Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 296 cc
- Leistung
- 39.0 ch @ 11000 tr/min (28.7 kW)
- Drehmoment
- 27.5 Nm @ 10000 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 10.6 : 1
- Bohrung × Hub
- 62 x 49 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 32 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 37 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 132 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 1 disque en pétale Ø 290 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque en pétale Ø 220 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 110/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.00 bar
- Hinterreifen
- 140/70-17
- Hinterreifendruck
- 2.25 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 785.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Gewicht
- 172.00 kg
- Neupreis
- 4 999 €
Übersicht
Wenn Kawasaki beschließt, ein Motorrad zu ersetzen, macht die Marke aus Akashi keine halben Sachen. Die Ninja 250 R tritt ab, Platz für eine 300er, die sich nicht mit einem einfachen kosmetischen Facelift begnügt. Neuer Motorblock, überarbeitetes Chassis, modernisierte Instrumentierung, von Grund auf neu gestaltete Linienführung. Die Ninja 300 R des Jahrgangs 2013 ist eine komplett neue Maschine, und das macht sie vom ersten Blick an deutlich.

Stilistisch bedient sich die kleine Kawasaki ohne Hemmungen aus dem Katalog ihrer großen Schwestern. Man erkennt den scharfen Blick der ZX-6R, eine Windschutzscheibe im Stil der ZX-10R, Verkleidungslinien, die der ZZR 1400 entlehnt sind. Das Ergebnis ist verblüffend. Auf einem Parkplatz abgestellt, erweckt diese Ninja den Eindruck einer deutlich höheren Hubraumklasse, als sie tatsächlich beherbergt. Die Aluminium-Fußrasten und die in die Flanken integrierten Blinker verleihen ihr endgültig das Auftreten einer vollwertigen Sportmaschine. Für ein Motorrad mit einem Preis von 4 999 Euro nötigt das Ausstattungsniveau Respekt ab.
Unter der Verkleidung wächst der flüssigkeitsgekühlte Reihenzweizylinder-Viertaktmotor von 250 auf 296 cm3 – nicht durch eine Aufbohrung, sondern durch eine Verlängerung des Kolbenhubs (62 x 49 mm). Eine technische Entscheidung, die direkt dem Drehmoment zugutekommt, das nun mit 27,5 Nm bei 10 000 U/min angegeben wird. Die Leistung steigt auf 39 PS bei 11 000 U/min, genug, um die Honda CBR 250 R zumindest auf dem Papier in den Rückspiegel zu verbannen. Die Einspritzung mit Doppeldrosselklappe und die Anti-Hopping-Kupplung sind Raffinessen, die man üblicherweise bei Sportmaschinen höherer Kategorien findet. Kawasaki hat zudem an den Vibrationen und dem Wärmemanagement gearbeitet, mit optimierten Verkleidungslufteinlässen zur Abführung der Motorwärme. Auf dem Papier lässt die angekündigte Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h auf schöne Fahrerlebnisse hoffen, besonders für A2-Führerscheininhaber, die hier ein perfekt zugeschnittenes Fahrzeug vorfinden.
Die Instrumentierung verabschiedet sich vom tristen Zeigerdisplay zugunsten einer weitaus moderneren Kombianzeige. Ein zentraler analoger Drehzahlmesser wird von einem digitalen Display flankiert, das Geschwindigkeit, Tankstandsanzeige, Uhr und doppelten Tageskilometerzähler vereint. Eine Eco-Fahranzeige ergänzt das Ganze – durchaus sinnvoll angesichts des 17-Liter-Tanks, der eine komfortable Reichweite verspricht. Der Stahlrohrrahmen ist vollständig neu, die 37-mm-Telegabel bietet vorne 120 mm Federweg, während das Monofederbein hinten auf 132 mm arbeitet. Die Hinterachse trägt nun einen Reifen in 140/70-17, ein Garant für Stabilität. Und die angenehme Überraschung: Ein ABS wird optional angeboten, was in diesem Segment damals noch selten ist. Mit 172 kg fahrfertig und einer Sitzhöhe von 785 mm will die Ninja 300 R zugänglich und vertrauenerweckend für kleinere Staturen sein.
Diese Kawasaki richtet sich klar an Fahranfänger und urbane Motorradfahrer, die eine vielseitige Sportmaschine wollen, ohne sich bei Versicherung und Spritkosten zu ruinieren. Gegenüber der CBR 250 R von Honda oder der künftigen YZF-R3 von Yamaha spielt sie die Karte der Ausstattung und des Temperaments. Das Segment der kleinen Sporthubraumklassen gewinnt mit derart gepflegten Maschinen an Glaubwürdigkeit, und die Ninja 300 R beweist, dass man ernsthaften technischen Inhalt unter der Marke von 5 000 Euro bieten kann. Es bleibt abzuwarten, ob der französische Markt, der traditionell größeren Hubraumklassen zugeneigt ist, ihr den Empfang bereiten wird, den sie verdient.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS en option
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
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