 auf 5.549 Euro, eine deutliche Reduktion, um die Verkäufe angesichts zweier gefürchteter Rivalinnen wieder anzukurbeln: der Kawasaki ER-6, flink und leicht, und der Yamaha XJ6, vielseitig und wohlgeboren. Auf dem Gebrauchtmarkt kehrt die Frage nach dem Preis einer Suzuki GSF 650 Bandit N und S von 2007 oder 2008 häufig wieder, und die Meinungen zur Suzuki GSF 650 Bandit N und S 2008 laufen auf dieselbe Feststellung hinaus: Sie ist ein sicherer Wert, zuverlässig und im Unterhalt günstig, auch wenn ihr die Schärfe ihrer japanischen Konkurrentinnen fehlt. Für wen den Preis einer Suzuki GSF 650 Bandit N von 2010 in Frankreich sucht, bleiben die Tarife überschaubar und machen sie zu einem logischen Einstieg in die Mittelklasse.
Die Bandit 650 in der Version 2012 ist das Schweizer Taschenmesser des pragmatischen Motorradfahrers. Nicht die aufregendste im Segment, nicht die leichteste, nicht die am besten ausgestattete. Aber eine ehrliche Maschine mit bewährtem Motor, bescheidenem Wartungsaufwand und einem Anschaffungspreis, der noch Budget für die Ausrüstung übriglässt. Sie richtet sich an Führerschein-Neulinge, die einen zuverlässigen Roadster wollen, ohne sich zu ruinieren, an Stadtmenschen, die ein Allzweck-Motorrad für die Woche und die Wochenendausfahrten suchen, und an sparsame Langstreckenfahrer, die lieber fahren als angeben. Suzuki hat das Rezept nicht neu erfunden, sondern nur die Verpackung aufgefrischt. Manchmal reicht das.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS en option
Praktische Infos
- Moto bridable à 34 ch pour l'ancien permis A MTT1 - pas garanti pour le permis A2
- La moto est accessible aux permis : A, A (MTT1)
Bewertungen & Kommentare
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