Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 296 cc
- Leistung
- 39.0 ch @ 11000 tr/min (28.7 kW)
- Drehmoment
- 27.5 Nm @ 10000 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 10.6 : 1
- Bohrung × Hub
- 62 x 49 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 32 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 37 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 132 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 1 disque en pétale Ø 290 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque en pétale Ø 220 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 110/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.00 bar
- Hinterreifen
- 140/70-17
- Hinterreifendruck
- 2.25 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 785.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Gewicht
- 172.00 kg
- Neupreis
- 5 149 €
Übersicht
Als Kawasaki beschließt, die Ninja 250 R abzulösen, begnügt sich die Marke aus Akashi nicht mit einem kosmetischen Facelift. Neuer Motorblock, überarbeitetes Chassis, modernisierte Instrumentierung, komplett neue Linienführung: Die Ninja 300 R des Jahrgangs 2015 ist ein von Grund auf neues Motorrad – vom Vorderrad bis zum Rücklicht. Und die Botschaft ist klar. In diesem Segment der kleinen Sportler will Kawasaki gegenüber einer Konkurrenz, die deutlich zugelegt hat, wieder die Oberhand gewinnen.

Stilistisch spielt die kleine Kawa die Karte der Familienzugehörigkeit zu ihren großen Schwestern. Die Linien der Verkleidung sind den hauseigenen Sportlern entlehnt, die Blinker fügen sich in die Flanken ein, die Windschutzscheibe erinnert an jene der Rennstreckenmaschinen. Das Ergebnis ist durchaus überzeugend. Neben einer 600er abgestellt, macht sie keine schlechte Figur. Diese Fähigkeit, imposanter zu wirken als ihre 172 kg fahrfertig, ist ein echtes Plus für den Fahranfänger, der nicht den Eindruck erwecken möchte, auf einem Mofa unterwegs zu sein. Die Sitzhöhe von 785 mm bleibt zugänglich, der 17-Liter-Tank verspricht eine ordentliche Reichweite für den Alltagsverkehr, ohne ständig an der Zapfsäule zu stehen.
Unter der Verkleidung wächst der Reihenzweizylinder von 250 auf 296 cm³ dank eines verlängerten Kolbenhubs. Eine technische Entscheidung, die das Drehmoment begünstigt, und das spiegelt sich in den Zahlen wider: 27,50 Nm bei 10.000 U/min – ein spürbarer Zugewinn für Zwischenspurts in der Stadt und Nadelöhrausfahrten auf kleinen Landstraßen. Die 39 PS bei 11.000 U/min platzieren die Ninja 300 R in der Spitzengruppe ihrer Kategorie. Die Einspritzung mit doppelter Drosselklappe und die Anti-Hopping-Kupplung sind Ausstattungsmerkmale, die man üblicherweise ein bis zwei Klassen höher findet. Kawasaki hat zudem an den Vibrationen und dem Wärmemanagement gearbeitet, mit Verkleidungsöffnungen, die für eine bessere Wärmeabfuhr konzipiert wurden. Das Sechsganggetriebe und der Kettenantrieb erledigen ihren Job ohne Überraschungen. Angekündigte Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h, den Kopf hinter die Scheibe geduckt. Genug, um auf der Rennstrecke Spaß zu haben, ohne sich eingeschränkt zu fühlen, und gleichzeitig auf offener Straße im Rahmen zu bleiben.
Das Cockpit verabschiedet sich von den Zeigern einer vergangenen Ära zugunsten einer Kombianzeige: analoger Drehzahlmesser in der Mitte und Digitalanzeige für Geschwindigkeit, Tankfüllstand, doppelter Tageskilometerzähler und eine Eco-Fahranzeige. Der Stahlrohrrahmen ist neu, der Hinterreifen wächst auf 140 mm für besseren Grip, und die Bremsanlage setzt auf Wellenbremsscheiben mit 290 mm vorne und 220 mm hinten, mit der Möglichkeit, ABS als Option zu wählen. Hier trifft Kawasaki eine kluge Entscheidung, indem die Option angeboten wird, anstatt den Basispreis aufzublähen, der bei 5.149 Euro liegt. Gegenüber der Honda CBR 300 R behauptet die Ninja ihre Position. Gegenüber der KTM RC 390 oder der Yamaha R3 wird der Kampf enger. Die KTM schlägt mit ihrem 44-PS-Einzylinder härter zu, die Yamaha besticht durch ihre Gesamtausgewogenheit. Aber keine der beiden bietet ein derart geschärftes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Die Kawasaki Ninja 300 R zielt klar auf den A2-Führerschein und Fahrer, die einen glaubwürdigen Sportler wollen, ohne sich zu ruinieren. Sie revolutioniert das Segment nicht, aber sie nimmt es ernst – mit einem soliden Niveau an Verarbeitung und Ausstattung für den Preis. In einem französischen Markt, der historisch auf mittlere und große Hubraumklassen ausgerichtet ist, gewinnt dieser Maschinentyp Jahr für Jahr an Boden. Die Energiekosten und der Mentalitätswandel treiben immer mehr Motorradfahrer zu diesen kleinen Hubraumklassen mit Spaßfaktor. Die Ninja 300 R hat die Argumente, um dieses Publikum zu gewinnen – vorausgesetzt, man akzeptiert, dass man von ihr nicht verlangen kann, etwas zu sein, was sie nicht ist: ein kompromissloser Rennstrecken-Sportler.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS en option
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
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