Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 248 cc
- Leistung
- 25.0 ch @ 8000 tr/min (18.4 kW)
- Drehmoment
- 22.9 Nm @ 6500 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.5 : 1
- Bohrung × Hub
- 53.5 x 55.2 mm
- Ventile/Zylinder
- 2
- Nockenwellen
- 1 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- Cadre tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø nc
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 1 disque , étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque , étrier simple piston
- Vorderreifen
- 110/80-17
- Hinterreifen
- 140/70-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 800.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Gewicht
- 188.00 kg
- Neupreis
- 5 749 €
Übersicht
Kann man mit einem Viertelliter wirklich Trail fahren? Suzuki beantwortet diese Frage mit der DL 250 V-Strom, der miniaturisierten Version seiner Abenteurer-Baureihe, mit einem klaren Ja. Wo die 650 den drehfreudigen Twin der SV übernimmt und die 1000 den bissigen Motor der TL, bedient sich die Kleine aus dem hauseigenen Katalog mit einem Reihenzweizylinder von 248 ccm, der aus der Inazuma stammt und zwischenzeitlich in der GSX-R 250 zum Einsatz kam. Das Ergebnis ist ein kompakter Straßen-Trail, der sich im hart umkämpften Segment der 250er/300er behaupten muss – gegen die Kawasaki Versys-X 300 und die Benelli TRK 251.

Beim Design macht die Suzuki DL 250 V-Strom keine halben Sachen. Der markante Schnabel der Familie, der einzelne Scheinwerfer und die Enduro-Silhouette sind vorhanden, doch dem Gesamtbild fehlt es an Geschmeidigkeit. Die Linienführung wirkt unentschlossen, und der wuchtige Frontscheinwerfer lässt die Front optisch schwer erscheinen. Die Maschine besitzt nicht die Eleganz ihrer großen Schwestern. Sie vermittelt eher den Eindruck roher Solidität, eine bewusst nüchterne Zweckmäßigkeit, die jenen gefallen wird, die ein Arbeitsmotorrad vor einem Stilobjekt suchen. Die Sitzhöhe von 800 mm bleibt für durchschnittliche Staturen erreichbar und erleichtert das Abstellen der Füße im Stadtverkehr.
Der Vierzylinder-Zweizylinder entwickelt 25 PS bei 8.000 U/min bei einem Drehmoment von 22,9 Nm bei 6.500 U/min. Nichts Atemberaubendes, und die Höchstgeschwindigkeit der Suzuki DL 250 V-Strom 2019 liegt bei 140 km/h. Solo, auf Landstraßen oder im Stadtverkehr, zeigt sich der Motor dank der gut abgestuften Sechsgangschaltung willig und geschmeidig. Problematisch wird es zu zweit oder beladen, wo die 188 kg fahrfertig für einen kleinen Trail schwer wiegen. Ein echtes Handicap gegenüber Konkurrentinnen, die rund zehn Kilo leichter sind. Dafür ist die Reichweite das Killerargument dieses sparsamen Triebwerks: Der 17-Liter-Tank ermöglicht beachtliche Etappen zwischen zwei Tankstellen, wobei Suzuki einen Wert von 500 km mit einer Tankfüllung angibt. Unter realen Bedingungen ist es etwas weniger, aber der Verbrauch bleibt bemerkenswert niedrig.
Die Ausstattung setzt auf Pragmatismus. Das LCD-Cockpit, das mit den GSX-S und GSX-R 125/250 geteilt wird, zeigt den eingelegten Gang, einen Drehzahl-Balkengrafen und einen doppelten Tageskilometerzähler an. Ein serienmäßiger Windschild schützt ordentlich vor Wind, ein Gepäckträger nimmt 8,5 kg Zuladung auf, eine 12V-Steckdose ist links am Cockpit verbaut, und Befestigungspunkte für Seitenkoffer sind ab Werk vorgesehen. Ein Reiseniveau, das die 650er und 1000er V-Strom nicht einmal ohne Zubehörkatalog bieten. Für einen Suzuki DL 250 V-Strom Praxistest machen diese Details im Alltag den Unterschied.
Das Fahrwerk bleibt klassisch: Stahlrohrrahmen, Telegabel, Monofederbein hinten und zwei Wellen-Bremsscheiben mit ABS. Nichts, was eine Supermoto-Strecke in Flammen setzt, aber für den vorgesehenen Einsatzzweck völlig ausreichend. Was kostet eine Suzuki DL 250 V-Strom? Ab 5.749 Euro neu – ein stimmiger Preis in diesem Segment. Für schmale Budgets ist die Suzuki DL 250 V-Strom gebraucht mittlerweile zu interessanten Preisen auf dem Gebrauchtmarkt zu finden. Diese kleine Abenteurerin richtet sich klar an A2-Führerscheininhaber, Stadt- und Umlandpendler sowie an Motorradfahrer, die einen zuverlässigen ersten Trail suchen, ohne sich finanziell zu ruinieren. Man sollte von ihr nicht verlangen, Alpenpässe zu zweit mit voller Bepackung zu verschlingen – das ist nicht ihr Revier. Aber für den täglichen Einsatz und anspruchslose Sonntagsausfahrten erfüllt sie ihren Vertrag mit der mechanischen Ehrlichkeit, die man von Suzuki erwartet.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS de série
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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