Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 948 cc
- Leistung
- 110.0 ch @ 8500 tr/min (80.3 kW)
- Drehmoment
- 98.0 Nm @ 6500 tr/min
- Motortyp
- In-line four, four-stroke
- Kühlung
- Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 10.8:1
- Bohrung × Hub
- 73.4 x 56.0 mm (2.9 x 2.2 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Kraftstoffsystem
- Injection. DFI with 36mm Keihin throttle bodies
- Steuerung
- Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC)
- Schmierung
- Forced lubrication, wet sump
- Zündung
- TCBI with electronic advance
- Starter
- Electric
Fahrwerk
- Rahmen
- Trellis, high tensile steel
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Kupplung
- Wet multi-disc, manual
- Vorderradaufhängung
- Inverted telescopic fork with (13-way) adjustable compression and rebound (11-way) damping, spring preload (15-turn
- Hinterradaufhängung
- Horizontal back-link swingarm with stepless adjustable rebound damping and spring preload
- Federweg vorne
- 119 mm (4.7 inches)
- Federweg hinten
- 140 mm (5.5 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Double disc. ABS. Four-piston calipers.
- Hinterradbremse
- Single disc. ABS. Single-piston caliper.
- Vorderreifen
- 120/70-ZR17
- Hinterreifen
- 180/55-ZR17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 820.00 mm
- Radstand
- 1470.00 mm
- Bodenfreiheit
- 130.00 mm
- Länge
- 2101.00 mm
- Breite
- 841.00 mm
- Höhe
- 1191.00 mm
- Tankinhalt
- 17.03 L
- Gewicht
- 216.10 kg
Übersicht
Motorrad: Kawasaki Z900RS Cafe (2023)

Limettgrün mit weißen Streifen, Verkleidungsscheibe, chromverkleideter Solo-Sattel: bevor Sie überhaupt den Zündschlüssel drehen, setzt die Kawasaki Z900RS Cafe ein Ausstattungsbild. Das der 70er Jahre, als die Vierzylinder von Akashi die Konkurrenz auf den Rennstrecken und in den Köpfen erzittern ließen. Das ist keine billige Nostalgie. Es ist eine Absichtserklärung.
Kawasaki hatte bereits mit der Standard-Z900RS seine Karten auf den Tisch gelegt, einem direkten Tribut an die legendäre 900 Z1. Mit dieser Café-Racer-Variante verschiebt die Marke den Fokus in Richtung der Café-Racer-Welt, dieser Maschinen, die für Sprints von Ladengeschäft zu Ladengeschäft ausgelegt sind. Das nach unten gebogene Lenkerrohr bringt den Fahrer in eine weiter nach vorne, verspanntere Position, ohne den Rücken dem Stil zu opfern. Das ist die übliche, erfolgreiche Neoretro-Balance: die richtige Haltung vermitteln, ohne Leid zuzufügen. In diesem Punkt offenbart der Kawasaki Z900RS Cafe Racer Test eine Maschine, die zivilisierter ist, als sie scheint.

Unter der aufwendigen Verkleidung steckt die Mechanik der Z900RS: ein 948-ccm-Reihenvierzylinder, der 111 PS bei 8500 U/min und 98,5 Nm Drehmoment bei 6500 U/min leistet. Ernstzunehmende Werte, getragen von einem Gitterrohrrahmen und einer einstellbaren Upside-Down-Gabel in Zug- und Druckstufe. Für 215 kg vollgetankt bietet die Kawasaki Z900RS Cafe 2020 ein Leistungsgewicht-Verhältnis, das es ihr ermöglicht, mühelos 220 km/h zu erreichen, während es vernünftigerweise etwa 5,3 Liter pro hundert Kilometer verbraucht. Der 17-Liter-Tank sorgt für eine korrekte Reichweite für ausgedehnte Sonntagsausflüge.

Der Hauptkritikpunkt sind die Felgen. In diesem Neoretro-Segment sind Speichen fast eine Religion. Die Kawasaki Z900RS Cafe Racer 2020 verzichtet darauf, wie die Standardversion, zugunsten von Mehrspeichenfelgen, die versuchen, das Aussehen nachzuahmen. Die Illusion gelingt nur halbwegs. Das ist schade, denn der Rest der Ausführung stimmt: die gebürstete Oberfläche des Auspuffs, das doppelte Rundinstrument mit einem digitalen Display und diese allgemeine Silhouette, die das genetische Erbe der Z1 trägt, ohne eine Kopie davon zu sein.
Für 12.599 Euro positioniert sich die Kawasaki Z900RS Cafe 2020 unter einer BMW NineT Racer oder einem Triumph Thruxton R, spielt aber im selben ästhetischen Bereich. Der Eintrittspreis bleibt hoch für eine Maschine, deren natürliches Spielfeld die Straße am Wochenende ist und nicht die Rennstrecke. Sie richtet sich an einen erfahrenen Fahrer, der designsensibel ist und ein Objekt mit starker Identität ohne Verzicht auf den täglichen Komfort möchte. Für diesen Fahrertyp erfüllt sie fast alle Anforderungen, und der seit ihrer Einführung verfügbare Kawasaki Z900RS Cafe Zubehörkatalog ermöglicht es, die Personalisierung noch weiter voranzutreiben. Eine solide Basis für alle, die ihr Motorrad signieren möchten.
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