Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 999 cc
- Leistung
- 153.0 ch @ 10750 tr/min (112.5 kW)
- Drehmoment
- 111.8 Nm @ 9400 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12.2 : 1
- Bohrung × Hub
- 73.4 x 59 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 44 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- périmétrique en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 43 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 63 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Brembo Ø 310 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque , étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 190/50-17
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 825.00 mm
- Tankinhalt
- 12.00 L
- Gewicht
- 214.00 kg
- Neupreis
- 14 290 €
Übersicht
Es gibt Maschinen, die durch die große Tür in die Geschichte eintreten, und andere, die es vorziehen, durch ein seitliches Fenster zu schlüpfen – als limitierte Edition, für einen ganz bestimmten Markt reserviert. Die Suzuki Katana Jintachi 2019 gehört zur zweiten Kategorie. Suzuki Italia hat beschlossen, das Neo-Retro-Konzept eine Stufe weiterzutreiben, indem man einen wenig bekannten Vorfahren des berühmten Schwertes beschwor: den Jintachi, die Waffe des Reiters, länger, stärker gebogen, oft überschattet vom Ruhm des Katana, das ihn am Ende der Koto-Ära verdrängte. Zwei Klingen auf zwei Rädern versöhnt – das ist das Versprechen dieser Sonderserie.

Die mechanische Basis ist alles andere als ein Museumsstück. Unter der markanten Silhouette, die dem 2019 wiedergeborenen Katana-Design entstammt, schlägt ein Reihenvierzylinder mit 999 cc aus einer früheren Generation der GSX-R 1000. Bohrung 73,4 mm, Hub 59 mm, Verdichtung 12,2:1, vier Ventile pro Zylinder – das ist reinrassiger Sport, zum Roadster umgewandelt. Die Zahlen sprechen für sich: 153 PS bei 10.750 U/min und 111,8 Nm bei 9.400 U/min. Ein Charakter, der hoch dreht und Überzeugung am Handgelenk sowie eine gewisse Vertrautheit mit sportlichen Hubraumklassen verlangt. Das Ganze bei einem Vollgewicht von 214 kg, was in dieser Kategorie vertretbar bleibt, mit einer Sitzhöhe von 825 mm und einem 12-Liter-Tank, der eilige Fahrer an regelmäßige Autopausen auf der Autobahn erinnern wird.
Die Jintachi unterscheidet sich von der Standard-Katana durch ein Zubehörpaket, das den Fahrer ansprechen soll, der aus der Masse herausstechen will, ohne den Weg über die Eigentuning-Werkstatt zu nehmen. Das konkreteste Element ist der Akrapovic Slip-On-Auspuff aus Titan, Referenz S-S10SO15-HAPT, der die Maschine um 1,1 kg erleichtert und dabei einige zusätzliche PS und Newtonmeter freisetzt. Der Klang verändert sich, die akustische Identität gewinnt an Profil. Optisch erhalten Felgen und Verkleidung eine abgestimmte Sticker-Garnitur, der zweifarbige Sattel trägt das eingravierte Katana-Logo, Tank und Seitenteile profitieren von Schutzfolien in Carbonnachbildung, und eine getönte Scheibe ersetzt das Serienteil, um etwas mehr aerodynamischen Schutz zu bieten. Die Wahl beschränkt sich auf zwei Grundfarbtöne, Grau oder Schwarz, ergänzt durch eine Auswahl an Teilen aus dem offiziellen Katalog.
Gegenüber einer Yamaha MT-10 oder einer Honda CB1000R, die im gleichen neo-sportlichen Segment zwischen 14.000 und 16.000 Euro spielen, positioniert sich die Jintachi mit 14.290 Euro stimmig. Sie bietet weder die elektronische Vielseitigkeit einer MT-10 SP noch den urbanen Feinschliff der Honda, verkauft jedoch ein Image, ein starkes grafisches Erbe und eine Mechanik mit bewährter Effizienz. Das ist kein Einsteigermotorrad: Die Leistung ist vorhanden, die Ergonomie ist sportlich, und die 153 PS verzeihen keine Ungenauigkeiten. Der Aluminium-Perimeter-Rahmen, die 43-mm-Upside-down-Gabel mit 120 mm Federweg und die radial montierten Brembo-Vierkolben-Sättel an 310-mm-Scheiben bilden ein präzises und vertrauenseinflößendes Vorderrad-Setup für erfahrene Fahrer, die es auszureizen wissen.
Der Hauptkritikpunkt betrifft die geografische Verfügbarkeit. Beim Launch auf den italienischen Markt beschränkt, lässt diese Sonderserie Liebhaber aus anderen Ländern am Straßenrand stehen – mit einem Gerechtigkeitsgefühl, das die lokalen Importeure zu beheben entscheiden müssen oder auch nicht. Suzuki hat für Italien einen echten Preisaufwand betrieben; es bleibt abzuwarten, ob die kommerzielle Logik die Grenzen überschreitet. Für den Fahrer, der charakterstarke Motorräder liebt, mit einer wiedererkennbaren optischen Handschrift und einem Motor, der jenseits von 9.000 U/min sauber singt, verdient die Jintachi ernsthafte Aufmerksamkeit.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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