Schlüsselleistung
Technische Daten
- Leistung
- 140.0 ch @ 12300 tr/min (102.2 kW) → 112.0 ch @ 11000 tr/min (82.4 kW)
- Drehmoment
- 87.0 Nm @ 10250 tr/min → 85.0 Nm @ 8500 tr/min
- Motortyp
- In-line three, four-stroke → —
- Kühlung
- Oil & air → liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 13.3:1 → 12.3 : 1
- Bohrung × Hub
- 79.0 x 54.3 mm (3.1 x 2.1 inches) → 79 x 54.3 mm
- Nockenwellen
- — → 2 ACT
- Steuerung
- Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC) → —
- Zündung
- Integrated ignition - injection system MVICS (Motor and Vehicle Integrated Control System) with three injectors Engine control unit Eldor EM2.0, throttle body full drive by wire Mikuni, pencil-coil with ion-sensing technology, control of detonation and → —
- Starter
- Electric → —
- Rahmen
- ALS Steel tubular trellis → treillis tubulaire en tube d'acier relié à des platines en alu
- Getriebe
- 6-speed → boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chain (final drive) → Chaîne
- Kupplung
- S.C.S. 2.0 (Smart Clutch System) Radius CX automatic clutch with hydraulic clutch actuation, wet multi-disc → —
- Vorderradaufhängung
- Marzocchi UPSIDE DOWN telescopic hydraulic fork with rebound-compression damping and spring preload external and separate adjustment → Fourche téléhydraulique inversée Ø 43 mm, déb : 125 mm
- Hinterradaufhängung
- Progressive Sachs, single shock absorber with rebound and compression damping and spring preload adjustment → Mono-amortisseur, déb : 130 mm
- Federweg vorne
- 125 mm (4.9 inches) → —
- Federweg hinten
- 130 mm (5.1 inches) → —
- Vorderradbremse
- Double disc. ABS. Floating disc, 4-piston. Brembo. → Freinage 2 disques Brembo Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Single disc. ABS. 2-piston. Brembo. → Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-ZR17 → 120/70-17
- Hinterreifen
- 200/55-ZR17 → 200/55-17
- Radstand
- 1400.00 mm → —
- Bodenfreiheit
- 135.00 mm → —
- Länge
- 2035.00 mm → —
- Breite
- 935.00 mm → —
- Trockengewicht
- 160.00 kg → 175.00 kg
- Neupreis
- — → 17 500 €
Motor
- Hubraum
- 798 cc
- Leistung
- 112.0 ch @ 11000 tr/min (82.4 kW)
- Drehmoment
- 85.0 Nm @ 8500 tr/min
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12.3 : 1
- Bohrung × Hub
- 79 x 54.3 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- treillis tubulaire en tube d'acier relié à des platines en alu
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 43 mm, déb : 125 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 130 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Brembo Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Hinterreifen
- 200/55-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 845.00 mm
- Tankinhalt
- 16.50 L
- Trockengewicht
- 175.00 kg
- Neupreis
- 17 500 €
Übersicht
Was unterscheidet einen italienischen Roadster von einem deutschen oder japanischen Streetfighter? Die Seele, antworten die Romantiker. Der Preis, entgegnen die Pragmatiker. Mit der MV Agusta Dragster R liegt die Antwort irgendwo dazwischen. Diese R-Version, die die frühere Bezeichnung Rosso ablöst, bildet den Einstieg in das Dragster-Universum. Ein Ticket für 17 500 Euro, das gegenüber einer Triumph Street Triple RS oder einer Yamaha MT-09 SP gesalzen bleibt, dafür aber einen Stammbaum erkauft, den nur wenige Hersteller vorweisen können.

Unter dem 16,5-Liter-Tank schlägt der Dreizylinder mit 798 cm3 und gegenläufiger Kurbelwelle, den sich die gesamte R-Baureihe aus Varese teilt. Die 112 PS bei 11 000 U/min und 85 Nm Drehmoment bei 8 500 U/min ordnen dieses Triebwerk unterhalb der RR ein, doch das Temperament bleibt lebhaft. Der Motor wiegt gerade einmal 52 Kilogramm, und die komplette Maschine bringt 175 kg trocken auf die Waage. Zahlen, bei denen so manche auf dem Papier stärkere Konkurrentin erblassen würde. Die gegenläufige Kurbelwelle verleiht eine Lenkpräzision, die Rivalen mit Vierzylinder kaum nachahmen können, und der Klang des italienischen Dreizylinders ist allein schon den Umweg wert. Die Höchstgeschwindigkeit von 237 km/h bestätigt, dass es dieser R auf langen Autobahngeraden nicht an Atem mangelt.
Der Jahrgang 2024 hat eine Reihe diskreter, aber willkommener Anpassungen erfahren. Der Ride-by-Wire-Gasgriff arbeitet geschmeidiger, die Sitzbank wurde überarbeitet, die Hinterradbremse spricht präziser an, und die Gabelrohre profitieren von einer Antifriktion-Beschichtung. Pirelli Diablo Rosso IV zieren nun die Felgen – eine stimmige Wahl für den gemischten Einsatz auf Straße und sportlichen Ausfahrten. Die Elektronik basiert auf der Plattform MVICS 2.1 mit vier Motorkennfeldern, Traktionskontrolle, kurvenaktivem Continental-ABS MK100, bidirektionalem Quickshifter der dritten Generation und Tempomat. Das 5,5-Zoll-TFT-Farbdisplay integriert GPS, Bluetooth und Navigation über die App MV Ride. Für ein Motorrad, das sich als Einstiegsmodell der Baureihe versteht, macht die elektronische Ausstattung keinerlei Abstriche.
Beim Fahrwerk teilt die MV Agusta Dragster R den Großteil ihrer Struktur mit der Brutale 800. Stahl-Gitterrohrrahmen verschraubt mit Aluminium-Rahmenplatten, 43-mm-Upside-down-Gabel von Marzocchi, Sachs-Federbein, Einarmschwinge. Die Brembo-Bremsen mit 320-mm-Scheiben und radial montierten Vierkolben-Sätteln flößen sofort Vertrauen ein. Der Unterschied zur Schwester Brutale liegt im 200-mm-Hinterreifen, der aggressiveren Sitzposition mit einem in drei Positionen verstellbaren Lenker und vor allem diesem abrupt abgeschnittenen Heck, das der Maschine ihre Hot-Rod-Silhouette auf zwei Rädern verleiht. Die auf 845 mm thronende Sitzbank schließt kleinere Staturen aus, bietet aber Fahrern mittlerer bis großer Körpergröße einen natürlichen Halt.

Seien wir ehrlich. Die Dragster R ist kein rationales Motorrad. Angesichts einer Street Triple für 12 000 Euro oder einer MT-09 für 10 500 Euro fällt das Preis-Leistungs-Verhältnis klar zugunsten der Britinnen und Japanerinnen aus. Was MV Agusta verkauft, ist eine Linie, die niemand kopiert, ein Sound, den in diesem Hubraum niemand erreicht, und das Vergnügen, eine in Varese gebaute Maschine zu besteigen statt ein Produkt vom Fließband. Die R spielt ihre Rolle als Einstiegsmodell geschickt, indem sie den Motorschutz und die aufwendigsten Finishes streicht, dabei aber das Wesentliche des Charakters bewahrt. Für den urbanen Motorradfahrer, der sich vom Einerlei abheben möchte, ohne in die stratosphärischen Tarife der RR mit ihrer SCS-Kupplung abzugleiten, bleibt diese Dragster R ein einzigartiges Angebot. Unvollkommen, vielleicht launisch, aber entschieden anders.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS MK100
- Nombre de mode de conduite : 4
- Taille de l'écran TFT couleur : 13,97 cm / 5.5 pouces
- ABS Cornering
- Jantes aluminium
- Shifter
- Indicateur de vitesse engagée
- Régulateur de vitesse
- Bluetooth
- GPS
- Contrôle de traction
- Embrayage anti-dribble
- Contrôle du frein moteur
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
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