Schlüsselleistung

212 ch
Leistung
🔧
998 cc
Hubraum
🏎️
302 km/h
Höchstgeschwindigkeit
💺
830 mm
Sitzhöhe
17.0 L
Tankinhalt
💰
41 200 €
Neupreis
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Technische Daten

Motor

Hubraum
998 cc
Leistung
212.0 ch @ 13600 tr/min (155.9 kW)
Drehmoment
114.7 Nm @ 9300 tr/min
Motortyp
4 cylindres en ligne, 4 temps
Kühlung
liquide
Verdichtungsverhältnis
13.4 : 1
Bohrung × Hub
79 x 50.9 mm
Ventile/Zylinder
4
Nockenwellen
2 ACT
Kraftstoffsystem
Injection Ø 50 mm

Fahrwerk

Rahmen
Treillis en tubes d'acier au chrome molybdène
Getriebe
boîte à 6 rapports
Endantrieb
Chaîne
Vorderradaufhängung
Fourche téléhydraulique inversée Öhlins NIX 30 Ø 43 mm, déb : 120 mm
Hinterradaufhängung
Mono-amortisseur Öhlins TTX36, déb : 120 mm

Bremsen

Vorderradbremse
Freinage 2 disques Brembo Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
Hinterradbremse
Freinage 1 disque Nissin Ø 220 mm, étrier 4 pistons
Vorderreifen
120/70-17
Hinterreifen
200/55-17

Abmessungen

Sitzhöhe
830.00 mm
Tankinhalt
17.00 L
Trockengewicht
175.00 kg
Neupreis
41 200 €

Übersicht

Wie viele Hersteller können sich rühmen, ein Serienmotorrad mit einer Holzkiste voller Racing-Teile auszuliefern? MV Agusta tut es, und das fasst die Philosophie der F4 1000 RC Jahrgang 2018 perfekt zusammen. Beim Hersteller aus Schiranna war die Grenze zwischen Straße und Paddock noch nie so dünn. Ein paar Schrauben gelöst, ein spezifisches Steuergerät und eine SC Project Titananlage später, und die schöne Italienerin tauscht ihre Straßenzulassung gegen das Temperament einer reinrassigen Rennmaschine. Das Konzept ist nicht neu, Ducati spielt dasselbe Spiel mit seinen Superleggera-Modellen, doch MV Agusta bringt eine Dosis Leidenschaft und Exklusivität ein, die Respekt einflößt.

MV Agusta F4 1000 RC

Das Herz dieser MV Agusta F4 1000 RC schlägt im Takt eines Reihenvierzylinders mit 998 cc, dessen Verdichtungsverhältnis von 13,4:1 bereits die Richtung vorgibt. In Straßenkonfiguration leistet der Motor bereits 205 PS. Doch sobald das Reparto Corse Kit installiert ist, steigt die Leistung auf 212 PS bei 13 600 U/min, begleitet von 114,7 Nm Drehmoment bei 9 300 U/min. Zahlen, die diese Italienerin auf das Niveau der besten Japanerinnen jener Zeit heben, der Kawasaki ZX-10R oder der Yamaha YZF-R1. Die gesamte Leistung wird über ein Sechsganggetriebe übertragen, das mit dem EAS 2.0 Schaltautomaten ausgestattet ist – wirkungsvoll sowohl beim Hoch- als auch beim Runterschalten. Die Motorsteuerung, anvertraut der ELDOR-Plattform, bietet vier Kennfelder, darunter einen Benutzermodus, der die feine Abstimmung des Gasansprechens, der achtstufigen Traktionskontrolle, der Motorbremse oder des Drehzahlbegrenzers ermöglicht. Eine mehrachsige Trägheitsplattform überwacht das Ganze, um ein kohärentes Zusammenspiel der Fahrhilfen zu gewährleisten.

Auf der Fahrwerksseite behält die F4 ihre historische Architektur bei, die einen Gitterrohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahl mit seitlichen Aluminiumplatten verbindet. Die Schwingendrehpunkte sind in der Höhe verstellbar – ein Detail, das die Rennstreckenvokation der Maschine verrät. Die Öhlins-Federelemente, eine 43-mm-USD-Gabel NIX 30 vorne und ein TTX 36 Monodämpfer hinten, bieten jeweils 120 mm Federweg und sind vollständig einstellbar. Die Bremsanlage steht dem in nichts nach: radial verschraubte Brembo GP Monoblock-Sättel beißen vorne in zwei 320-mm-Scheiben, das Ganze überwacht von einem Bosch 9+ ABS, das auch eine Wheelie-Kontrolle beherrscht. Hinten vervollständigt eine 220-mm-Scheibe in Verbindung mit einem Nissin-Vierkolbensattel die Bremsanlage. Die Sitzhöhe von 830 mm erinnert daran, dass dieses Motorrad nicht für Sonntagsfahrer gedacht ist.

Die Lackierung übernimmt die Codes der in der World Superbike eingesetzten Maschine, mit der Nummer 37 auf den Flanken als Verweis auf die Weltmeistertitel der Marke. Die roten Felgen setzen einen Farbakzent in einem Gesamtbild, das von Grautönen und dem markentypischen Rot dominiert wird. Die Carbonverkleidung schmeichelt nicht nur dem Auge, sie hilft auch, das Gewicht in Rennkonfiguration auf 175 kg trocken zu halten. Der 17-Liter-Tank ermöglicht ordentliche Sessions ohne allzu häufiges Nachtanken, auch wenn der Verbrauch eines auf diese Drehzahlen getriebenen Motors nicht gerade für Sparsamkeit steht. Und die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 302 km/h bestätigt, dass es diese F4 ernst meint.

Auf 250 Exemplare limitiert und mit einem Preis von 41 200 Euro versehen, richtet sich diese MV Agusta F4 1000 RC sowohl an wohlhabende Sammler als auch an erfahrene Piloten, die ihr Potenzial auszuschöpfen wissen. Das mit dem Motorrad gelieferte Racing-Teile-Set, bestehend aus Titan-Abgasanlage, Renn-Steuergerät, Leichtbauschrauben und Soziusabdeckung, verwandelt den Kauf in ein wahres Zeremoniell. Es ist teuer, es ist anspruchsvoll, es ist einer Elite vorbehalten. Doch es ist auch eines der letzten Monumente des italienischen Vierzylinder-Superbikes, eine vom Aussterben bedrohte Spezies, die Enthusiasten besser nicht an sich vorbeiziehen lassen sollten.

Serienausstattung

  • Assistance au freinage : Bosch 9+ ABS as standard

Praktische Infos

  • La moto est accessible aux permis : A

Indikatoren & Einordnung

🔧
Hubraumleistung
209.5 ch/L
In der Kategorie Sport · Hubraum 499-1996cc (3553 verglichene Motorräder)
Leistung 209 ch Top 6%
50 ch Median 130 ch 212 ch

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