Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 636 cc
- Leistung
- 126.9 ch @ 13500 tr/min (92.6 kW)
- Drehmoment
- 69.0 Nm @ 11500 tr/min
- Motortyp
- In-line four, four-stroke
- Kühlung
- Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 12.9:1
- Bohrung × Hub
- 67.0 x 45.1 mm (2.6 x 1.8 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Kraftstoffsystem
- Injection. 38 mm x 4 (Keihin) with oval sub-throttles, dual injection
- Steuerung
- Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC)
- Schmierung
- Forced lubrication, wet sump
- Zündung
- TCBI with digital advance
- Starter
- Electric
Fahrwerk
- Rahmen
- Twin spar, pressed aluminium
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Vorderradaufhängung
- 41 mm inverted fork with top-out springs Compression damping: Stepless Rebound damping: Stepless Spring preload: Fully adjustable (0-15 mm)
- Hinterradaufhängung
- Bottom-Link Uni-Trak with gas-charged shock, top-out spring and pillow ball upper mount Compression damping: Stepless, dual-range (high/low-speed) Rebound damping: 25-way Spring preload:Fully adjustable (5.5-15.5 mm)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Double disc. Dual semi-floating petal discs
- Hinterradbremse
- Single disc. Single petal-type disc
- Vorderreifen
- 120/70-ZR17
- Hinterreifen
- 180/55-ZR17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 830.00 mm
- Radstand
- 1400.00 mm
- Bodenfreiheit
- 130.00 mm
- Länge
- 2025.00 mm
- Breite
- 710.00 mm
- Höhe
- 1105.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Gewicht
- 198.00 kg
Übersicht
Kawasaki musste bei dieser Performance-Version der ZX-6R keine das Rad neu erfinden: die Basis war bereits so solide, dass jede kosmetische oder mechanische Verbesserung wie ein Bonus wirkt. Und genau das ist die Idee. Eine 600er, die bereits 128 Pferdestärken bei 14.000 U/min leistet, 66,7 Nm Drehmoment bei 11.800 U/min aus ihren 599 Kubikzentimetern extrahiert, und ihr einige sorgfältig ausgewählte Zubehörteile anzupassen, damit sie auf der Rennstrecke noch schärfer wird. Keine Revolution. Eine gezielte Weiterentwicklung, gedacht für den Fahrer, der weiß, was er will.

Die erste Ergänzung ist ein hoher Windschutz. Bei einem Motorrad, dessen Fahrposition das Kinn auf den Tank presst, ist der aerodynamische Schutz kein Komfortdetail, sondern eine Frage der reinen Leistung. Weniger Luftwiderstand bei hohen Geschwindigkeiten, eine bessere Stabilität beim Erreichen der 270 km/h, die diese Ninja in einer geraden Linie erreichen kann. Kawasaki hat dies verstanden. Danach folgt die Soziusabdeckung, die den Soziusbereich schließt und eine eindeutige Botschaft sendet: dieses Motorrad ist nicht dazu da, als Taxi zu dienen. Der Fahrer allein, konzentriert, ohne Gepäck oder störende Begleitung. Eine Haltung, die perfekt zum Profil des Motorrads passt.
Doch es ist das dritte Element, das wirklich den Unterschied macht. Ein Akrapovic-Schalldämpfer aus Kohlefaser ersetzt den Originaltopf, mit zwei unmittelbaren Vorteilen. Der Gewinn von 2,5 Kilogramm mag bei einem Motorrad, das vollgetankt 189 Kilogramm wiegt, gering erscheinen, aber jedes Gramm zählt, wenn es darum geht, das Verhalten beim Verlassen von Kurven zu optimieren. Und vor allem der Klang. Eine ZX-6R, die bis zu ihrer maximalen Leistung gedreht wird, ist bereits ein Fest für die Ohren. Mit dem Akrapovic gewinnen die Dezibel an Biss und Charakter. Die Mechanik drückt sich offen aus, ohne die regulatorischen Kompromisse, die der Originaltopf unterliegt.
Im direkten Vergleich zur Konkurrenz von 2013 positionierte sich diese Performance-Version in einem äußerst umkämpften Segment. Die CBR600RR von Honda und die R6 von Yamaha teilten sich seit Jahren die Gunst der Rennstreckenfahrer, jede mit ihren fanatischen Anhängern. Die ZX-6R antwortete mit ihrem strangepresstem Aluminiumrahmen, der 41-mm-Telegabel und dem UniTrak-Monoschwingarm, einem einstellbaren Fahrwerk, das es ermöglicht, das Motorrad an verschiedene Strecken anzupassen, ohne einen Renntechnikexperten zu benötigen. Die Sitzhöhe von 815 mm und der kurze Radstand förderten die Agilität, obwohl kleinere Fahrer die Position etwas luftig fanden.
Für 12.999 Euro richtet sich diese Sonderedition klar an einen bereits erfahrenen Fahrer, der sich mit 600er Supersport-Motorrädern auskennt und ein Motorrad sucht, das bereit ist, auf die Rennstrecke zu wechseln, ohne stundenlang eine Liste von zu bestellenden Teilen verwalten zu müssen. Das Performance-Kit von Kawasaki erledigt die Vorarbeit. Es ist nicht das zugänglichste Motorrad im Park, noch das vielseitigste für den täglichen Gebrauch, aber es hat nie vorgegeben, etwas anderes als ein reines Sportmotorrad zu sein, das gebaut wurde, um schnell zu fahren und richtig zu klingen.
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