Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 961 cc
- Leistung
- 77.0 ch @ 7250 tr/min (56.6 kW)
- Drehmoment
- 81.4 Nm @ 6300 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en ligne, 4 temps
- Kühlung
- par air
- Verdichtungsverhältnis
- 10.1 : 1
- Bohrung × Hub
- 88 x 79 mm
- Ventile/Zylinder
- 2
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 35 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- Tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 5 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Öhlins Ø 43 mm, déb : 115 mm
- Hinterradaufhängung
- 2 amortisseurs latéraux Öhlins, déb : 100 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage Brembo
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.35 bar
- Hinterreifen
- 180/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.60 bar
Abmessungen
- Tankinhalt
- 15.00 L
- Gewicht
- 230.00 kg
- Neupreis
- 21 790 €
Übersicht
1973. Daytona. Eine Formula 750 Works Racer in Weiß, durchzogen von Rot und Blau, gesponsert von einer Zigarettenmarke, deren Name hier aus naheliegenden Gründen unerwähnt bleibt. Diese Maschine gewinnt drei der sechs Läufe des Transatlantic Trophy, jener mythischen Serie, die zwanzig Jahre lang die besten amerikanischen und britischen Piloten gegeneinander antreten ließ. Norton schreibt damit eine seiner schönsten Motorsportgeschichten, in einer Zeit, als die Marke aus Donington auf der Rennstrecke noch eine ernstzunehmende Kraft war.

Fünfzig Jahre später erweckt Norton diese Lackierung auf der Commando 961 „Transatlantic" zu neuem Leben. Perlweiß, rote und blaue Streifen: Das grafische Schema der JPS findet sich auf Tank und Heckverkleidung wieder, dort wo einst die Vollverkleidung diese Farben trug. Die Commando hat keine Vollverkleidung, also passt man sich an. Das Ergebnis bleibt für Kenner der Geschichte sofort lesbar, für andere unauffällig. Eine Sitzbankalette mit einem Jubiläumsemblem zum 125-jährigen Bestehen sowie schwarze Akzente am Motor, den Fußrasten und den Gabelbrücken vervollständigen das Erscheinungsbild. Es ist schlicht, stimmig und für Kenner gemacht.
Unter diesem Festgewand verbirgt sich die komplette Serien-Commando Café Racer. Der luftgekühlte Paralleltwin mit 961 cc leistet 77 PS bei 7.250 U/min und 81,4 Nm Drehmoment bei 6.300 U/min. Auf dem Papier bescheidene Werte gegenüber einer Triumph Thruxton RS oder einer BMW R nineT, doch die Commando bewegt sich nicht ohne Grund in dieser Preisklasse. Die Öhlins-Federung an beiden Achsen, die Brembo-Bremsen und die tief angesetzten Stummellenker erinnern daran, dass Norton seine Maschinen für Puristen des Fahrens baut, ohne Elektronik, die die Sinneseindrücke filtert. Mit 230 kg vollgetankt ist die Maschine kein Leichtgewicht, doch das ist der Preis einer nahezu handwerklichen Fertigung.
Die Zahl 125 taucht gleich zweimal in der Gleichung auf: die Jahre des Markenbestehens und die Gesamtzahl der produzierten Exemplare für alle Sonderserie dieses Jubiläums – nicht nur die Transatlantic. Ein wichtiges Detail. Norton präzisiert zudem, dass die Produktion strikt nach den eingegangenen Bestellungen ausgerichtet wird, was die Seltenheit sicherstellt, ohne sie als Marketingargument zu verkaufen. Zu 21.790 Euro richtet sich diese Commando an einen ganz bestimmten Käufer: einen Liebhaber britischer Motorradgeschichte, wahrscheinlich Sammler, der ein besonderes Objekt ebenso sucht wie ein Motorrad zum Fahren. Es ist keine Maschine für Einsteiger, noch dazu geeignet, Autobahnkilometer zu fressen. Es ist ein fahrendes Kulturgut, in Donington Park von Hand gebaut, zu einem Preis verkauft, der diese Realität widerspiegelt, ohne sie verbergen zu wollen.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
- Jantes à rayon
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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